Anonymous: FBI macht Jagd auf nicht ganz so anonyme PayPal-Blockierer

Zahlreiche Festnahmen und Razzien bei mutmaßlichen Anonymous-Anhängern sind das Ergebnis einer Zusammenarbeit von FBI und dem Bezahldienst PayPal: Die Ermittler haben eine Liste von tausend Verdächtigen, die bei ihren Website-Blockaden leichtfertig Spuren hinterließen.

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Corbis

Bezahldienst PayPal: DoS-Angreifer hinterließen Spuren

Köln - Nachdem der Online-Bezahldienst PayPal im letzten Jahr die Weiterleitung von Spenden an WikiLeaks verweigert hatte, war das Unternehmen zum Ziel von Angriffen der Hackertruppe Anonymous geworden. Wie sich nun herausstellt, waren die Beteiligten der "Operation Payback" nicht ganz so namenlos, wie sie sich das womöglich vorgestellt hatten: PayPal-Techniker konnten mit einem Programm die IP-Adressen der an der "Denial of Service"-Attacke im letzten Dezember beteiligten Rechner erfassen. Die tausend Adressen, von denen der meiste Traffic ausging, leiteten sie noch im selben Monat an das FBI weiter.

Im Januar wurden an die 40 Durchsuchungsbefehle ausgestellt, am 19. Juli mündeten die Ermittlungen schließlich in der Verhaftung von 14 mutmaßlichen Hackern. Bei 35 weiteren Verdächtigen wurden Hausdurchsuchungen vorgenommen, um zusätzliches Beweismaterial zu erbringen. "Wired" verweist auf eine eidesstattliche Erklärung des FBI, aus der hervorgeht, wie eng PayPal-Sicherheitstechniker von Anfang an mit der Behörde zusammenarbeiteten.

Während die Beamten Anonymous-Mitteilungen und Tweets zum Thema "Operation Payback" auswerteten, zeichnete das Geldinstitut Traffic-Logs der Angreifer auf. Für die Blockade hatten sich die Verdächtigen ein Programm namens "Low Orbit Ion Cannon" heruntergeladen, das die PayPal-Server mit mehr Verkehr bombardierte, als sie verarbeiten konnten. Zeitweise war die Website nur schwer oder gar nicht zu erreichen.

Allerdings scheint es sich zumindest nicht bei allen Verdächtigen um die typischen Hardcore-Hacker zu handeln, die üblicherweise hinter solchen Aktionen stehen. So gibt es es eine ganze Reihe braver Vorstadtbürger, die glaubten, nur an einer Protestaktion teilzunehmen. Ihnen war nach eigenen Angaben nicht bewusst, Teil einer illegalen Aktion zu sein. Daher machten sie auch keinerlei Anstalten, ihre Online-Spuren zu verstecken. Die "New York Times" zitiert einen 26-jährigen Programmierer: "Ich hatte nichts zu verstecken. Ich hatte nicht das Gefühl, ich müsste meine IP-Adresse verbergen."

meu

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1. PayPal soll zur Hoelle fahren
flyhi152 27.07.2011
ich boykottiere diese Firma seit Jahren und wenn ein ebay Haendler keine alternative Bezahlmoeglichkeit anbietet, dann kriegt er von mir kein Geld. Ich hoffe, dass ich nicht der Einzige bin, der diese Firma hasst und boykottiert.
2. Nicht der Einzige!
fridericus1 27.07.2011
Zitat von flyhi152ich boykottiere diese Firma seit Jahren und wenn ein ebay Haendler keine alternative Bezahlmoeglichkeit anbietet, dann kriegt er von mir kein Geld. Ich hoffe, dass ich nicht der Einzige bin, der diese Firma hasst und boykottiert.
Obwohl sehr aktiv auf Ebay (ist auch ein Saftladen, nebenbei, aber leider faktisch Monopolist), meide ich ebenfalls dieses Höllenloch paypal wie die Pest. Schon mal die AGBs studiert? Da wird einem ganz schlecht.
3. @flyhi152
amfa 27.07.2011
ähm.. Du weißt aber, dass PayPal zu eBay gehört. Also solltest vielleicht ganz auf eBay verzichten. Alles andere ist doch Augenwischerei.
4. Verbrechen gegen die Geldlichkeit
Meckermann 27.07.2011
Man muss sich mal vor Augen halten wie krank das ist: da macht die Bundespolizei mit allen Mitteln Jagd auf hunderte unbescholtene Bürger, die durch friedlichen Protest, bei dem weder Menschen noch Sachen zu schaden kamen, ihren Unmut gegen das unmoralische Handeln einer Firma zum Ausdruck brachten. Der finazielle Schaden durch diese zeitlich begrenzte Aktion ist statistisch vermutlich nichtmal in den Quartalszahlen Paypals nachweisbar, aber man hat sich den Interessen des Großkapitals in den Weg gestellt, das muss um jeden Preis bestraft werden (auf Kosten der Steuerzahler natürlich).
5. Nötigung?
hegade 27.07.2011
Gewerbliche Händler müssen als Bezahlart die hauseigene "Bank" paypal angeben, was den Verkäufer dann natürlich Gebühren bei jedem Kauf kostet (zusätzlich zu den ebay-Gebühren). Ansonsten wird die Auktion nicht angenommen. Wieso hat da eigentlich noch niemand wegen Nötigung geklagt?
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Zum Autor
Richard Meusers sitzt im Garten und sieht seinen Blumen beim Wachsen zu. Ansonsten hat er ein Auge auf Digitales und Mediales.

