Washington - Iran plant laut einem Bericht des "Wall Street Journal", den populären E-Mail-Dienst des Internet-Konzerns Google GMail zu sperren. Stattdessen solle ein iranischer Service aufgebaut werden, schreibt die Zeitung. Ziel sei, die nationale Internettechnologie und "das Vertrauen zwischen Volk und Regierung" zu fördern, wird ein iranischer Beamter zitiert.
Die Ankündigung der iranischen Telekom-Behörden, GMail sperren zu wollen, kam am Vorabend der Staatsfeiern zum 31. Jahrestag der islamischen Revolution, zu denen neue Massenproteste von Regierungsgegner erwartet werden.
Das US-Außenministerium konnte nicht bestätigen, ob der E-Mail-Dienst suspendiert werden soll. Ein Sprecher sagte aber, die iranische Regierung scheine "entschlossen, ihren Bürgern den Zugang zu Informationen zu verwehren und Möglichkeiten zu verweigern, sich frei auszudrücken und Ideen auszutauschen".
Auch Google selbst wollte den Bericht weder bestätigen noch dementieren. Ein Vertreter des Konzerns sprach allerdings von einem drastischen Rückgang des Mailverkehrs in Iran. "Wir haben von iranischen Nutzern erfahren, dass viele von ihnen Schwierigkeiten haben, auf GMail zuzugreifen", so der Sprecher weiter.
GMail ist der Zeitung zufolge einer der populärsten westlichen E-Mail-Dienste im Iran. Internetkommunikation zum Beispiel über Twitter und soziale Netzwerke wie Facebook spielt eine wichtige Rolle vor allem für jüngere Regierungsgegner in Iran. Sie können leichter untereinander und mit dem Ausland in Verbindung bleiben und Informationen austauschen. So hieß es auf Internetseiten der Opposition, zu den Protesten aus Anlass des Jahrestages der islamischen Revolution am Donnerstag würden landesweit Millionen Menschen erwartet.
jok/dpa/Reuters
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Die wollen "das Vertrauen zwischen Volk und Regierung" durch mehr Überwachung und Bevormundung bei der Wahl der Kommunikationsmittel fördern?? Wer da regimekritische Nachrichten über einen Emaildienst der Regierung [...] mehr...
Ist bestimmt auch was für China. Oder Nordkorea oder Burma oder... mehr...
Und auch hier würde der Iran seine nächste Bankrott-Erklärung unterschreiben, dieses Land verspielt zunehmend seine Glaubwürdigkeit. So katapultiert es sich immer tiefer in eine Abwärtsspirale, aus der es schon bald kein [...] mehr...
die 999. Sanktionsdrohung des Westens, die 999. Volte des Irren Achme..... die 999. Zerschlagung einer Demonstration registriert werden müssen, erst dann haut man diesen Irren vielleich mal kräftig auf die Finger. Die [...] mehr...
ist am ende. keine kriegsretorik sondern massive unterstuetzung der opposition ist notwendig. keine bomben auf iran (nur im alleralleralerletzten augen blick falls wirklich nix mehr gehen sollte also 5 minuten bevor der iran [...] mehr...
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