Rom - Die katholische Kirche soll künftig verstärkt online um neue Schäfchen werben und ihre Anhänger auch direkt über das Internet ansprechen. Papst Benedikt XVI. hat Priester weltweit dazu aufgerufen, moderne Kommunikationsmöglichkeiten wie das Internet stärker zu nutzen. Die Neuen Medien ermöglichten eine "neue Epoche" der Glaubensverkündigung, schrieb der Papst in einer Botschaft zum 44. Katholischen Welttag sozialer Kommunikationsmittel.
Die Priester sollten alle möglichen multimedialen Mittel nutzen, um das Evangelium unter die Menschen zu bringen und mit Angehörigen anderer Religionen und Kulturen ins Gespräch zu kommen.
Die "rasende umfassende Verbreitung" und der Einfluss der neuen Kommunikationswege erlaube es, Christi Wort engagiert zu verkünden. "Durch die modernen Kommunikationsmittel kann der Priester das Leben der Kirche bekanntmachen und den Menschen von heute helfen, das Gesicht Christi zu entdecken", schreibt Benedikt.
Die katholische Kirche bemüht sich schon länger um ein etwas moderneres Erscheinungsbild: Im vergangenen Jahr eröffnete der Vatikan einen eigenen, mäßig erfolgreichen Kanal auf YouTubeund obendrein ein dem Papst gewidmetes Portal. Auf Pope2You können sich Internetnutzer über Reisepläne und Reden des Papstes informieren.
Internetkurse für Kirchenmänner
Priester müssten auch Blogs und Onlinevideos zu Evangelisierung nutzen, der Einsatz des Internet sollte Teil der Priesterausbildung werden, schrieb Benedikt jetzt in seiner Botschaft. "Wer als Gottgeweihter in den Medien arbeitet, hat die Aufgabe, den Weg für neue Begegnungen zu ebnen, und zwar dadurch, dass er immer die Qualität des menschlichen Kontaktes und die Aufmerksamkeit gegenüber den Menschen und ihren wahren geistlichen Bedürfnissen sicherstellt", heißt es in dem päpstlichen Schreiben. Ein Priester müsse dem "Kommunikationsstrom des Internet eine Seele geben". Bei aller Hinwendung zu modernen Kommunikationsmitteln dürfe der spirituelle Kern der Botschaft Christi und des Priesteramts nicht vergessen werden.
Benedikt appellierte an die Priester, und sagte er lade sie erneut ein, mit Weisheit die "außergewöhnlichen Gelegenheiten zu ergreifen, die sich durch die moderne Kommunikation bieten". Die neuen Kommunikationsmittel, die das Internet bietet, bezeichnete der Papst als 'Agora', die die Geistlichen nutzen sollten. Eine Agora war im antiken Griechenland ein offener Platz oder Markt für politische, kultische aber auch juristische Handlungen und Rituale.
cht/dpa/APN
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Wenn man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr wahrnehmen kann, sieht man das vermutlich ebenso wie Sie, Sie sogar während Sie das Gegenteil praktizieren. So viel ich weiß hatte Kolumbus den Erkenntnisgewinn an einem [...] mehr...
Ich habe eigentlich keine Absichten. Ich lasse jedem die Freiheit sich sein Weltbild zurecht zu legen. Alles andere wäre ja auch falsch. Glaubensverkündigung - ich vermute mal, dass Sie das meinen - findet ja nicht [...] mehr...
Nein, denn ich weiß, daß ich nichts weiß. Da gibt es also nicht zu kratzen, aber gut das Sie Ihre Absicht nicht verschleiern. Da ich mir also meiner Unwissenheit bewusst bin, und also glauben muß, glaube ich lieber denen, [...] mehr...
Seit Jahren schon gibt es unzählige Webseiten auf denen man sich über kirchliche Fragen informieren kann. (www.vatican.va www.radiovaticana.org www.kath.de ) Geschlafen haben die, die aus Hochmut glauben, über diesem [...] mehr...
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