Schad- und Spähsoftware
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Trojaner
Wie das Trojanische Pferd in der griechischen Mythologie verbergen Computer-Trojaner ihre eigentliche Aufgabe (und Schädlichkeit!) hinter einer Verkleidung. Meist treten sie als harmlose Software auf: Bildschirmschoner, Videodatei, Zugangsprogramm. Sie werden zum Beispiel als E-Mail-Anhang verbreitet. Wer das Programm startet, setzt damit immer eine verborgene Schadfunktion ein: Meist besteht diese aus der Öffnung einer sogenannten Backdoor , einer Hintertür, die das Computersystem gegenüber dem Internet öffnet und durch die weitere Schadprogramme nachgeladen werden.
Virus
Computerviren befallen vorhandene Dateien auf den Computern ihrer Opfer. Die Wirtsdateien funktionieren – zumindest eine Zeit lang - weiterhin wie zuvor. Denn Viren sollen nicht entdeckt werden. Sie verbreiten sich nicht selbständig, sondern sind darauf angewiesen, dass Computernutzer infizierte Dateien weitergeben, sie per E-Mail verschicken, auf USB-Sticks kopieren oder in Tauschbörsen einstellen. Von den anderen Schad- und Spähprogrammen unterscheidet sich ein Virus allein durch die Verbreitungsmethode. Welche Schäden er anrichtet, hängt allein vom Willen seiner Schöpfer ab.
Rootkit
Das kleine Kompositum führt die Worte "Wurzel" und "Bausatz" zusammen: "Root" ist bei Unix-Systemen der Benutzer mit den Administratorenrechten, der auch in die Tiefen des Systems eingreifen darf. Ein "Kit" ist eine Zusammenstellung von Werkzeugen. Ein Rootkit ist folglich ein Satz von Programmen, die mit vollem Zugriff auf das System eines Computers ausgestattet sind. Das ermöglicht dem Rootkit weitgehende Manipulationen, ohne dass diese beispielsweise von Virenscannern noch wahrgenommen werden können. Entweder das Rootkit enthält Software, die beispielsweise Sicherheitsscanner deaktiviert, oder es baut eine sogenannte Shell auf, die als eine Art Mini-Betriebssystem im Betriebssystem alle verdächtigen Vorgänge vor dem Rechner verbirgt. Das Gros der im Umlauf befindlichen Rootkits wird genutzt, um Trojaner , Viren und andere zusätzliche Schadsoftware über das Internet nachzuladen. Rootkits gehören zu den am schwersten aufspürbaren Kompromittierungen eines Rechners.
Wurm
Computerwürmer sind in der Praxis die getunte, tiefergelegte Variante der Viren und Trojaner. Im strengen Sinn wird mit dem Begriff nur ein Programm beschrieben, das für seine eigene Verbreitung sorgt - und der Programme, die es transportiert. Würmer enthalten als Kern ein Schadprogramm , das beispielsweise durch Initiierung eines eigenen E-Mail-Programms für die Weiterverbreitung von einem befallenen Rechner aus sorgt. Ihr Hauptverbreitungsweg sind folglich die kommunikativen Wege des Webs: E-Mails, Chats, AIMs , P2P-Börsen und andere. In der Praxis werden sie oft als Vehikel für die Verbreitung verschiedener anderer Schadprogramme genutzt.
Drive-by
Unter einem Drive-by versteht man die Beeinflussung eines Rechners oder sogar die Infizierung des PC durch den bloßen Besuch einer verseuchten Web-Seite. Die Methode liegt seit einigen Jahren sehr im Trend: Unter Ausnutzung aktueller Sicherheitslücken in Browsern und unter Einsatz von Scripten nimmt ein auf einer Web-Seite hinterlegter Schadcode Einfluss auf einen Rechner. So werden zum Beispiel Viren verbreitet, Schnüffelprogramme installiert, Browseranfragen zu Web-Seiten umgelenkt, die dafür bezahlen und anderes. Drive-bys sind besonders perfide, weil sie vom PC-Nutzer keine Aktivität (wie das Öffnen einer E-Mail) verlangen, sondern nur Unvorsichtigkeit. Opfer sind zumeist Nutzer, die ihre Software nicht durch regelmäßige Updates aktuell halten - also potentiell so gut wie jeder.
Botnetz
Botnets sind Netzwerke gekidnappter Rechner - den Bots. Mit Hilfe von Trojaner-Programmen, die sie beispielsweise durch manipulierte Web-Seiten oder fingierte E-Mails auf die Rechner einschleusen, erlangen die Botnet-Betreiber Zugriff auf die fremden PC und können sie via Web steuern. Solche Botnets zu vermieten, kann ein einträgliches Geschäft sein. Die Zombiearmeen werden unter anderem genutzt, um millionenfache Spam-Mails zu versenden, durch eine Vielzahl gleichzeitiger Anfragen Web-Seiten in die Knie zu zwingen oder in großem Stile Passwörter abzugrasen. (mehr bei SPIEGEL ONLINE)
Fakeware, Ransomware
Das Wort setzt sich aus "Fake", also "Fälschung", und "Ware", der Kurzform für Software zusammen: Es geht also um "falsche Software" . Gemeint sind Programme, die vorgeben, eine bestimmte Leistung zu erbringen, in Wahrheit aber etwas ganz anderes tun. Häufigste Form: angebliche IT-Sicherheitsprogramme oder Virenscanner. In ihrer harmlosesten Variante sind sie nutzlos, aber nervig: Sie warnen ständig vor irgendwelchen nicht existenten Viren und versuchen, den PC-Nutzer zu einem Kauf zu bewegen. Als Adware-Programme belästigen sie den Nutzer mit Werbung.

