Browser-Beschleuniger Silk: Amazon wird zum Intranet-Provider

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Amazon formatiert das Netz um: Rufen Besitzer des neuen Amazon-Tablets Fire eine Website auf, rechnen die Server des Konzerns das Angebot klein und schnell. So soll das Browsen schneller werden - nebenbei bringen die Menschenmassen der Software bei, was im Web wirklich interessant ist.

Browser-Beschleuniger: Amazon Silk vs. Opera Turbo Fotos
AFP

Die Amazon-Entwickler wählen die ganz großen Worte, um ihren neuen Ansatz für die Internetnutzung zu beschreiben: "Wir verändern fundamental die Art, wie Menschen das Web erleben", heißt es auf der Website mit den Stellenausschreibungen für den neuen Dienst. In der Tat: Amazon Silk ist ein radikal neuer Ansatz, Menschen das gesamte Web zu präsentieren. Wenn ein Nutzer mit Amazons neuem Browser eine beliebige Website aufruft, wird sie standardmäßig von Amazons Servern analysiert und aufbereitet, bevor die Datenpakete an den Nutzer gesendet werden. Einfach gesagt: Amazon baut für seine Kunden ein Intranet.

Etwas Ähnliches hat die norwegische Firma Opera schon mit der Version 10 ihre Webbrowsers Opera eingeführt, die Funktion heißt Opera Turbo. Der Vergleich der Turbo-Technik mit Silk ist naheliegend: Beide Web-Techniken sollen den Internetzugriff beschleunigen, indem sie Aufgaben, die sonst der Prozessor des Endgeräts abarbeitet, auf entfernte Server auslagern.

Die Ansätze, mit denen Amazon und Opera den Browser beschleunigen, sind aber vollkommen unterschiedlich. Ist Opera Turbo aktiviert, werden die angesurften Web-Seiten von Operas Servern komprimiert, bevor sie an den Browser geschickt werden. Die Datenmenge sinkt, durch die Komprimierung werden allerdings vor allem Bilder geschrumpft, was durchaus sichtbare Artefakte hinterlassen kann (siehe Bilderstrecke).

Der Browser delegiert

Amazons Silk-Browser geht das Problem völlig anders an. Statt Seiten einfach zu komprimieren, lässt Amazon die Routineaufgaben des Webbrowsers von seinen Servern abarbeiten. Tippt man also eine Web-Adresse in den Silk-Browser, sendet der eine Anfrage an Amazons Rechenzentrum. Dort rufen Hochleitungsrechner die Seite auf, übernehmen die gesamte Kommunikation mit den zuliefernden Webservern arbeiten in die Seite eingebettete Skripte ab und senden schließlich die fertig aufgebaute (gerenderte) Seite an das Tablet. Dessen simple Aufgabe besteht dann darin, die Seite anzuzeigen.

Amazon wird so zu einer neuen Art von Internet-Provider. Das eröffnet Amazon faszinierende Möglichkeiten, aus enormen Datenmengen neues Wissen zu ziehen. Ein Beispiel dafür gibt der Amazon-Entwicker Jon Jenkins in seiner Vorstellung des Silk-Browser: Das System könne aus dem Verhalten vieler Nutzer lernen, wie die Mehrheit der Menschen bestimmte Angebote im Web nutzt. Das System beobachtet: Ein großer Teil der Nutzer ruft erst die Startseite der "New York Times" auf und wechselt dann ins Wirtschaftsressort. Daraus lernt Silk. In Zukunft lädt das System standardmäßig im Hintergrund das aktuelle Angebot des Wirtschaftsressorts nach, wenn jemand die "Times"-Website aufruft.

Menschenmassen trainieren Software

Google nutzt diesen Ansatz, Software mittels großer Datenmengen anonymisierten Nutzerverhalten zu trainieren, für die Verbesserung vieler Angebote. Welche Treffer die besten für bestimmte Suchanfragen sind, lernt Googles Suchmaschine unter anderem auch daran, wie oft Menschen bestimmte Treffer aufrufen - und wie schnell sie von diesen Seiten wieder zur Suchmaschine zurückkehren, um weiter zu recherchieren.

Bislang hat Google eine der besten Datenbanken menschlicher Absichten: Wonach suchen Menschen, welche Treffer erscheinen ihnen sinnvoll, wie unterscheidet sich das regional, welche Vertipper treten bei Suchanfragen besonders häufig auf und was meinen Menschen eigentlich, wenn sie Barock Obama in die Suchmaske tippen?

