Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

China-Hack: Google sucht Hilfe bei Geheimdienst NSA

Google plant die Allianz mit der größten Abhörorganisation der Welt: Wie die "Washington Post" berichtet, soll der US-Geheimdienst NSA dem Konzern helfen, mutmaßliche Hackerattacken aus China aufzuklären.

Google im Blick: Der Schock des angeblichen China-Hacks führt zu seltsamen Bündnissen Zur Großansicht
Getty Images

Google im Blick: Der Schock des angeblichen China-Hacks führt zu seltsamen Bündnissen

Washington - Es wäre eine brisante Allianz: Der Internetriese Google Chart zeigen hat sich einem Pressebericht zufolge im Kampf gegen mutmaßliche chinesische Hacker mit der amerikanischen Super-Lauschbehörde National Security Agency (NSA) verbündet. Die angedachte Vereinbarung sehe vor, dass die NSA Google helfen soll, die jüngsten Hackerangriffe auf seine Netzwerke aufzuklären, berichtet die "Washington Post". Zugleich solle nach Wegen gesucht werden, weitere Attacken aus China zu verhindern. Den Angaben zufolge wird die NSA dabei keinen Einblick in die Mails oder Suchen der Google-Nutzer erhalten.

Der mutmaßliche Hackerangriff aus der Volksrepublik auf den Suchmaschinenkonzern belastet das Verhältnis zwischen China und den USA. Google hatte nach mehreren Attacken angekündigt, seine Suchmaschine nicht mehr den chinesischen Zensurbestimmungen zu unterwerfen, und mit seinem Rückzug aus China gedroht.

Weder die NSA noch Google wollen den Bericht der "Washington Post" kommentieren. Das Blatt zitiert allerdings NSA-Chef Dennis C. Blair mit einer allgemein gefassten, aber höchst passenden Aussage, die die Notwendigkeit solcher Partnerschaften zwischen Geheimdiensten und Unternehmen im Grundsatz bestätigt. Der Wirtschaftsspionageangriff auf Google, sagte Blair demnach, sei "ein Weckruf" gewesen. Der Cyberspace, so Blair, könne nur geschützt werden, wenn es zu einer "gemeinsamen Anstrengung" komme, "die sowohl amerikanische Wirtschaftsunternehmen als auch unsere internationalen Partner" einschließe.

Überwachungsmeister NSA

Ob und wie bedenklich eine solche Kooperation wäre, hängt auch davon ab, wie sie gestaltet wird: Einen Austausch von Informationen über Hack-Methoden und Präventionsmaßnahmen sehen auch Google-Kritiker als wenig bedenklich. Sollte ein solcher Deal allerdings sogenannte Penetration Tests einschließen, bei denen man einen Partner autorisiert, durch gezielte Angriffe nach Schwachstellen im System zu suchen, wäre dies weit bedenklicher.

Der NSA, einst nur zur Überwachung der Auslandskommunikation und zur Fernaufklärung gegründet, wird seit längerem nachgesagt, eine Art Vollüberwachung der elektronischen Datenströme anzustreben, auch innerhalb der USA. In den vergangenen Jahren wurde die NSA mehrere Male wegen unautorisierter inländischer Abhöraktionen und Überwachung von E-Mail-Verkehr verklagt, mehrere Prozesse sind anhängig. Derzeit ist die NSA der einzige Geheimdienst, dem eine flächendeckende, filtergestützte Überwachung aller E-Mail- und Telefonkommunikation zugetraut wird.

Google im Visier der Geheimdienste

Dass die Geheimen Google jetzt möglicherweise helfen wollen, verwundert kaum: Schon in den Anfangstagen der Konzerns gab es Kontaktanfragen von Seiten "verschiedener Geheimdienste", die auf Datenzugang und Kooperation abzielten. Das Unternehmen, versicherte Google-Gründer Sergey Brin schon in einem Gespräch mit SPIEGEL ONLINE im Jahre 2002, habe sich auf solche Vereinbarungen nie eingelassen. Seitdem hat Google wiederholt versichert, Behörden über die Bestimmungen des Homeland Security Acts hinaus keinen Zugang zu Daten zu geben.

Die NSA gilt als mächtigster und geheimster Spionagedienst der USA. Mit modernster Technik kann sie fast überall mithören und mitlesen. Bis zu 120.000 Soldaten und Zivilisten sollen weltweit für die NSA arbeiten. Sie ist wohl kaum der einzige Geheimdienst dieser Art: Einer ganzen Reihe von Ländern wird der Aufbau eigener elektronischer Schnüffeldienste, Hack- und Cyberwar-Abteilungen nachgesagt, von denen viele nicht nur defensiv arbeiten. Ihnen wird auch die Entwicklung und Anwendung von Spionage- und Sabotagemethoden nachgesagt.

