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11.02.2010
 

Googles Schnatterdienst

So bringen Sie Buzz Manieren bei

Von Konrad Lischka

Googles Gegenangebot zu Facebook und Twitter geht forsch mit den Daten der Nutzer um: Ein Klick und das Web sieht, wem man besonders häufig E-Mails schreibt. Die Schalter zum Deaktivieren sind gut versteckt - SPIEGEL ONLINE zeigt, wie man Buzz knebelt.


Das ist eine riskante Mischung: Um vom Start weg eine kritische Masse an Nutzern für seinen Twitter-Konkurrenzdienst Buzz zu haben, baut Google das Postfach seiner Kunden ungefragt zur Schaltzentrale für das neue soziale Netzwerk aus.

Riskant ist das, weil E-Mails eine ganz andere Kommunikationsform sind als das öffentliche Geschnatter via Facebook oder Twitter. Buzz weist jedem E-Mail-Nutzer automatisch ein paar Buzz-Kontakte zu, basierend darauf, mit wem man besonders viele E-Mails austauscht.

Wer da unvorsichtig auf den falschen Link klickt, teilt der Welt mit, wem er in letzter Zeit besonders viele Nachrichten geschickt hat. Die Blogger von businessinsider.com weisen auf einige gar nicht so konstruierte Fälle hin, in denen dieser Service katastrophale Folgen haben könnte: Ein Angestellter steht im regen Mail-Verkehr mit einem Kollegen von einer Konkurrenzfirma? Klack, der Chef sieht's womöglich im Buzz-Profil. Seine Freundin schreibt fleißig an einen Ex - klack, schon merkt er auch das.

Wie man diese freizügigen Einstellungen zurücksetzt, finden auch Experten nicht so leicht heraus - Google hat die entsprechenden Optionen recht gut versteckt.

Filtern, Löschen, Abmelden - so dichten Sie Googles Schnatterdienst ab

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insgesamt 18 Beiträge zum Forum...
Die neuesten Beiträge:
15.02.2010 von Reh: Erst vor der eigenen Haustür kehren...

Da müssen wir allerdings nicht erst China bemühen, auch Google.de ist staatlich zensiert. Bei Suchanfragen hatte ich schon mehrere Male die Info, dass einige Ergebnisse wegen staatlicher Verordnung unterdrückt werden. mehr...

15.02.2010 von philosoph123: Danke

Vielen Dank! Nachdem nirgends im Web stand wie man Buzz deaktivieren kann, muss ich sagen, dass SPON hier wirklich super Nutzwert geliefert hat. Ich bin erleichtert nach dem deaktivieren... mehr...

14.02.2010 von shanda: Ebenfalls Danke

Sicher ist sicher, weiß ich nicht, aber ich meide alle virtuellen Netzwerke, deshalb bin ich für den Hinweis, wie man Buzz abschaltet, sehr dankbar. Und das hat Spiegel Online gut gemacht - eine Überschrift, ein klarer Hinweis [...] mehr...

12.02.2010 von skowwi: Unsachlich

Ich finde es schade, dass hier so voreingenommen über diesen neuen Dienst berichtet wird. Unerfahrenen Usern werden auch noch falsche Informationen gegeben. Natürlich filtert Google eine Suche nach "Buzz:" nicht [...] mehr...

12.02.2010 von faustjucken_de: danke

habe das Teil gerade deaktiviert. sicher ist sicher mehr...

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