Gerüchte um "iRadio" Apples Streaming-Angebot verzögert sich

Neuigkeiten zu Apples Musik-Streaming-Plänen: Zwei New Yorker Zeitungen zufolge ziehen sich die Verhandlungen mit den Musikkonzernen, Apples Einstiegsangebot soll vergleichsweise niedrig gewesen sein. Starten soll der neue Musikdienst nicht vor dem Sommer.

Apple-Logo: Sechs Cent pro hundert gestreamter Lieder soll Apple geboten haben
AFP

Apple-Logo: Sechs Cent pro hundert gestreamter Lieder soll Apple geboten haben


Schon seit mehreren Monaten heißt es, Apple verhandele mit den Plattenfirmen über ein Streaming-Angebot. Die "New York Post" hat dazu jetzt erstmals konkrete Details veröffentlicht. Mit sechs Cent Gebühr pro hundert gestreamter Lieder soll Apple in die Verhandlungen eingestiegen sein, berichtet die Zeitung, ein Angebot, das auf wenig Gegenliebe stieß. Den nicht namentlich erwähnten Quellen der "New York Post" zufolge zahlt das in den USA weit verbreitete Internetradio Pandora den Firmen nämlich das Doppelte. Konkurrent Spotify soll sogar 35 Cent für hundert Streams überweisen.

Apple hat den Bericht und die Zahlen bislang nicht kommentiert, offiziell hat das Unternehmen nicht mal einen neuen Streaming-Dienst angekündigt. Es existieren lediglich indirekte Bestätigungen des Plans wie etwa Aussagen des Chefs von Sony/ATV, der im September von Verhandlungen mit Apple berichtete. Im Netz hat Apples mögliches Angebot mit "iRadio" schon seit Monaten einen Spitznamen.

Älteren Berichten, aber auch einem aktuellen Artikel der "New York Times" zufolge plant das Unternehmen, eine App auf seinen Mobilgeräten vorzuinstallieren, die auf den Geschmack des Nutzers zugeschnittenes Musik-Streaming ermöglicht. Dies soll in Kombination mit iAds geschehen, Apples mobiler Werbeplattform für iPhones und iPod-Touch-Geräte.

Start wohl nicht vor dem Sommer

Im Artikel der "New York Times" heißt es weiter, Apple habe ursprünglich geplant, sein Angebot bereits im Februar dieses Jahres vorzustellen, anlässlich der Grammy Awards. Dieser Plan sei jedoch an den zähen Lizenzverhandlungen mit der Musikbranche gescheitert. Derzeit sei eine Markteinführung des Streaming-Dienstes vor dem Sommer unwahrscheinlich.

Der Konkurrenzkampf auf dem Musikmarkt könnte sich in den kommenden Monaten weiter verschärfen: US-Medien zufolge plant auch Googles Videoplattform YouTube ein Streaming-Angebot, starten könnte dieses ebenfalls noch 2013.

mbö



Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 4 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
A.Hello 08.03.2013
1. Entlich Bewegung
Wurde ja auch mal Zeit, dass Bewegung in den Markt kommt. Vielleicht kommen dann auch realistische Preismodelle zustande. Simfy, beispielsweise, weigert sich seit langem eine Art Familienabo anzubieten. Dort müsste eine Familie mit zwei Teenagern und zwei Erwachsenen tatsächlich ca. 40 Euro im Monat zahlen. Da ist man mit CDs natürlich kostengünstiger.
Fluglärmfreund 09.03.2013
2. Nur heisse Luft....
sonst nichts mehr..... Wann kam von Apple in der letzten Zeit eine echte Innovation ? Ich warte immer noch auf iTV, eine echte Neuerung im Smartphonebereich, die iWatch oder ähnliches.... Ich habe das Gefühl, da ist die Luft raus,,, ausser Ankündigungen..... nichts..... Schade eigentlich.
Terrax 09.03.2013
3.
Zitat von Fluglärmfreundsonst nichts mehr..... Wann kam von Apple in der letzten Zeit eine echte Innovation ? Ich warte immer noch auf iTV, eine echte Neuerung im Smartphonebereich, die iWatch oder ähnliches.... Ich habe das Gefühl, da ist die Luft raus,,, ausser Ankündigungen..... nichts..... Schade eigentlich.
Wann kam von Merzedes/Braun/Samsung die letzte echte Innovation? Warum wird überhaupt bei Apple erwartet, dass sie jährlich eine Innovation raushauen?
Fluglärmfreund 09.03.2013
4. @ terrax
Weil diese Firma total überbewertet ist und jedes Gerücht einen totalen Hype nach sich zieht.... Ich gebe Ihnen voll und ganz recht.... Aber lasst uns APPLE endlich mal im rechten Licht sehen.... Die kochen auch nur mit Wasser !
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.