China weist Hacker-Angriffe zurück

Unter Verdacht steht hier vor allem China. Der Volksrepublik wurden in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe von Spionageaktivitäten nachgesagt. Betroffen von nachgewiesenen Hacks waren immer wieder Regimegegner, in China verbotene religiöse Gruppen und auch Regierungen anderer Staaten. So forschten mutmaßlich chinesische Hacker 2007 Staatsstellen in mehreren westlichen Ländern aus, betroffen waren unter anderem die Regierungen von Großbritannien und Deutschland. Der Nachweis, dass diese Attacken von staatlichen Organisationen ausgingen, konnte allerdings nicht erbracht werden.

Mit Blick auf den Google-Fall hatte China Hackerangriffe zuletzt als "internationales Phänomen" gebrandmarkt, das die internationale Gemeinschaft gemeinsam angehen müsse. Auch China sei ein "Opfer von Piraten-Angriffen" im Internet, sagte Außenminister Yang Jiechi am Mittwoch in Paris. China sei für ein "komplett offenes" Internet und heiße ausländische Firmen willkommen, solange sie sich an die Gesetze hielten, sagte Yang mit Bezug auf den Streit mit Google.

pat/dpa

Diesen Artikel...
Forum - Soll sich Google aus dem chinesischen Markt zurückziehen?
insgesamt 230 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1.
sehdarm 16.01.2010
Zitat von sysopDas Arrangement mit der chinesischen Zensur ging den Google-Machern auf Dauer zu weit. Der aktuell Konflikt war programmiert. Aber ist die Entscheidung Googles richtig, sich künftig komplett aus dem chinesischen Markt zurückzuziehen? Diskutieren Sie mit!
Also bitte, wer ist so naiv und glaubt tatsächlich, dass Google "das Arrangement mit der chinesischen Zensur" zu weit ging? Googles Engagement in China ist verglichen mit dem Erfolg in der westlichen Hemisphere schlicht und ergreifend gescheitert, weil man sich nicht gegen Baidu durchsetzen kann. Nun hat man eben diesen Scoop platziert um vom schlechten Datenkrakenimage abzulenken und wieder etwas mehr "don't be evil" zu werden. Gleichzeitig werden die Aktionäre nicht so nervös, weil man in einem Markt gescheitert ist, sondern sich aus ehrbaren Gründen zurückzieht. Das war ist nicht mehr als eine klug durchdachte "Exit-Strategie". Wie in einem anderen Thread schon einmal geschrieben: China braucht Google nicht. Chinesen brauchen Google nicht. Für uns, die wir "googlen" als selbstverständlich nehmen ist das schwer zu verstehen.
2. unferschaemt wenn man mal darueber nachdenkt
tao chatai 16.01.2010
Zitat von sysopDas Arrangement mit der chinesischen Zensur ging den Google-Machern auf Dauer zu weit. Der aktuell Konflikt war programmiert. Aber ist die Entscheidung Googles richtig, sich künftig komplett aus dem chinesischen Markt zurückzuziehen? Diskutieren Sie mit!
Google ist muksmaeuschenstill geworden in China,der Propaganda Trick um China weichzukloppen ging voll nach Hinten los.Die schmierige Clinton wollte wieder Tteilen und herrschen spielen ,geht aber nicht Olles Maedel,wir stehn frueh auf in China. Controlling China with Synthetic Democracy (http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=14046) From the 1940s to today, America's China strategy has been "divide and conquer," only tactics have varied from "big stick" to "carrot-and-stick" diplomacy. Key is to keep Russia and China from cooperating economically and militarily, "maintain a strategy of tension across Asia, and particularly Eurasia" (that, of course includes the Middle East and its oil riches) - for the overarching goal of total "control of China as the potential economic colossus of Asia." With America embroiled in Eurasian wars, policy now "masquerad(es) behind the issues of human rights and 'democracy' as weapons of psychological and economic warfare."
3.
besserbescheidwisser 16.01.2010
Zitat von sysopDas Arrangement mit der chinesischen Zensur ging den Google-Machern auf Dauer zu weit. Der aktuell Konflikt war programmiert. Aber ist die Entscheidung Googles richtig, sich künftig komplett aus dem chinesischen Markt zurückzuziehen? Diskutieren Sie mit!
Das sich Google aus welchen Gründen auch immer aus dem chinesischen Markt zurückziehen wird für dieses Unternehmen schon Sinn machen. Was ich nicht Verstehen kann ist die Amerikanische Regierung. Kaum eine Regierung betreibt so viel Spionage wie diese. Die Abhörstationen der Amis in Deutschland werden seit 20 Jahren nur noch dazu benutzt um deutsche Unternehmen auszuspionieren um die Informationen an amerikanische Unternehmen weiterzuleiten(siehe Fall Enercon). Aber dieses Thema traut sich kein deutscher Politiker anzusprechen, man will ja das gute Verhältnis nicht belasten.
4. Richtige Frage?
Christian Bechmann 17.01.2010
Zitat von sysopDas Arrangement mit der chinesischen Zensur ging den Google-Machern auf Dauer zu weit. Der aktuell Konflikt war programmiert. Aber ist die Entscheidung Googles richtig, sich künftig komplett aus dem chinesischen Markt zurückzuziehen? Diskutieren Sie mit!
Meiner Meinung stellt sich die Frage nicht, weil Google gar nicht daran denkt sich vom Chinesischen Markt zurückzuziehen - jedenfalls nicht auf Dauer. Unabhängig der Frage was schlimmer sei; Zensur durch die Chinesische Regierung oder umfassende Kontrolle durch Google, wird der Weltgrößte Internetanbieter mit Sicherheit nicht kampfloß den Chinesischen Markt seiner Konkurenz überlassen. Da würd ich drauf wetten!
5. Richtige Entscheidung
Meckermann 25.01.2010
Endlich mal ein Unternehmen mit Eiern, dass dann halt auch mal nein sagt, wenns zu bunt wird. Dass Google in China ohnehin gescheitert ist, kann man so nicht sagen: Ein Marktanteil von 30% ist immernoch mehr als die anderen Suchmaschinen (Yahoo, Bing...) außerhalb Chinas zusammen hinbekommen und die haben ja auch noch nicht aufgegeben. Von daher hatte/hat Google sicherlich die Wahl, undsich in diesem Fall wie es bisher aussieht gegen Profitmaxmierung entschieden, wo genug andere einen Buckel machen. Sehr gut, weiter so!
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge! zum Forum...

