Computersicherheit: Sicherheitslücken bei Flash - so schützen Sie Ihren Rechner

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Adobe Flash Player: Weit verbreitete Software, immer wieder kritische Sicherheitslücken

Kriminelle nutzen zwei Sicherheitslücken im weit verbreiteten Flash-Player, um die Kontrolle über Computer zu übernehmen. Betroffen sind PC und Mac. Mit wenigen Handgriffen können Nutzer das Leck schließen.

Hamburg - Der Flash-Player von Adobe für Windows, das Mac-Betriebssystem OS X und Linux weist zwei kritische Sicherheitslücken auf. Das Programm ist auf vielen Rechnern installiert und stellt sicher, dass multimediale und interaktive Inhalte auf Websites dargestellt werden können.

Angreifer können durch eine der Lücken unter Umständen die Kontrolle über Rechner übernehmen. Das Öffnen einer manipulierten Word-Datei mit Flash-Inhalt durch den Nutzer reicht schon aus. Solche Dateien verschicken Angreifer derzeit per E-Mail an potentielle Opfer.

Eine weitere Sicherheitslücke betrifft Nutzer von Firefox oder Safari auf Mac-Rechnern. Ist Flash installiert, reicht schon der Besuch einer manipulierten Website aus. Auch hier kann der Angreifer offenbar den Rechner durch die Lücke unter seine Kontrolle bringen.

Die Lecks betreffen eines der meistgenutzten Programme. Laut Adobe ist Flash weltweit auf einer Milliarde Computern installiert. So sichern Sie Ihren Rechner gegen Eindringlinge:

  • Prüfen Sie, welche Flash-Version auf Ihrem System installiert ist. Rufen Sie dazu im Browser diese Website auf. Oben rechts ist die Versionsnummer Ihrer Installation zu sehen, darunter eine Übersicht der aktuellen Flash-Versionen.
  • Wenn die Versionsnummer niedriger ist als die für Ihr System angegebene, müssen Sie selbst ein Update installieren. Adobe hat auf seiner Website Updates bereitgestellt. Die Flash-Player in Googles Chrome und im Internet Explorer 10 sollten sich automatisch aktualisieren.

Wie die IT-Seite Golem berichtet, hat Kaspersky Lab die eine Lücke entdeckt, die andere war von der Shadowserver Foundation und Lockheed Martin entdeckt worden.