Die perfideste Form aber ist Ransomware : Sie kidnappt den Rechner regelrecht, macht ihn zur Geisel. Sie behindert oder verhindert das normale Arbeiten, lädt Viren aus dem Netz und stellt Forderungen auf eine "Reinigungsgebühr" oder Freigabegebühr, die nichts anderes ist als ein Lösegeld: Erst, wenn man zahlt, kann man mit dem Rechner wieder arbeiten. War 2006/2007 häufig, ist seitdem aber zurückgegangen.
Zero-Day-Exploits
Ein Zero-Day-Exploit nutzt eine Software-Sicherheitslücke bereits an dem Tag aus, an dem das Risiko überhaupt bemerkt wird. Normalerweise liefern sich Hersteller von Schutzsoftware und die Autoren von Schadprogrammen ein Kopf-an-Kopf-Rennen beim Stopfen, Abdichten und Ausnutzen bekanntgewordener Lücken.
Risiko Nummer eins: Nutzer
Das größte Sicherheitsrisiko in der Welt der Computer sitzt vor dem Rechner. Nicht nur mangelnde Disziplin bei nötigen Software-Updates machen den Nutzer gefährlich: Er hat auch eine große Vorliebe für kostenlose Musik aus obskuren Quellen, lustige Datei-Anhänge in E-Mails und eine große Kommunikationsfreude im ach so informellen Plauderraum des Webs. Die meisten Schäden in der IT dürften von Nutzer-Fingern auf Maustasten verursacht werden.
DDoS-Attacken
Sogenannte distribuierte Denial-of-Service-Attacken (DDoS) sind Angriffe, bei denen einzelne Server oder Netzwerke mit einer Flut von Anfragen anderer Rechner so lange überlastet werden, bis sie nicht mehr erreichbar sind. Üblicherweise werden für solche verteilten Attacken heutzutage sogenannte Botnetze verwendet, zusammengeschaltete Rechner, oft Tausende oder gar Zehntausende, die von einem Hacker oder einer Organisation ferngesteuert werden.
Die Web-Guerilla Anonymous
Die Namenlosen
Anonymous ist eine lose Gruppierung, die ihren Ursprung einst im anarchischen Bilderforum 4Chan hatte. Zunächst konzentrierten sich Aktivisten auf Aktionen gegen Scientology. Inzwischen werden DDoS-Attacken, bei denen Websites durch massenhafte Anfragen überlastet werden, gegen eine Vielzahl von Zielen durchgeführt. Die Gruppe erklärte sich solidarisch mit den Aufständischen in Ägypten, Libyen, Syrien und anderswo, sie verteidigt WikiLeaks und bekämpft die Branchenverbände der Musik- und Filmbranche. Freie Information und das Recht auf Anonymität gehören zu den wenigen geteilten Zielen der zahlreichen Netznutzer weltweit, die sich zu Anonymous zählen.
Masken und Anzüge
AFP
Die Maske kommt aus Alan Moores Kultcomic "V wie Vendetta" und steht dort als Symbol für den Kampf gegen Unterdrückung, Überwachung und Zensur: Man erkennt die Gruppenzugehörigkeit, nicht aber den anynomen Träger. Angelehnt ist die Maske an Guy Fawkers, einen englischen Offizier, der 1605 den König und das Parlament in die Luft sprengen wollte, um die Verfolgung der Katholiken anzuprangern. Der Mann im Anzug ohne Kopf, das Logo der Bewegung, steht für eine Organisation ohne Anführer: Jeder kann Anonymous sein. Eine Vielzahl von Websites und Foren, Social-Network-Profilen und YouTube-Angeboten propagiert die Grundideen und -ziele der Bewegung.
