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22.10.2009
 

Weitererzähl-Web

Warum Microsoft und Google Twitter brauchen

"Haste schon gehört?": Das Echtzeitnetz basiert auf persönlicher Kommunikation
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Corbis

"Haste schon gehört?": Das Echtzeitnetz basiert auf persönlicher Kommunikation

Die ersten Tweets über das Erdbeben kommen noch vor den seismischen Wellen: Unsere digitale Kommunikation wird immer rasanter, unmittelbarer, direkter - nun starten Microsoft und Google eigene Echtzeitsuchen. Christian Stöcker erklärt, wie "Hast du schon gehört"-Kommunikation das Web verändert.

Es gibt einen Satz aus dem Mund eines unbekannten Jugendlichen, der seit seiner Erstveröffentlichung in der "New York Times" im März 2008 mehrere Male um die Welt geeilt ist. Der Satz soll in einer Marktforschungsfokusgruppe gefallen sein und treibt Medienunternehmern und Verlegern bis heute den Angstschweiß auf die Stirn. Er lautet, ins Deutsche übersetzt: "Wenn die Nachricht wichtig ist, wird sie mich finden."

"The news will find me" - das ist das Schreckensszenario aus dem Social Web für alle, die vom Filtern, Einordnen und Präsentieren von Nachrichten leben, vor allem also für Medienhäuser und Verlage.

Gleichzeitig ist der Satz das Versprechen des Social Web. Ein Versprechen, das nun Microsoft und Google zugleich bewogen hat, ihre Suchmaschinen stärker auf das auszurichten, was im Netz im Moment geschieht.

Das Internet ist längst kein passiver, stetig wachsender Informationsspeicher mehr - es ist ein lebendiger Organismus, in dem sich ununterbrochen Veränderungen und globale Gespräche abspielen, oft in Abhängigkeit von aktuellen Ereignissen. Wer das Netz sinnvoll nutzen will, das ist die Botschaft der Deals des Tages, kommt um diesen Echtzeitaspekt nicht mehr herum.

SPIEGEL ONLINE erklärt in fünf Thesen, wie das "Hast-Du-schon-gehört"-Netz der Zukunft aussieht:

Social Networks

  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Folkd
  • Google Bookmarks
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • Newsvine
  • reddit
  • StumbleUpon
  • Windows Live
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg

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TWITTER

Prinzip

zu Deutsch zwitschern oder schnattern, ermöglicht es, kurze Textnachrichten als Mikroblog per SMS, Instant Messaging oder Web-Oberfläche zu veröffentlichen. Andere Nutzer können diese Meldung beispielsweise mit ihrem Mobiltelefon oder RSS-Reader verfogen. Der Dienst heißt Twitter, die SMS-ähnlichen Nachrichten Tweets. mehr zu Twitter auf der Themenseite

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MARKTANTEILE: GOOGLE UND DIE KONKURRENZ

Webbrowser
Microsoft Internet Explorer 65,85%
Firefox 22,39%
Safari (Apple) 8,46%
Chrome (Google) 1,74%
* weltweit, erhoben auf der Webbrowser-Angabe, Stand: Quartal 2 2009, Quelle: Net Applications








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