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Netzwelt-Ticker Telekom verliert angeblich iPhone-Exklusivrechte

iPhone: Bald nicht mehr nur bei der Telekom?Zur Großansicht
DPA

iPhone: Bald nicht mehr nur bei der Telekom?

Fällt das iPhone-Monopol der Telekom? Laut "WSJ" dürfen schon bald auch O2 und Vodafone das Smartphone offiziell vermarkten. Außerdem im Nachrichtenüberblick: Facebook kopiert Twitter, Wave lebt weiter, und Google-CEO Eric Schmidt wird zum Kinderschreck.

Kommt jetzt das iPhone für alle? Wer bislang Apples Smartphone in Deutschland günstig erwerben wollte, der kam kaum darum herum, einen Vertrag mit der Telekom abzuschließen, wo es das iPhone dann bereits für einen läppischen Euro gibt (mit saftigen Vertragsgebühren, versteht sich). Dieser Exklusiv-Deal der Deutschen Telekom könnte jetzt enden. Laut einem Bericht des "Wall Street Journal" ("WSJ") wird Apple den Vertrag nicht verlängern, sondern sich anderen Unternehmen öffnen.

Die Zeitung beruft sich auf mehrere Informanten. Schon ab November, pünktlich zum anstehenden Weihnachtsgeschäft, könnten demnach auch O2 und Vodafone das iPhone in Deutschland zu anderen Konditionen anbieten. Sprecher der drei Telekommunikationsunternehmen und von Apple wollten den Vorgang im "WSJ" nicht kommentieren.

Sollte es tatsächlich dazu kommen, hätte die Exklusivvermarktung des iPhones in Deutschland sogar noch vor den USA ein Ende. Dort hält der Telekommunikationsriese AT&T die entsprechenden Rechte, auch wenn es immer wieder heißt, damit sei bald Schluss. Branchenbeobachter hofften bisher auf eine Signalwirkung für den deutschen Markt, sollte sich Apple in Nordamerika von dem Grundsatz verabschieden, nur einen Anbieter pro Land das iPhone verkaufen zu lassen. Künftig wären allerdings die USA allein auf weiter Flur. Denn laut "WSJ" ist Deutschland bereits einer der letzten europäischen Staaten, in denen diese Regelung überhaupt noch gilt. In Frankreich und Großbritannien ist das Monopol längst gefallen.

Facebook wird noch twittriger, schließt wichtige Lücke

Einem Bericht von AllFacebook zufolge testet das weltgrößte soziale Netzwerk derzeit eine neue Funktion. Mit einem Klick auf "Subscribe to" kann man sämtliche Updates einer Person abonnieren und sich zum Beispiel auch aufs Handy schicken lassen. Der Unterschied zu Facebooks jetzigem Livestream dürfte in der Genauigkeit liegen. Aktuell wirkt es häufig, als hänge es vom Zufall ab, welche Updates gezeigt werden.

Auch in Sachen Sicherheit kommt was Neues: das Ausloggen von überall. In Kürze wird es möglich, über seine Kontoeinstellungen einzusehen, an welchen Computern man mit seinem Account angemeldet ist. Mit einem Klick kann man sich dann dort ausloggen und behält zugleich einen Überblick, ob womöglich jemand Fremdes im eigenen Account herumsurft. Hackern war zuvor das Kapern von Facebook-Konten bereits durch eine andere Funktion erschwert worden: In den Kontoeinstellungen kann der Nutzer festlegen, dass bei jeder Anmeldung an einem neuen Gerät eine Benachrichtigung geschickt wird. So lassen sich ungewollte Mitleser enttarnen.

Wave lebt weiter

Totgesagte leben länger: Nach dem Ende von Wave will Google die Technik in einem Open-Source-Projekt für Entwickler zur Verfügung stellen. Das war bereits angekündigt worden, als der kollaborative Dienst vor vier Wochen eingestelltwurde. Wave-Fans können sich im Blog jetzt informieren, welche Möglichkeiten es künftig gibt. Allerdings wird dort auch klargestellt: Jede neue Version von Wave wird dem Original in Sachen Funktionalität hinterherhinken.

Auch Nokia lässt Straßenzüge fotografieren

Google bekommt neue Konkurrenz bei seinem Straßenatlas Street View: Auch die Nokia-Tochter Navteq beginnt damit, Straßen abzufotografieren. Der Anbieter von Navigationssoftware habe bereits im Frühjahr einen ersten Wagen mit Kameras in den USA auf die Straße geschickt, sagte Navteq-Manager Frank Pauli auf der IFA.

In Europa seien erste Wagen testweise in Großbritannien und Frankreich unterwegs. Bis Ende des Jahres sollen sie ihren regulären Dienst aufnehmen. In Deutschland will das Unternehmen aber erst noch die Debatte um Google Street View abwarten, bevor es seine Kameras auf die Straße schickt.

