Es gibt einen Satz aus dem Mund eines unbekannten Jugendlichen, der seit seiner Erstveröffentlichung in der "New York Times" im März 2008 mehrere Male um die Welt geeilt ist. Der Satz soll in einer Marktforschungsfokusgruppe gefallen sein und treibt Medienunternehmern und Verlegern bis heute den Angstschweiß auf die Stirn. Er lautet, ins Deutsche übersetzt: "Wenn die Nachricht wichtig ist, wird sie mich finden."
"The news will find me" - das ist das Schreckensszenario aus dem Social Web für alle, die vom Filtern, Einordnen und Präsentieren von Nachrichten leben, vor allem also für Medienhäuser und Verlage.
Gleichzeitig ist der Satz das Versprechen des Social Web. Ein Versprechen, das nun Microsoft und Google zugleich bewogen hat, ihre Suchmaschinen stärker auf das auszurichten, was im Netz im Moment geschieht.
Das Internet ist längst kein passiver, stetig wachsender Informationsspeicher mehr - es ist ein lebendiger Organismus, in dem sich ununterbrochen Veränderungen und globale Gespräche abspielen, oft in Abhängigkeit von aktuellen Ereignissen. Wer das Netz sinnvoll nutzen will, das ist die Botschaft der Deals des Tages, kommt um diesen Echtzeitaspekt nicht mehr herum.
SPIEGEL ONLINE erklärt in fünf Thesen, wie das "Hast-Du-schon-gehört"-Netz der Zukunft aussieht:
Auf anderen Social Networks posten:
Meiner Meinung nach sind viele der Beiträge der Vorredner richtig für die heutige Diskussion. Aber Twitter und auch Facebook sind sehr neue Technologien, die in Ihrer Entwicklung noch ganz am Anfang stehen. Viele Beschränkungen [...] mehr...
Hallo Herr Stöcker, vielen Dank für die Liste der Hinweise auf kritische und distanzierte Netzwelt-Themen. Das sind in der Tat Artikel mit der gewünschten Substanz. Mit Ausnahme der Hinweise auf unbezahlte Journalisten-Arbeit [...] mehr...
Jap, genau so ist es. Internet und Konsorten rauben nur Zeit und bringen im Privaten nur wenig effektiven Output. Im Privaten langweilt mich das Internet. Keine intellektuelle Herausforderung wie bei einem persönlichen Gespräch. [...] mehr...
Wenn Ihnen in unserer Berichterstattung "Distanz" und "Kritik" fehlen, schauen Sie doch z.B. mal hier http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,653372,00.html oder hier [...] mehr...
Podcasts, Facebook, Skype, Twitter, Blogs, RSS-Feeds, Widgets, Emails - immer mehr Zeitdiebe machen sich breit. Zweifelhafte Informationen werden von einem Blog ins andere übernommen und landen dann als halbgarer Wikipedia-Eintrag [...] mehr...
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