Von Ole Reißmann
Sie laden ihre Batterie und sind dann voller Energie: Ein Bild mit 180 Robotern hat Richard Sargent gezeichnet, vor allem mit Maschinen aus Film und Fernsehen. Der Terminator ist natürlich dabei, Bender aus "Futurama" - aber auch unbekanntere Androiden hat er verewigt. Für seine popkulturelle Akribie hat Sargent viel Lob im Nerd-Forum Reddit erhalten. "Meine Güte, das hier ist unglaublich gründlich recherchiert worden", schrieb einer.
Das Kunstwerk gibt es nicht nur in hoher Auflösung, sondern auch in einer nummerierten Version. Noch bis Ende August können Roboter-Fans bei den Hopewell Studios eine Liste mit allen identifizierten Maschinen einreichen und einen Druck der Androidensammlung gewinnen. Bis auf wenige, knifflige Ausnahmen haben die Reddit-Forennutzer die Arbeit schon erledigt. (via Laughing Squid)
Die weltbesten Hochzeitsfotos
Und dann kommt ein Zombie aus dem Gehölz gesprungen und das verliebte Paar muss sich mit Spaten und Messer verteidigen: Die Fotografin Amandy Rynda aus Los Angeles hat ungewöhnliche Fotos von zwei frischvermählten Freunden, Juliana und Ben, gemacht. Was beginnt wie ein normales Fotoshooting in malerischer Landschaft, wird schnell zum Kampf auf Leben und Tod. Achtung, Spoiler: Der fiese Zombie wird glücklicherweise zurückgeschlagen. (via Aaron Cohen)
Aber ist es auch zukunftssicher?
Kühlschrankmagneten, Unterschriften auf Kreditkartenrechnungen, Microsoft, Ebay - was davon wird es in 20 Jahren noch geben? Auf "Is It Futureproof?" kann über solche Fragen abgestimmt werden. So kristallisiert sich heraus, was viele Nutzer für unverzichtbar halten. Sortiert werden die Erkenntnisse dann nach "Futureproof" und "Failboat" - billiger Wein in Flaschen ist demnach auch in 20 Jahren noch erhältlich, ebenso soll es weiterhin Telefone geben, die nur die Stimme übertragen. Und nicht Gesichter oder gleich Ganzkörper-Hologramme.
Letztlich passieren in einem Zeitraum von 20 Jahren dann aber erfahrungsgemäß dermaßen viele und unglaubliche Dinge, dass "Is It Futureproof?" künftigen Generationen eher als Ausdruck unserer Phantasielosigkeit dienen wird - und man lieber nicht seine Ersparnisse auf "Futureproof!"-Tipps verwetten sollte. Andererseits ging man in den siebziger Jahren davon aus, dass es künftig (und damit ist jetzt gemeint) Jet-Packs für die individuelle Fortbewegung in der Luft geben würde. Und wo sind die bitte?
Der kletternde Fotograf
Was Kletterer so im Yosemite-Nationalpark anstellen, hat der Fotograf Renan Ozturk für "National Geographic" festgehalten - und die Wahl hätte nicht besser sein können: Ozturk klettert selbst, seit 15 Jahren. Auf Vimeo hat er einen schwindelerregenden Clip gepostet, in dem er seinen Einsatz dokumentiert. Für Technikfans zusätzlich interessant: Gedreht mit einer digitalen Spiegelreflexkamera, einer Canon 5D.
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