Amazons Jiu-Jitsu gegen Google

Wenn Amazons Silk-Browser erfolgreich wird, hat das Unternehmen Zugriff auf einen enormen Datenpool. Der Apple-Entwickler Chris Espinosa (Mitarbeiter Nummer acht der Firma) nennt Amazons Silk-Projekt vor diesem Hintergrund "verblüffendes Jiu-Jitsu gegen Google". Espinosa ist begeistert von den Möglichkeiten zur Datenanalyse, die Silk schaffen könnte - breiten Erfolg einmal vorausgesetzt: "Die Nutzer kratzen das Web kostenlos zusammen und liefern Amazon die wertvollste Sammlung von Nutzerverhalten bislang." Und als Basis für das eigenen Tablet nutzt Amazon ausgerechnet Googles kostenloses Betriebssystem Android - in einer stark modifizierten Version. Das ist Jiu-Jitsu: Man nutzt die Bewegungen des Gegner mit minimalem Kraftaufwand zum eigenen Vorteil.

Ob Amazon die bei Silk anfallenden Daten eines Tages für mehr nutzen wird als die optimierte Auslieferung von Webangeboten, ist derzeit völlig offen. In den Datenschutzbestimmungen zu Silk erklärt Amazon, man speichere bestimmte Informationen über die Internetnutzung höchstens 30 Tage lang, um den Dienst technisch zu verbessern. Neben den Adressen von Web-Angeboten führt Amazon auch IP und MAC-Adresse auf - mehr nicht.

Für die Zukunft sind viele Ansätze für eine intelligente Auswertung denkbar: interessenbasierte Anzeigen, Vorschläge passender Literatur zum Leserverhalten im Web, eine Anpassung des Amazon-Onlinekaufhauses auf Basis aggregierten Kaufverhaltens der Nutzer auf anderen Shoppingseiten. All das wäre möglich, ohne das Surfverhalten der Nutzer mit ihnen persönlichen Informationen zusammenzuführen.

Der erste Schritt zum Intranet

Einige Beobachter sind besorgt angesichts der Informationsfülle, die bei Amazon nun bei getrennten Diensten anfallen. Auf Anfrage erklärt Opera-Manager Johan Borg - im Browsermarkt nun ein Konkurrent Amazons -, was aus seiner Sicht die wichtigsten Unterschiede zwischen Opera Turbo und Amazon Silk sind. An erste Stelle stellt er dabei, das Opera, anders als Amazon, über keine personengebundenen Daten seiner Nutzer verfügt. Der norwegische Browser können zwar die IP-Adresse und den Typ des genutzten Geräts ermitteln, würde außerdem die angesurften Internet-Adressen und die ID-Nummer des jeweiligen Browsers registrieren, mit einer Person ließen sich diese Daten aber nicht zusammenführen.

Es deutet nichts darauf hin, dass Amazon etwas derartiges plant. Wertvoll sind die gewonnen Informationen über die Internet-Nutzung auch in anonymisierter Form. Apple-Urgestein Espinosa urteilt: "Das ist der erste Vorstoß im Wettbewerb, das Internet durch ein privates Netzwerk zu ersetzen."