ore/lis

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1.
twan 08.02.2013
Zitat von sysopKriminelle nutzen zwei Sicherheitslücken im weit verbreiteten Flash-Player, um die Kontrolle über Computer zu übernehmen. Betroffen sind PC und Mac. Mit wenigen Handgriffen können Nutzer das Leck schließen. http://www.spiegel.de/netzwelt/web/adobe-warnt-vor-sicherheitsluecken-im-flash-player-a-882141.html
Die dritte Option fehlt. Kein Flashplayer installieren. Wenn man den IE oder Chrome nutzt, ist ja der FP integriert, in Chrome läuft er in einer Sandbox. Updated sich auch selbständig. Das einzige wo ich merke, das er nicht installiert ist, ist der Steamclient, der zeigt mir keine Videos. Lässt sich aber auf der Steamseite gucken.
2. Flash ist
klarafall 08.02.2013
die Geissel der Menschheit im Computerzeitalter. Kein Programm ist für so viele Probleme, Abstürze, Geschwindigkeitseinbussen und Sicherheitslücken bekannt, die plattformübergreifend auftreten. Ich hoffe Flash kommt bald dorthin, wo es hingehört: auf den Müllhaufen der Computer-Geschichte!
3.
level 08.02.2013
Flash gehört langsam mal abgeschafft ...
4. Gibt es keine Alternative zu Adobe Flash?
pjcomment 08.02.2013
Ständig nur Probleme damit - gibt es denn keine Alternative zu Adobe Flash? Es ist mir ohnehin ein Dorn im Auge dass es proprietäre Software ist!
5.
twan 08.02.2013
Zitat von klarafalldie Geissel der Menschheit im Computerzeitalter. Kein Programm ist für so viele Probleme, Abstürze, Geschwindigkeitseinbussen und Sicherheitslücken bekannt, die plattformübergreifend auftreten. Ich hoffe Flash kommt bald dorthin, wo es hingehört: auf den Müllhaufen der Computer-Geschichte!
Chrome nutzen und den Flashplayer nicht zusätzlich installieren. Gibt sogar ne "nette" Fehlermeldung wenn er abstürzt ;) "Er ist tot, Jim!"
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Schad- und Spähsoftware
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Trojaner
Wie das Trojanische Pferd in der griechischen Mythologie verbergen Computer-Trojaner ihre eigentliche Aufgabe (und Schädlichkeit!) hinter einer Verkleidung. Meist treten sie als harmlose Software auf: Bildschirmschoner, Videodatei, Zugangsprogramm. Sie werden zum Beispiel als E-Mail-Anhang verbreitet. Wer das Programm startet, setzt damit immer eine verborgene Schadfunktion ein: Meist besteht diese aus der Öffnung einer sogenannten Backdoor , einer Hintertür, die das Computersystem gegenüber dem Internet öffnet und durch die weitere Schadprogramme nachgeladen werden.
Virus
Computerviren befallen vorhandene Dateien auf den Computern ihrer Opfer. Die Wirtsdateien funktionieren – zumindest eine Zeit lang - weiterhin wie zuvor. Denn Viren sollen nicht entdeckt werden. Sie verbreiten sich nicht selbständig, sondern sind darauf angewiesen, dass Computernutzer infizierte Dateien weitergeben, sie per E-Mail verschicken, auf USB-Sticks kopieren oder in Tauschbörsen einstellen. Von den anderen Schad- und Spähprogrammen unterscheidet sich ein Virus allein durch die Verbreitungsmethode. Welche Schäden er anrichtet, hängt allein vom Willen seiner Schöpfer ab.
Rootkit
Das kleine Kompositum führt die Worte "Wurzel" und "Bausatz" zusammen: "Root" ist bei Unix-Systemen der Benutzer mit den Administratorenrechten, der auch in die Tiefen des Systems eingreifen darf. Ein "Kit" ist eine Zusammenstellung von Werkzeugen. Ein Rootkit ist folglich ein Satz von Programmen, die mit vollem Zugriff auf das System eines Computers ausgestattet sind. Das ermöglicht dem Rootkit weitgehende Manipulationen, ohne dass diese beispielsweise von Virenscannern noch wahrgenommen werden können. Entweder das Rootkit enthält Software, die beispielsweise Sicherheitsscanner deaktiviert, oder es baut eine sogenannte Shell auf, die als eine Art Mini-Betriebssystem im Betriebssystem alle verdächtigen Vorgänge vor dem Rechner verbirgt. Das Gros der im Umlauf befindlichen Rootkits wird genutzt, um Trojaner , Viren und andere zusätzliche Schadsoftware über das Internet nachzuladen. Rootkits gehören zu den am schwersten aufspürbaren Kompromittierungen eines Rechners.
Wurm
Computerwürmer sind in der Praxis die getunte, tiefergelegte Variante der Viren und Trojaner. Im strengen Sinn wird mit dem Begriff nur ein Programm beschrieben, das für seine eigene Verbreitung sorgt - und der Programme, die es transportiert. Würmer enthalten als Kern ein Schadprogramm , das beispielsweise durch Initiierung eines eigenen E-Mail-Programms für die Weiterverbreitung von einem befallenen Rechner aus sorgt. Ihr Hauptverbreitungsweg sind folglich die kommunikativen Wege des Webs: E-Mails, Chats, AIMs , P2P-Börsen und andere. In der Praxis werden sie oft als Vehikel für die Verbreitung verschiedener anderer Schadprogramme genutzt.
Drive-by
Unter einem Drive-by versteht man die Beeinflussung eines Rechners oder sogar die Infizierung des PC durch den bloßen Besuch einer verseuchten Web-Seite. Die Methode liegt seit einigen Jahren sehr im Trend: Unter Ausnutzung aktueller Sicherheitslücken in Browsern und unter Einsatz von Scripten nimmt ein auf einer Web-Seite hinterlegter Schadcode Einfluss auf einen Rechner. So werden zum Beispiel Viren verbreitet, Schnüffelprogramme installiert, Browseranfragen zu Web-Seiten umgelenkt, die dafür bezahlen und anderes. Drive-bys sind besonders perfide, weil sie vom PC-Nutzer keine Aktivität (wie das Öffnen einer E-Mail) verlangen, sondern nur Unvorsichtigkeit. Opfer sind zumeist Nutzer, die ihre Software nicht durch regelmäßige Updates aktuell halten - also potentiell so gut wie jeder.
Botnetz
Botnets sind Netzwerke gekidnappter Rechner - den Bots. Mit Hilfe von Trojaner-Programmen, die sie beispielsweise durch manipulierte Web-Seiten oder fingierte E-Mails auf die Rechner einschleusen, erlangen die Botnet-Betreiber Zugriff auf die fremden PC und können sie via Web steuern. Solche Botnets zu vermieten, kann ein einträgliches Geschäft sein. Die Zombiearmeen werden unter anderem genutzt, um millionenfache Spam-Mails zu versenden, durch eine Vielzahl gleichzeitiger Anfragen Web-Seiten in die Knie zu zwingen oder in großem Stile Passwörter abzugrasen. (mehr bei SPIEGEL ONLINE)
Fakeware, Ransomware
Das Wort setzt sich aus "Fake", also "Fälschung", und "Ware", der Kurzform für Software zusammen: Es geht also um "falsche Software" . Gemeint sind Programme, die vorgeben, eine bestimmte Leistung zu erbringen, in Wahrheit aber etwas ganz anderes tun. Häufigste Form: angebliche IT-Sicherheitsprogramme oder Virenscanner. In ihrer harmlosesten Variante sind sie nutzlos, aber nervig: Sie warnen ständig vor irgendwelchen nicht existenten Viren und versuchen, den PC-Nutzer zu einem Kauf zu bewegen. Als Adware-Programme belästigen sie den Nutzer mit Werbung.

