Von Inga Wellmann
"Shot" von Tatiana Doroshenko
"Go public!" - Dies ist das Motto der diesjährigen transmediale.02 in Berlin. Für die Veranstalter beschreibt "Going public" mehr als nur den Börsengang eines Unternehmens in der New Economy. Sie verstehen das Motto als Aufforderung an das Publikum, sich aktiv mit einer "neuen Öffentlichkeit im digitalen Zeitalter" auseinander zu setzen.
Zum 15. Mal präsentiert die Transmediale aktuelle Positionen zur Medienkunst, dieses Jahr im Haus der Kulturen der Welt (HKW). Neben Konferenzen und Panels, Videokunst-Screenings, Workshops, einer Medialounge und einem allabendlichen Club_transmediale realisiert die Transmediale in diesem Jahr erstmals auch eine umfangreiche Ausstellung interaktiver Video- und Klanginstallationen. Alle Arbeiten, die innerhalb dieses Festivals gezeigt werden, wurden von drei international besetzten Jurys nominiert. Die Preisverleihung des
"vectorama.org" von Jürg Lehni, Urs Lehni, und Rafael Koch
Im Mittelpunkt des Eröffnungsabends standen neben derlei flotten Worten jedoch vor allem die künstlerischen Exponate. In der gestalterisch wohldurchdachten Medialounge lümmelten sich etliche Besucher neugierig vor Computer- und Fernsehbildschirmen, umgeben von großflächigen Videoprojektionen und Ambientmusik.
"autopoiesis" von Kenneth Rinaldo
Die Transmediale in Berlin findet bis zum 10. Februar 2002 im Haus der Kulturen der Welt statt. Die begleitende Ausstellung ist noch bis zum 24. Februar zu sehen. Die Eintrittspreise sind gestaffelt:
Die Öffnungszeiten des Festivals: 10 bis 24 Uhr. Die Ausstellung ist bis zum 10. Februar täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet, danach täglich bis zum 24. Februar von 11 bis 18 Uhr.
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