Kai Diekmann: "Bild"-Chef zieht ins Silicon Valley

Sechs Monate oder noch mehr "Bild"-Pause: Chefredakteur Kai Diekmann will mindestens ein halbes Jahr lang an die Westküste der USA umziehen. Er will dort gemeinsam mit zwei weiteren Springer-Managern nach digitalen Geschäftsideen suchen.

"Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann: Exkurs ins Silicon ValleyZur Großansicht
dapd

"Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann: Exkurs ins Silicon Valley

Berlin - Der "Bild"-Chef macht einen ausgedehnten Ausflug: Neben Kai Diekmann, "Bild"-Chefredakteur und Herausgeber der "Bild"-Gruppe, sollen auch noch der Marketingchef des Springer-Verlages Peter Würtenberger und Martin Sinner, Gründer der Preisvergleichsplattform idealo ins Silicon Valley reisen. Springer hält an idealo einen Mehrheitsanteil. Losgehen soll es für die Digitalscouts des Verlagshauses schon im September 2012.

Aus der Redaktionskonferenz der "Bild"-Zeitung ist zu hören, dass Diekmann sogar eine einjährige Auszeit an der US-Westküste angekündigt habe. In der Pressemitteilung ist von einem "Zeitraum von mindestens sechs Monaten" die Rede. Die "Bild"-Zeitung sollen unterdessen Diekmanns Stellvertreter leiten, Alfred Draxler und Marion Horn. Es gebe einen klaren Schnitt, Diekmann und seine Reisegefährten würden sich ganz auf ihre Exkursion konzentrieren, sagte ein Verlagssprecher.

Diekmann und seine Mitstreiter wollen im Silicon Valley "im Austausch und durch Vernetzung mit dort ansässigen Unternehmen und Universitäten neue unternehmerische Ideen für digitales Wachstum entwickeln", so die Mitteilung. Dabei dürfte es nicht zuletzt um Unternehmensbeteiligungen gehen. Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner wird mit den Worten zitiert, man wolle "ein für diese Aufgabe ideal besetztes Team dorthin schicken, wo man über digitales Wachstum am meisten lernen kann: ins Silicon Valley".

Alle drei wollen nach ihrem Ausflug in die USA auf ihre alten Posten zurückkehren.

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insgesamt 25 Beiträge
huettenfreak 06.06.2012
Während Sie sich erst auf die Suche begeben sind andere längst fündig geworden. Aber so ist es wenn man sich zu lange auf seinen "Lorbeeren" ausruht.
Während Sie sich erst auf die Suche begeben sind andere längst fündig geworden. Aber so ist es wenn man sich zu lange auf seinen "Lorbeeren" ausruht.
eu-sklave 06.06.2012
Dazu muss man nicht C02 verfliegen und verfahren! Einfach Facebook Aktien kaufen bis der Laden einem gehört! (;-)
Zitat von sysopSechs Monate oder noch mehr "Bild"-Pause: Chefredakteur Kai Diekmann will mindestens ein halbes Jahr lang an die Westküste der USA umziehen. Diekmann will dort gemeinsam mit zwei weiteren Springer-Managern nach digitalen Geschäftsideen suchen. "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann geht in die USA - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,837295,00.html)
Dazu muss man nicht C02 verfliegen und verfahren! Einfach Facebook Aktien kaufen bis der Laden einem gehört! (;-)
jonny_68 06.06.2012
und in China ist ein Sack Reis umgefallen..... wen juckt es wohin der gute Mann mit zwei seiner Kumpels so fährt?
und in China ist ein Sack Reis umgefallen..... wen juckt es wohin der gute Mann mit zwei seiner Kumpels so fährt?
janeholliday 06.06.2012
Das klingt mächtig nach "Born To Be Wild" mit John Travolta. Alte Männer machen sich auf in Richtung Westküste um nochmal das große Abenteuer zu erleben. Am Ende gibt es allerdings ordentlich was auf die Mütze.
Das klingt mächtig nach "Born To Be Wild" mit John Travolta. Alte Männer machen sich auf in Richtung Westküste um nochmal das große Abenteuer zu erleben. Am Ende gibt es allerdings ordentlich was auf die Mütze.
Der Kapitän verläßt das sinkende Schiff. Eine derart lange Auszeit, als Geschäftsreise bemäntelt, kann sich normalerweise kein Arbeitnehmer gönnen, geschweige denn ein Manager.
Zitat von sysopSechs Monate oder noch mehr "Bild"-Pause: Chefredakteur Kai Diekmann will mindestens ein halbes Jahr lang an die Westküste der USA umziehen. Diekmann will dort gemeinsam mit zwei weiteren Springer-Managern nach digitalen Geschäftsideen suchen. "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann geht in die USA - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,837295,00.html)
Der Kapitän verläßt das sinkende Schiff. Eine derart lange Auszeit, als Geschäftsreise bemäntelt, kann sich normalerweise kein Arbeitnehmer gönnen, geschweige denn ein Manager.
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  • Mittwoch, 06.06.2012 – 12:33 Uhr
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