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insgesamt 19 Beiträge
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1. Nette Art ...
jjpreston 29.09.2011
... die Ausforschung des Surfverhaltens und die Option, die daraus gewonnenen Informationen für gezielte Werbeschaltung zu verkaufen, zu maskieren. Früher gab es mal ein ähnliches Prinzip - nannte sich Proxy-Server. Nur dass die Webseiten dort gecacht wurden. Was es mitunter mit sich brachte, dass nicht aktuelle Webseiten ausgeliefert wurden, wenn der Proxy schlecht arbeitete. Wenn Amazon die Webseiten nun auch noch selbst rendern und gerendert ausliefern will, brauchen die entweder riesige Rechnerfarmen dafür (denn die müssen ja schneller sein als die Tablets, aber auch mit viel mehr parallelen Anfragen umgehen können) oder müssen die Seiten eben auf Proxy-Server-Weise cachen. Vielleicht auch beides in Kombination. Lustig wird das dann, wenn auf die Amazon-Server dann DDoS-Attacken laufen...
2. neu?
Trickstar 29.09.2011
...wird auch Opera Turbo genannt und von selbigem Browser bereits seid 2009 im einsatz
3. neu II
muwe6161 29.09.2011
Bitstream Inc hat für PocketPC ca. im Jahre 1994 ein Browser (ich glaube er hies Thunderbird) gemacht welcher standardmässig ganze Seiten runtergerechnet hat. Die Sache ist sehr alt, aber bewährt. Ich surfe mit meinem Kindel II seit über einem Jahr fast weltweit, kostenlos mit "kastrierten" Seiten mit dem integrierten AT&T SIM-Chip. Auf mobile Geräte angepasste Seiten und Mail-Client sind passabel anzuschauen.
4. Ja es ist ein Proxy
csar 29.09.2011
Zitat von jjpreston... Früher gab es mal ein ähnliches Prinzip - nannte sich Proxy-Server. Nur dass die Webseiten dort gecacht wurden. Was es mitunter mit sich brachte, dass nicht aktuelle Webseiten ausgeliefert wurden, wenn der Proxy schlecht .......
Nur erheblich intelligenter als die Urväter. Amazon betreibt Rechenzentren weltweit und vermietet sogar Rechenkapazität - man sollte sich also keine Sorgen machen, dass denen die Puste ausgeht. Und was DDoS Attacken angeht - in der Wikileaks-Affäre konnte die Mastercardseite angegriffen werden - Amazon war eine Nummer zu gross. Das offsite Rednering hat natürlich auch noch den Vorteil, dass es noch schwieriger wird das Tablet mit Schadcode anzugreifen.
5. ...
Sommerschnee 29.09.2011
Zitat von Trickstar...wird auch Opera Turbo genannt und von selbigem Browser bereits seid 2009 im einsatz
Artikel gelesen? Wohl nicht...
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Trojaner
Wie das Trojanische Pferd in der griechischen Mythologie verbergen Computer-Trojaner ihre eigentliche Aufgabe (und Schädlichkeit!) hinter einer Verkleidung. Meist treten sie als harmlose Software auf: Bildschirmschoner, Videodatei, Zugangsprogramm. Sie werden zum Beispiel als E-Mail-Anhang verbreitet. Wer das Programm startet, setzt damit immer eine verborgene Schadfunktion ein: Meist besteht diese aus der Öffnung einer sogenannten Backdoor , einer Hintertür, die das Computersystem gegenüber dem Internet öffnet und durch die weitere Schadprogramme nachgeladen werden.
Virus
Computerviren befallen vorhandene Dateien auf den Computern ihrer Opfer. Die Wirtsdateien funktionieren – zumindest eine Zeit lang - weiterhin wie zuvor. Denn Viren sollen nicht entdeckt werden. Sie verbreiten sich nicht selbständig, sondern sind darauf angewiesen, dass Computernutzer infizierte Dateien weitergeben, sie per E-Mail verschicken, auf USB-Sticks kopieren oder in Tauschbörsen einstellen. Von den anderen Schad- und Spähprogrammen unterscheidet sich ein Virus allein durch die Verbreitungsmethode. Welche Schäden er anrichtet, hängt allein vom Willen seiner Schöpfer ab.
Rootkit
Das kleine Kompositum führt die Worte "Wurzel" und "Bausatz" zusammen: "Root" ist bei Unix-Systemen der Benutzer mit den Administratorenrechten, der auch in die Tiefen des Systems eingreifen darf. Ein "Kit" ist eine Zusammenstellung von Werkzeugen. Ein Rootkit ist folglich ein Satz von Programmen, die mit vollem Zugriff auf das System eines Computers ausgestattet sind. Das ermöglicht dem Rootkit weitgehende Manipulationen, ohne dass diese beispielsweise von Virenscannern noch wahrgenommen werden können. Entweder das Rootkit enthält Software, die beispielsweise Sicherheitsscanner deaktiviert, oder es baut eine sogenannte Shell auf, die als eine Art Mini-Betriebssystem im Betriebssystem alle verdächtigen Vorgänge vor dem Rechner verbirgt. Das Gros der im Umlauf befindlichen Rootkits wird genutzt, um Trojaner , Viren und andere zusätzliche Schadsoftware über das Internet nachzuladen. Rootkits gehören zu den am schwersten aufspürbaren Kompromittierungen eines Rechners.
Wurm
Computerwürmer sind in der Praxis die getunte, tiefergelegte Variante der Viren und Trojaner. Im strengen Sinn wird mit dem Begriff nur ein Programm beschrieben, das für seine eigene Verbreitung sorgt - und der Programme, die es transportiert. Würmer enthalten als Kern ein Schadprogramm , das beispielsweise durch Initiierung eines eigenen E-Mail-Programms für die Weiterverbreitung von einem befallenen Rechner aus sorgt. Ihr Hauptverbreitungsweg sind folglich die kommunikativen Wege des Webs: E-Mails, Chats, AIMs , P2P-Börsen und andere. In der Praxis werden sie oft als Vehikel für die Verbreitung verschiedener anderer Schadprogramme genutzt.
Drive-by
Unter einem Drive-by versteht man die Beeinflussung eines Rechners oder sogar die Infizierung des PC durch den bloßen Besuch einer verseuchten Web-Seite. Die Methode liegt seit einigen Jahren sehr im Trend: Unter Ausnutzung aktueller Sicherheitslücken in Browsern und unter Einsatz von Scripten nimmt ein auf einer Web-Seite hinterlegter Schadcode Einfluss auf einen Rechner. So werden zum Beispiel Viren verbreitet, Schnüffelprogramme installiert, Browseranfragen zu Web-Seiten umgelenkt, die dafür bezahlen und anderes. Drive-bys sind besonders perfide, weil sie vom PC-Nutzer keine Aktivität (wie das Öffnen einer E-Mail) verlangen, sondern nur Unvorsichtigkeit. Opfer sind zumeist Nutzer, die ihre Software nicht durch regelmäßige Updates aktuell halten - also potentiell so gut wie jeder.
Botnetz
Botnets sind Netzwerke gekidnappter Rechner - den Bots. Mit Hilfe von Trojaner-Programmen, die sie beispielsweise durch manipulierte Web-Seiten oder fingierte E-Mails auf die Rechner einschleusen, erlangen die Botnet-Betreiber Zugriff auf die fremden PC und können sie via Web steuern. Solche Botnets zu vermieten, kann ein einträgliches Geschäft sein. Die Zombiearmeen werden unter anderem genutzt, um millionenfache Spam-Mails zu versenden, durch eine Vielzahl gleichzeitiger Anfragen Web-Seiten in die Knie zu zwingen oder in großem Stile Passwörter abzugrasen. (mehr bei SPIEGEL ONLINE)
Fakeware, Ransomware
Das Wort setzt sich aus "Fake", also "Fälschung", und "Ware", der Kurzform für Software zusammen: Es geht also um "falsche Software" . Gemeint sind Programme, die vorgeben, eine bestimmte Leistung zu erbringen, in Wahrheit aber etwas ganz anderes tun. Häufigste Form: angebliche IT-Sicherheitsprogramme oder Virenscanner. In ihrer harmlosesten Variante sind sie nutzlos, aber nervig: Sie warnen ständig vor irgendwelchen nicht existenten Viren und versuchen, den PC-Nutzer zu einem Kauf zu bewegen. Als Adware-Programme belästigen sie den Nutzer mit Werbung.

