Berlin Kabel durchtrennt - Zehntausende Haushalte offline

In Berlin waren am Wochenende Zehntausende Haushalte offline. Unbekannte hatten ein Glasfaserkabel offenbar mutwillig zersägt. Womöglich gibt es einen Zusammenhang mit einem versuchten Sparkassen-Einbruch.

Glasfaserkabel (Archivbild)
DPA

Glasfaserkabel (Archivbild)


"Für rund 40.000 Haushalte im Vodafone-Kabelnetz in Berlin sind aktuell TV, Hörfunk, Internet und Telefon beeinträchtigt, weil Kabelanlagen mutwillig zerstört wurden", teilte Vodafone am frühen Sonntagnachmittag mit.

Drei Stunden später hieß es, die Reparaturarbeiten kämen gut voran. "Wilmersdorf ist wieder online. (...) Steglitz und Zehlendorf bitten wir noch um ein bisschen Geduld." Und bald darauf: "Festnetz-Störung in Berlin seit knapp einer Stunde vollständig behoben. Für die Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung."

Nicht nur Vodafone-Kunden waren von dem Ausfall betroffen, durch den Zehntausende Haushalte im Westen Berlins offline waren. Auch Dienste der Telekom waren laut Berichten verschiedener Berliner Medien beeinträchtigt.

Was war die Ursache? Berichten zufolge wurde ein Kabelschacht im Berliner Stadtteil Wilmersdorf aufgebrochen und die darin liegenden Glasfaserkabel durchtrennt.

Die Polizei prüft zurzeit, ob es einen Zusammenhang zu einem versuchten Einbruch in einer Sparkassen-Filiale in Berlin-Schmargendorf gibt, der sich in der Nacht zum Sonntag ereignete.

wbr



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