60 Millionen Dollar Microsoft zahlt für Patentverletzung

Der Softwareriese Microsoft kommt aus den Negativschlagzeilen nicht heraus. Jetzt muss das Unternehmen 60 Millionen Dollar an einen Hersteller von Video- und Audiosoftware zahlen. Damit wird ein Patentstreit außergerichtlich beigelegt.


Windows Media Player: Außergerichtliche Einigung

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Der US-Softwarekonzern Microsoft bezahlt der Firma Burst.com zur Beilegung eines Patentstreits 60 Millionen Dollar. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Die US-Firma Burst.com entwickelt Software für Audio- und Videoübertragung im Internet. 2002 hatte das Unternehmen Microsoft vorgeworfen, seine Patente verletzt zu haben. Microsoft teilte am Freitag mit, man habe sich außergerichtlich geeinigt. Im Zuge der Einigung will das Unternehmen aus Redmond die Patente von Burst lizenzieren.

Schon im vergangenen November hatte Microsoft 536 Millionen Dollar für eine außergerichtliche Einigung ausgeben müssen. Damals ging es um einen Kartellstreit mit dem Konkurrenten Novell. Weitere Prozesse von Novell und dem Softwarehersteller RealNetworks sind noch anhängig. Dabei geht es um Wettbewerbsverzerrungen und den angeblichen Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung von Microsoft.



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