Dauerfeuer aus Ionenkanonen
Anonymous setzt häufig auf Distributed-Denial-of-Service- oder kurz DDoS-Attacken. Darunter versteht man Angriffe über das Internet, bei der eine Vielzahl von Rechnern für so massenhafte Seitenaufrufe sorgt, dass die angegriffenen Server mit der Überlast nicht mehr fertig werden und kollabieren. Meist sind sie Stunden später aber wieder am Netz. Die "Niederorbit-Ionenkanone" ist ein Tool, das DDoS-Attacken für jedermann ermöglicht - und den freiwilligen Anschluss an ein Botnetz. Klingt cool, ist bei Einsatz aber kriminell. Anonymous hat mehrere zehntausend dieser DDoS-Tools für sogenannte Raids in Umlauf gebracht.
Anonymous gegen Scientology
REUTERS
Anlass zur Gründung der Bewegung waren 2008 Versuche von Scientologen, das Internet zensieren zu lassen: Ein ganz besonders wirres Video, in dem der Schauspieler Tom Cruise über Scientology redet, sollte aus dem Web entfernt werden. In den Foren einiger Imageboards (vor allem 4Chan, wo alle Teilnehmer Anonymous heißen) wurde daraufhin eine DDoS-Attacke verabredet. Seitdem protestiert ein "Arm" von Anonymous regelmäßig, auch ganz in echt auf der Straße, gegen Scientology.
Unterstützung für WikiLeaks
Bekannt wurde Anonymous durch Blockade-Angriffe auf Mastercard und Visa, die "Operation Payback". Die Finanzdienstleister hatte der Enthüllungsplattform WikiLeaks die Unterstütung entzogen. Später startete Anonymous "Operation Leakspin", eine Crowdsourcing-Initiative, um die von WikiLeaks veröffentlichten Dokumente nach interessanten Geschichten zu durchsuchen. Sympathisanten sollen ihre Energie darin investieren, Enthüllungen in "bürgerjounalistischer" Aufmachung auf allen denkbaren Kanälen so weit wie möglich zu verbreiten.
Anonymous und Sony
REUTERS
Sony möchte nicht, dass die Nutzer der Playstation auf der Spielkonsole eigene Software laufen lassen. Der Hacker GeoHot veröffentlichte eine Anleitung, wie es trotzdem geht - und bekam deshalb juristischen Ärger. Anonymous blies als Reaktion Mitte April zum DDoS-Angriff, zur "Operation Sony". Unbekannte stahlen parallel mehr als hundert Millionen Nutzerdaten des Playstation-Networks, weitere Hacker-Angriffe folgten - und Sony verdächtigt Anonymous, beschuldigt die Gruppe der Mittäterschaft.
Im Visier der Ermittler
Die Website-Blockaden provozieren staatliche Gegenwehr: Das FBI ermittelt, Anfang des Jahres wurden Wohnungen durchsucht und Verdächtige festgenommen. In Deutschland durchsuchten Ermittler im Mai, mitten im Wahlkampf, Server der Piratenpartei: Auf einer offenen Plattform soll, ohne Wissen der Partei, ein DDoS-Angriff geplant worden sein. Im Juni nahm die Polizei in Spanien drei mutmaßliche Anonymous-Mitglieder fest, mehr als zwei Millionen Chat-Protokolle sollen ausgewertet worden sein. Auch das Militärbündnis Nato, das sich für den Cyber-War rüstet, hat Anonymous im Visier.


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