Der Suchmaschinist Google hat bei der amerikanischen Energieregulierungsbehörde eine Lizenz zum Stromhandel beantragt. Wie ein ganz normaler Netzbetreiber will Google künftig Energie kaufen und verkaufen können.
Dahinter verbirgt sich aber keineswegs eine Marktattacke auf Amerikas Stromversorger, sondern eine schlichte Sparmaßnahme: Es gehe darum, den angestrebten Status der CO2-neutralen Produktion zu erreichen, sagte ein Unternehmenssprecher der "New York Times".
Dazu wolle Google den Ökostrom für seine Serverparks, die einen ganz erheblichen Energiehunger aufweisen, am liebsten selbst produzieren. Im Fall des Falles würde Google als Stromhändler dann eben Überschüsse von Ökostrom ins Netz verkaufen - oder aber Strom zu Großhandelskonditionen zukaufen können. Mitunter lassen grüne Ambitionen also auch das Geld sprießen.
pat
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