© SPIEGEL ONLINE 2010
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



Schad- und Spähsoftware
Klicken Sie auf die Stichworte, um mehr zu erfahren
Trojaner
Wie das Trojanische Pferd in der griechischen Mythologie verbergen Computer-Trojaner ihre eigentliche Aufgabe (und Schädlichkeit!) hinter einer Verkleidung. Meist treten sie als harmlose Software auf: Bildschirmschoner, Videodatei, Zugangsprogramm. Sie werden zum Beispiel als E-Mail-Anhang verbreitet. Wer das Programm startet, setzt damit immer eine verborgene Schadfunktion ein: Meist besteht diese aus der Öffnung einer sogenannten Backdoor , einer Hintertür, die das Computersystem gegenüber dem Internet öffnet und durch die weitere Schadprogramme nachgeladen werden.
Virus
Computerviren befallen vorhandene Dateien auf den Computern ihrer Opfer. Die Wirtsdateien funktionieren – zumindest eine Zeit lang - weiterhin wie zuvor. Denn Viren sollen nicht entdeckt werden. Sie verbreiten sich nicht selbständig, sondern sind darauf angewiesen, dass Computernutzer infizierte Dateien weitergeben, sie per E-Mail verschicken, auf USB-Sticks kopieren oder in Tauschbörsen einstellen. Von den anderen Schad- und Spähprogrammen unterscheidet sich ein Virus allein durch die Verbreitungsmethode. Welche Schäden er anrichtet, hängt allein vom Willen seiner Schöpfer ab.
Rootkit
Das kleine Kompositum führt die Worte "Wurzel" und "Bausatz" zusammen: "Root" ist bei Unix-Systemen der Benutzer mit den Administratorenrechten, der auch in die Tiefen des Systems eingreifen darf. Ein "Kit" ist eine Zusammenstellung von Werkzeugen. Ein Rootkit ist folglich ein Satz von Programmen, die mit vollem Zugriff auf das System eines Computers ausgestattet sind. Das ermöglicht dem Rootkit weitgehende Manipulationen, ohne dass diese beispielsweise von Virenscannern noch wahrgenommen werden können. Entweder das Rootkit enthält Software, die beispielsweise Sicherheitsscanner deaktiviert, oder es baut eine sogenannte Shell auf, die als eine Art Mini-Betriebssystem im Betriebssystem alle verdächtigen Vorgänge vor dem Rechner verbirgt. Das Gros der im Umlauf befindlichen Rootkits wird genutzt, um Trojaner , Viren und andere zusätzliche Schadsoftware über das Internet nachzuladen. Rootkits gehören zu den am schwersten aufspürbaren Kompromittierungen eines Rechners.
Wurm
Computerwürmer sind in der Praxis die getunte, tiefergelegte Variante der Viren und Trojaner. Im strengen Sinn wird mit dem Begriff nur ein Programm beschrieben, das für seine eigene Verbreitung sorgt - und der Programme, die es transportiert. Würmer enthalten als Kern ein Schadprogramm , das beispielsweise durch Initiierung eines eigenen E-Mail-Programms für die Weiterverbreitung von einem befallenen Rechner aus sorgt. Ihr Hauptverbreitungsweg sind folglich die kommunikativen Wege des Webs: E-Mails, Chats, AIMs , P2P-Börsen und andere. In der Praxis werden sie oft als Vehikel für die Verbreitung verschiedener anderer Schadprogramme genutzt.
