Amnesty-Kampagne gegen Webzensur: "Zwei Internets"?
"Das Internet sollte die Meinungsfreiheit fördern, nicht einschränken", sagte Larry Cox von ai. "Wir müssen uns dagegen wehren, dass zwei Internets entstehen - eines für freie Meinungsäußerung und eines für Repression." Amnesty rief auch dazu auf, Protest-Mails gegen die Zensurpraxis an die Konzerne zu richten.
Google und andere Suchmaschinenbetreiber sperren Einträge zu kritischen Seiten, um ihre Dienste auch in China anbieten zu dürfen. Yahoo soll nach Angaben der Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) die chinesische Regierung mehrfach mit Informationen versorgt haben, die zur Inhaftierung von Oppositionellen führten.
cis/AFP/rtr/dpa
© SPIEGEL ONLINE 2006
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH