In der Untersuchung der Stiftung Warentest (April-Ausgabe der Zeitschrift "test") wurde keiner der getesteten neun Online-Shops sowie drei speziellen Shops für Hörbuch-Downloads mit der Note "gut" bewertet. Allerdings wurde auch keines der Angebote als "mangelhaft" eingestuft.
Testsieger wurde Musicload (Note 2,6). Dicht dahinter folgen laut Stiftung Warentest die Online-Angebote der beiden Handelsketten Media Markt und Saturn. Apples iTunes weist derzeit zwar die größte Auswahl an verfügbaren Alben auf. Im Test belegte der Dienst aber nur einen Mittelfeldplatz. Grund waren unwirksame Klauseln in den allgemeinen Geschäftsbedingungen. Als gerade noch "ausreichend" wurden die Musikportale von Napster und Nokia eingestuft. Beide bieten lediglich kopiergeschützte Musikdateien an, die zudem nicht auf Apples iPods laufen, die sehr weit verbreitet sind.
Die Tester untersuchten unter anderem den Ablauf des Einkaufs - beispielsweise ob ein komfortabler und problemloser Download möglich ist. Bewertet wurden auch die Handhabung der Web-Seite und der Umgang der Anbieter mit Kundendaten. Außerdem erfolgte ein Angebots-Check: Anhand von Expertenmeinungen und Chartsplatzierungen wählten die Tester insgesamt 200 Alben als Testkäufe aus. Punktabzug gab es bei Mängeln in den allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB).
Bei den Online-Shops sei oft schon die Suche kompliziert. Wer nicht genau weiß, wonach er sucht, werde bei ungenauen oder verkürzten Suchangaben mit unstrukturierten Ergebnislisten konfrontiert. Preislich allerdings liegen die Downloadshops oft vorn: Im Schnitt kostet der Download eines Albums zehn Euro, das ist oft günstiger als eine CD aus dem Laden.
cis/ddp
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