Analystenprognose iTunes erreicht fünf Prozent des Apple-Umsatzes

Pro iPod und Quartal werden durchschnittlich sechs Songs aus dem iTunes Music Store heruntergeladen, haben amerikanische Analysten von Piper Jaffray berechnet. iTunes könnte 2006 fünf Prozent des Gesamtumsatzes von Apple beisteuern.


New York - Für das Jahr 2006 prognostizieren die Analysten von Piper Jaffray, dass Apple über sein Musikportal iTunes 1,365 Milliarden Titel verkauft. Zwar würden mit dem Downloadgeschäft keine großen Gewinne erwirtschaftet, allerdings gewinne das Online-Musikgeschäft angesichts der steigenden Zahl der Downloads an Bedeutung. Marktbeobachter hatten immer wieder angezweifelt, ob mit einem Titelpreis von 99 Cent überhaupt Geld verdient werden kann.

Apple hatte Mitte Juli den 500-millionsten Download aus seinem Musikportal vermeldet. Erst vor wenigen Tagen hatte das kalifornische Unternehmen einen iTunes-Shop in Japan eröffnet - weltweit der zweitgrößte Musikmarkt. Der Start wurde zu einem großen Erfolg: Binnen vier Tagen kauften japanische Kunden nach Apple-Angaben eine Million Songs. Man habe damit auf Anhieb zwei Mal so viele Songs verkauft wie andere Online-Musik-Services in einem Monat, erklärte Firmenchef Steve Jobs.

Apple war in Japan am Donnerstag vor einer Woche mit einer Mischung aus Songs internationaler Interpreten und lokaler Künstler an den Start gegangen. Japanische Musiker führen derzeit sowohl die Hitliste der Singles als auch der Alben an, hieß es. Für den Start seines erfolgreichen Musikladens im Heimatmarkt des Konkurrenten Sony hatte Apple auch erstmals unter anderem Aufnahmen der Rolling Stones in das Programm aufgenommen, die bislang noch nie online erschienen waren.

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