Web-Adressen Großbritannien bekommt eine kürzere Landesendung

Die umständlichen britischen Web-Adressen mit Endungen wie co.uk sollen schlanker werden: Firmen bekommen bald zumindest die Möglichkeit, auf die simple Endung .uk auszuweichen.

Big Ben und Union Jack: Typisch britisch waren bisher auch die Web-Adressen
REUTERS

Big Ben und Union Jack: Typisch britisch waren bisher auch die Web-Adressen


Oxford - Die Adressen britischer Websites sind mitunter ein bisschen länger als andere. Anders als kurze Landesendungen wie etwa .fr für Frankreich oder .de für Deutschland, stehen in Großbritannien vor dem Punkt noch ein paar Extra-Buchstaben. Britische Adressen enden beispielsweise auf co.uk, org.uk, ac.uk oder gov.uk - je nachdem, ob es sich um eine Firma, eine Bildungseinrichtung oder eine staatliche Seite handelt.

Jetzt soll es etwas weniger kompliziert werden: Ab dem Sommer 2014 haben Firmen die Möglichkeit, auch eine schlichte .uk-Endung für ihre Web-Adressen zu bekommen. Der Registrar Nominet verkündete am Mittwoch, dass es diese Möglichkeit erstmals geben soll, offenbar auf vielfachen Wunsch. Eine Umfrage unter britischen Geschäftsleuten habe ergeben, dass 72 Prozent zumindest die Option einer einfacheren Adresse wünschten, nur zwei Prozent waren demnach dagegen.

Mehr als zehn Millionen Kunden mit komplizierten .uk-Adressen sollen davon profitieren können; darüber hinaus erleichtert es vielen Nutzern das Eintippen und Merken der Adressen. Firmen, die bereits eine Adresse besitzen, haben fünf Jahre lang Zeit, sich zu entscheiden, ob sie ihre bisherige Adresse durch die neue ersetzen möchten oder beide behalten, sowohl die simple neue als auch die sperrige, aber typisch britische Variante.

juh

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