Die Pläne von Google, ganze Straßenzüge abzufotografieren und online zu stellen, hatte für eine heftige Debatte in Deutschland gesorgt. Hausbesitzer und Mieter können inzwischen online Widerspruch dagegen einlegen. "Wir respektieren selbstverständlich die Regeln in den jeweiligen Ländern", sagte Navteq-Manager Pauli. Seinem Unternehmen sei sehr daran gelegen, die Privatsphäre zu schützen, so sollen Gesichter und Nummernschilder - wie bei Street View auch - unkenntlich gemacht werden. Navteq konzentriere sich mit den Aufnahmen auf Innenstädte und Geschäftsgegenden, wo die Navigation komplexer sei.

dpa

Kinderschreck Eric Schmidt

Adé Netzneutralität, Street View, Analytics - so einiges, was Google-Chef Eric Schmidt sich ausdenkt, kann einem durchaus den Schlaf rauben. So gruselig wie jetzt am New Yorker Times Square hat man ihn aber noch nicht erlebt: als Comic-Figur auf einem über 50 Quadratmeter großen Videoschirm. Der animierte Schmidt verteilt in dem Video "Gratis"-Eis an unbedarfte Kinder. Der amerikanische Verbraucherverband Consumer Watchdog will mit der Aktion mobil machen für mehr Privatsphäre.

Auch das noch:

