Kennewick - Der Einbrecher habe in dem Büromöbelhaus insgesamt etwa fünf Stunden am Rechner verbracht, teilte die örtliche Polizei mit. Er loggte sich unter anderem bei MySpace ein, was die Polizei später in kürzester Zeit auf seine Spur brachte. Der 17-Jährige beschränkte sich bei seinem Surfausflug im nächtlichen Möbelhaus aber nicht auf Social Networking: Er habe sich auch Pornografie angesehen und tatsächlich versucht, online Diebesgut zu verkaufen, so die Polizei.
Kurze Zeit später wurde er verhaftet. Nun muss er sich wegen Einbruchs vor Gericht verantworten. Zu seinen Gunsten wird das Gericht möglicherweise auslegen, dass er der Polizei dabei half, ein Mobiltelefon wiederzubekommen, das er gestohlen hatte.
Erst vor wenigen Tagen half ein anderes Social Network dabei, einen Kriminellen von wesentlich größerem Kaliber zu fassen. In Kalabrien nahm die Polizei den 33-jährigen Pasquale Manfredi, genannt "Scarface", fest. Der Berufskiller, der unter anderem für einen Mordanschlag mit Raketenwerfer und Sturmgewehren verantwortlich sein soll, hatte sich ebenfalls durch allzu soziale Aktivitäten verraten: Weil er für ein Facebook-Posting einen Internet-USB-Stick verwendete, konnten Fahnder seinen Aufenthaltsort ermitteln.
cis/AP
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Netzwelt | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Web | RSS |
| alles zum Thema Internet | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2010
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH