Möchtegern-Einbrecher Jonathan P. hat erst mal alles richtig gemacht: Er stieg tagsüber, als niemand im Haus war, durchs Schlafzimmerfenster in die Wohnung seines Opfers und stahl zwei Diamantringe. Dann verlockte der eingeschaltete Computer den 19-Jährigen aber dazu, mal eben auf Facebook nach den Freunden zu schauen. Jonathan P. meldete sich an, aber nicht wieder ab.
Name, Hobbys und Freunde des Täters konnten die Beamten ohne Probleme dem Profil auf Facebook entnehmen. Der Account lief auf den Namen von Jonathan P., der angeblich in der unmittelbaren Nachbarschaft wohnte.
Die Adresse erwies sich jedoch als falsch, dort wohnte lediglich ein Freund P.s. Er erzählte den Beamten, dass P. ihn einige Tage vorher gefragt hatte, ob er in das Haus einbrechen wolle. Der Freund hatte abgelehnt. Jonathan P. sitzt jetzt in Untersuchungshaft - sollte er verurteilt werden, drohen ihm bis zu zehn Jahre Haft.
mcc
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