Die perfideste Form aber ist Ransomware : Sie kidnappt den Rechner regelrecht, macht ihn zur Geisel. Sie behindert oder verhindert das normale Arbeiten, lädt Viren aus dem Netz und stellt Forderungen auf eine "Reinigungsgebühr" oder Freigabegebühr, die nichts anderes ist als ein Lösegeld: Erst, wenn man zahlt, kann man mit dem Rechner wieder arbeiten. War 2006/2007 häufig, ist seitdem aber zurückgegangen.
Zero-Day-Exploits
Ein Zero-Day-Exploit nutzt eine Software-Sicherheitslücke bereits an dem Tag aus, an dem das Risiko überhaupt bemerkt wird. Normalerweise liefern sich Hersteller von Schutzsoftware und die Autoren von Schadprogrammen ein Kopf-an-Kopf-Rennen beim Stopfen, Abdichten und Ausnutzen bekanntgewordener Lücken.
Risiko Nummer eins: Nutzer
Das größte Sicherheitsrisiko in der Welt der Computer sitzt vor dem Rechner. Nicht nur mangelnde Disziplin bei nötigen Software-Updates machen den Nutzer gefährlich: Er hat auch eine große Vorliebe für kostenlose Musik aus obskuren Quellen, lustige Datei-Anhänge in E-Mails und eine große Kommunikationsfreude im ach so informellen Plauderraum des Webs. Die meisten Schäden in der IT dürften von Nutzer-Fingern auf Maustasten verursacht werden.
DDoS-Attacken
Sogenannte distribuierte Denial-of-Service-Attacken (DDoS) sind Angriffe, bei denen einzelne Server oder Netzwerke mit einer Flut von Anfragen anderer Rechner so lange überlastet werden, bis sie nicht mehr erreichbar sind. Üblicherweise werden für solche verteilten Attacken heutzutage sogenannte Botnetze verwendet, zusammengeschaltete Rechner, oft Tausende oder gar Zehntausende, die von einem Hacker oder einer Organisation ferngesteuert werden.


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