Die perfideste Form aber ist Ransomware : Sie kidnappt den Rechner regelrecht, macht ihn zur Geisel. Sie behindert oder verhindert das normale Arbeiten, lädt Viren aus dem Netz und stellt Forderungen auf eine "Reinigungsgebühr" oder Freigabegebühr, die nichts anderes ist als ein Lösegeld: Erst, wenn man zahlt, kann man mit dem Rechner wieder arbeiten. War 2006/2007 häufig, ist seitdem aber zurückgegangen.
Zero-Day-Exploits
Ein Zero-Day-Exploit nutzt eine Software-Sicherheitslücke bereits an dem Tag aus, an dem das Risiko überhaupt bemerkt wird. Normalerweise liefern sich Hersteller von Schutzsoftware und die Autoren von Schadprogrammen ein Kopf-an-Kopf-Rennen beim Stopfen, Abdichten und Ausnutzen bekanntgewordener Lücken.
Risiko Nummer eins: Nutzer
Das größte Sicherheitsrisiko in der Welt der Computer sitzt vor dem Rechner. Nicht nur mangelnde Disziplin bei nötigen Software-Updates machen den Nutzer gefährlich: Er hat auch eine große Vorliebe für kostenlose Musik aus obskuren Quellen, lustige Datei-Anhänge in E-Mails und eine große Kommunikationsfreude im ach so informellen Plauderraum des Webs. Die meisten Schäden in der IT dürften von Nutzer-Fingern auf Maustasten verursacht werden.
DDoS-Attacken
Sogenannte distribuierte Denial-of-Service-Attacken (DDoS) sind Angriffe, bei denen einzelne Server oder Netzwerke mit einer Flut von Anfragen anderer Rechner so lange überlastet werden, bis sie nicht mehr erreichbar sind. Üblicherweise werden für solche verteilten Attacken heutzutage sogenannte Botnetze verwendet, zusammengeschaltete Rechner, oft Tausende oder gar Zehntausende, die von einem Hacker oder einer Organisation ferngesteuert werden.


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