Falscher Terroralarm Berliner Polizei ermittelt Urheber von Fake News

Mit einer falschen WhatsApp-Nachricht sorgte ein Mann nach dem Anschlag von Berlin für Verunsicherung. Nach Hinweisen aus der Bevölkerung hat die Polizei seine Identität festgestellt, ihm drohen bis zu drei Jahre Haft.

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Die Berliner Polizei hat den Autor einer sogenannten Fake News ermittelt. Mit einer Botschaft schürte er Angst vor Terroristen.

Der Mann warnte wenige Tage nach dem Anschlag am Breitscheidplatz via WhatsApp vor einer angeblichen Terrorzelle, die Anschläge auf Berliner Einkaufszentren plane. Nun gab er zu, dies erfunden zu haben, teilte die Polizei mit.

Gegen ihn wird wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ermittelt. Dem Mann droht eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe.

Die falsche Nachricht hatte sich laut Polizei am Freitag vor Heiligabend "wie ein Lauffeuer" verbreitet und viele ohnehin vom Terroranschlag am 19. Dezember schockierte Menschen zusätzlich verunsichert.

"Wir hatten eine Menge Arbeit auf unseren Social-Media-Kanälen, dieses sinnlose Gerücht wieder einzufangen", schrieben die Beamten nun bei Facebook. Dank zahlreicher Hinweise aus der Bevölkerung habe der Urheber schnell ermittelt werden können.

brt/dpa

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