Angespielt: Dead Space - Extraction

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Vor knapp einem Jahr war "Dead Space" eine kleine Sensation: Ein atmosphärisch unglaublich dichtes Horrorspiel mit einer sehr guten Spielmechanik, mit dem nur wenige Spieler ernsthaft gerechnet hatten. Es hatte Erfolg, weil es sich auf das Wesentliche beschränkte: Fiese Monster bekämpfen und den Spielern Angst einjagen. Beides gelang sehr gut. "Dead Space: Extraction" erzählt die Vorgeschichte des ersten Spiels. Berichtet davon, wie es zu den Monstern kam, die den fernen Planeten besiedeln. Und ist auf Nintendos Wii-Konsole erschienen, die nicht gerade für Horrorspiele bekannt ist und sich dennoch ganz hervorragend für das Spiel eignet.

Denn die Entwickler haben beschlossen, dass man die Spielfigur auch auf Schienen setzen kann und sie einfach durch das Spiel geschickt wird, ohne dass man Einfluss nehmen kann. Nur das Schießen und die Blickrichtung unterliegen der Kontrolle des Spielers. Das klingt erst einmal einschränkend und erinnert an Spielhallenspiele, doch je länger man es spielt, desto besser funktioniert das Ganze. Vor allem kann man sich ganz hervorragend auf zwei Sachen konzentrieren: Monster abschießen und Angst haben. Gerade letzteres ist wieder sehr ausgeprägt - auch wenn man schon weiß: Sobald das Licht anfängt zu flackern, kommt ein Monster. Aber was, wenn das Licht immer flackert?

"Dead Space: Extraction" von Electronic Arts; für Nintendo Wii; ca. 50 Euro; USK: ab 18 Jahren

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