19 Millionen britische Websurfer haben im Januar die Seite eines sozialen Netzwerks besucht. Die meisten – 8,5 Millionen – waren beim Marktführer Facebook. Doch für die Nummer eins bedeutet diese Zahl im Vergleich einen Rückgang: Im Dezember waren noch 8,9 Millionen Nutzer auf den Facebook-Seiten - ein Rückgang von fünf Prozent laut den Marktforschern von Nielsen Online, wie die Times berichtet.
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Und die "Times" (gehört wie Facebooks Konkurrent MySpace dem Medienmogul Rupert Murdoch) zitiert genüsslich den Nielsen-Analysten Alex Burmaster: "Da kann eine Art Facebook-Müdigkeit mitspielen." Es sei denkbar, dass bei "einigen der ersten Nutzer" der "Neuheitsfaktor" nicht mehr wirke.
Von einer Facebook-Flaute kann allerdings nicht die Rede sein, wenn man diese Zahlen in einem weiteren Kontext betrachtet. Auch die Facebook-Konkurrenten MySpace und Bebo verloren im Januar im Vergleich zum Vormonat Nutzer in der Nielsen-Statistik (siehe Tabelle unten).
Es gibt keinen Einbruch, eher flacht das Wachstum auf hohem Niveau ab: In diesem Januar waren mehr als sieben mal so viele britische Nutzer auf den Facebook-Seiten als im Januar 2007 – und neun Prozent mehr als im Oktober.
In diesem Januar war laut Nielsen mehr als die Hälfte der britischen Internetnutzer auf den Seiten sozialer Netzwerke aktiv – im Durchschnitt verbrachten sie dort zweieinhalb Stunden. Diese Zahl darf man allerdings nicht für die absolute Wahrheit halten. Die Nielsen-Statistik beruht auf einer Stichprobe von 40.000 Briten, die ihre Internetnutzung daheim und am Arbeitsplatz protokollieren lassen. Öffentlich zugängliche Computer erfasst Nielsen online also nicht – zum Beispiel die in den Computerräumen von Universitäten und Schulen.
lis
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