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Da die Verkaufszahlen des iPhone in Deutschland weit hinter den Erwartungen zurückbleiben, versucht Apple nun krampfhaft neue Vertriebswege zu finden. Es ist ja auch kein Wunder, dass die aufgeklärte Kundschaft lieber zu [...]
Da die Verkaufszahlen des iPhone in Deutschland weit hinter den Erwartungen zurückbleiben, versucht Apple nun krampfhaft neue Vertriebswege zu finden. Es ist ja auch kein Wunder, dass die aufgeklärte Kundschaft lieber zu Android-Geräten greift. Dort bekommt man mehr Funktionalität für die Hälfte des Geldes. Und Auswahl gibts natürlich auch.
JeZe 03.09.2010
Ja klar, deswegen lag das neue iPhone4 auch wochenlang wie blei in den regalen. Solange alleine die Telekom mehr iPhones verkauft, als Apple überhaupt produzieren kann, ist es völlig egal ob es 1, 2 oder 3 Anbieter gibt.
Zitat von Wer ich wirklich binDa die Verkaufszahlen des iPhone in Deutschland weit hinter den Erwartungen zurückbleiben, versucht Apple nun krampfhaft neue Vertriebswege zu finden. Es ist ja auch kein Wunder, dass die aufgeklärte Kundschaft lieber zu Android-Geräten greift. Dort bekommt man mehr Funktionalität für die Hälfte des Geldes. Und Auswahl gibts natürlich auch.
Ja klar, deswegen lag das neue iPhone4 auch wochenlang wie blei in den regalen. Solange alleine die Telekom mehr iPhones verkauft, als Apple überhaupt produzieren kann, ist es völlig egal ob es 1, 2 oder 3 Anbieter gibt.
bluemetal 03.09.2010
1. Natürlich kaufen die Kunden in Deutschland mehr iPhones als Android, und das obwohl es geschätzte 20 Hersteller von Android Produkten gibt. Traurig nicht wahr (für sie) ? 2. Haben sich sich einmal die technischen [...]
1. Natürlich kaufen die Kunden in Deutschland mehr iPhones als Android, und das obwohl es geschätzte 20 Hersteller von Android Produkten gibt. Traurig nicht wahr (für sie) ? 2. Haben sich sich einmal die technischen Spezifikationen des iPhone4 angesehen (Gyrosensor, das hochauflösenste Smartphone Display aller Zeiten, A4 1 Ghz- Prozessor, 512 MB RAM, HD-Videokamera etc.)? Nein, warum auch, kein Android kann ihm auch nur annährend das Wasser reichen. 3. Haben sie jemals eines aus Aluminum und Glas hergestelltes iPhone4 in die eine und ein Plastik-Android xy in die andere genommen ? Nein ?, schade dann hätte sich die Frage warum das iPhone etwas mehr kostet sowieso erübrigt. Mein iphone4 hat 600,- € gekostet (direkt in England simlockfrei von Apple bestellt). Sie sind also der Meinung es gäbe ein Android-Phone mit dieser Ausstattung für 300,- ? Leider gibt es das nicht mal für den dreifachen Preis. Aus ihnene spricht ein durchaus menschlicher Zug: Der blanke Neid ! Trotzdem sollten sie ihre unwahren Behauptungen für sich behalten. Immerhin profitieren sie auch davon, dass jeder Hersteller seit 3 Jahren versucht Apple Produkte nachzubauen (erfolglos).
DaveDowning84 03.09.2010
langsam frage ich mich ja echt, welchen betrag apple an den spiegel für diese als journalismus getarnte werbung bezahlt. Blogs wie AppleInsider oder Macrumors braucht man ja mittlerweile nicht mehr zu lesen, da jede kleinste [...]
langsam frage ich mich ja echt, welchen betrag apple an den spiegel für diese als journalismus getarnte werbung bezahlt. Blogs wie AppleInsider oder Macrumors braucht man ja mittlerweile nicht mehr zu lesen, da jede kleinste News von Apple ja eh bei SPON auftaucht. Plus so sinnvolle Artikel wie "Was ist alles schlechter als bei Apple" (Samsung Galaxy Tab) oder "Wie war Apple früher?" (PowerBook vs. Macbook Pro) ich bin zwar selber begeisterter benutzer eines macbook pro, was in sachen laptop einfach das beste ist, was der markt hergibt, aber diese iPhone-iPad hysterie kann ich nicht verstehen. Ein Telefon, ein komisches Tablet-Ding das mich genauso verdummt wie der Fernseher ? Brauch ich nicht. Was mich an der Geschichte am meisten stört ist das von SPON hier journalistische Grundlagen, die man im ersten Semester lernt, nicht eingehalten werden. Journalisten Werben nicht. Und grade auf dem Markt der Smartphones, Tablets, NAS-Devices etc. gibt es auch durchaus andere interessante Produkte als die von Apple. Sicher - für Verleger und Journalisten ist damit wieder die Hoffnung verbunden, einen veritablen Vertriebskanal zu finden und Geld zu verdienen - das dies auch funktioniert wage ich jedoch zu bezweifeln, und dieses Verhalten seitens SPON geht langsam wirklich schwer in Richtung lächerlichkeit.
bluemetal 03.09.2010
Dieser Artikel berichtet in einem Absatz über den möglcihen iPhone Vetrieb und über zig andere Themen. WO is da Werbung ? Es gibt Million Nutzer von iPhones in Deutschland. Und noch mehr wären am Vetrieb durch andere [...]
Zitat von DaveDowning84langsam frage ich mich ja echt, welchen betrag apple an den spiegel für diese als journalismus getarnte werbung bezahlt. Blogs wie AppleInsider oder Macrumors braucht man ja mittlerweile nicht mehr zu lesen, da jede kleinste News von Apple ja eh bei SPON auftaucht. Plus so sinnvolle Artikel wie "Was ist alles schlechter als bei Apple" (Samsung Galaxy Tab) oder "Wie war Apple früher?" (PowerBook vs. Macbook Pro) ich bin zwar selber begeisterter benutzer eines macbook pro, was in sachen laptop einfach das beste ist, was der markt hergibt, aber diese iPhone-iPad hysterie kann ich nicht verstehen. Ein Telefon, ein komisches Tablet-Ding das mich genauso verdummt wie der Fernseher ? Brauch ich nicht. Was mich an der Geschichte am meisten stört ist das von SPON hier journalistische Grundlagen, die man im ersten Semester lernt, nicht eingehalten werden. Journalisten Werben nicht. Und grade auf dem Markt der Smartphones, Tablets, NAS-Devices etc. gibt es auch durchaus andere interessante Produkte als die von Apple. Sicher - für Verleger und Journalisten ist damit wieder die Hoffnung verbunden, einen veritablen Vertriebskanal zu finden und Geld zu verdienen - das dies auch funktioniert wage ich jedoch zu bezweifeln, und dieses Verhalten seitens SPON geht langsam wirklich schwer in Richtung lächerlichkeit.
Dieser Artikel berichtet in einem Absatz über den möglcihen iPhone Vetrieb und über zig andere Themen. WO is da Werbung ? Es gibt Million Nutzer von iPhones in Deutschland. Und noch mehr wären am Vetrieb durch andere Netzbetreiber sehr interessiert. Nur weil sie keines haben (wollen), dafür aber in höchsten Tönen ihr MacBook lobpreisen (?), maßen sie sich an, das vorhandene Interesse von Millionen Deutschen zu kritisieren ? Ein interessanteres Produkt als das iPad, evtl. eines der nachgebauten Phantom-Android Tablets die gar nicht zu kaufen sind, da sie mehr in der Fantasie als in der Realität der Möchtegern Großkonzerne bestehen ? Die mit völlig veralteten Android Versionen veröffentlicht werden und das zu horrenden Preisen ? Wie können sie Produkt verstehen, dass sie nicht besitzen, verstehen und das eine völlig neue Gerätegattung geschaffen hat ? Lächerlich macht sich hier nur einer. Ihre Minder-Meinung und Desinteresse steht nicht für die ganze Menschheit. Wenn es Neuikeiten über das wohl innovativstes Unternehmen überhaupt gibt, dann ist das interessant. Immerhin können sie ja davon ausgehen, dass Samsung, LG und co. alles (verzweifelt) nachbauen werden.
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Carolin Neumann berichtet und bloggt aus Hamburg über die Zukunft der Medien. Nebenbei schaut sie viel zu viele Serien.






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