Drive-by
Unter einem Drive-by versteht man die Beeinflussung eines Rechners oder sogar die Infizierung des PC durch den bloßen Besuch einer verseuchten Web-Seite. Die Methode liegt seit einigen Jahren sehr im Trend: Unter Ausnutzung aktueller Sicherheitslücken in Browsern und unter Einsatz von Scripten nimmt ein auf einer Web-Seite hinterlegter Schadcode Einfluss auf einen Rechner. So werden zum Beispiel Viren verbreitet, Schnüffelprogramme installiert, Browseranfragen zu Web-Seiten umgelenkt, die dafür bezahlen und anderes. Drive-bys sind besonders perfide, weil sie vom PC-Nutzer keine Aktivität (wie das Öffnen einer E-Mail) verlangen, sondern nur Unvorsichtigkeit. Opfer sind zumeist Nutzer, die ihre Software nicht durch regelmäßige Updates aktuell halten - also potenziell so gut wie jeder.
Botnetz
Botnets sind Netzwerke gekidnappter Rechner - den Bots. Mit Hilfe von Trojaner-Programmen, die sie beispielsweise durch manipulierte Web-Seiten oder fingierte E-Mails auf die Rechner einschleusen, erlangen die Botnet-Betreiber Zugriff auf die fremden PC und können sie via Web steuern. Solche Botnets zu vermieten, kann ein einträgliches Geschäft sein. Die Zombiearmeen werden unter anderem genutzt, um millionenfache Spam-Mails zu versenden, durch eine Vielzahl gleichzeitiger Anfragen Web-Seiten in die Knie zu zwingen oder in großem Stile Passwörter abzugrasen. (mehr bei SPIEGEL ONLINE)
Fakeware, Ransomware
Das Wort setzt sich aus "Fake", also "Fälschung", und "Ware", der Kurzform für Software zusammen: Es geht also um "falsche Software" . Gemeint sind Programme, die vorgeben, eine bestimmte Leistung zu erbringen, in Wahrheit aber etwas ganz anderes tun. Häufigste Form: angebliche IT-Sicherheitsprogramme oder Virenscanner. In ihrer harmlosesten Variante sind sie nutzlos, aber nervig: Sie warnen ständig vor irgendwelchen nicht existenten Viren und versuchen, den PC-Nutzer zu einem Kauf zu bewegen. Als Adware-Programme belästigen sie den Nutzer mit Werbung.

Die perfideste Form aber ist Ransomware : Sie kidnappt den Rechner regelrecht, macht ihn zur Geisel. Sie behindert oder verhindert das normale Arbeiten, lädt Viren aus dem Netz und stellt Forderungen auf eine "Reinigungsgebühr" oder Freigabegebühr, die nichts anderes ist als ein Lösegeld: Erst, wenn man zahlt, kann man mit dem Rechner wieder arbeiten. War 2006/2007 häufig, ist seitdem aber zurückgegangen.
Zero-Day-Exploits
Ein Zero-Day-Exploit nutzt eine Software-Sicherheitslücke bereits an dem Tag aus, an dem das Risiko überhaupt bemerkt wird. Normalerweise liefern sich Hersteller von Schutzsoftware und die Autoren von Schadprogrammen ein Kopf-an-Kopf-Rennen beim Stopfen, Abdichten und Ausnutzen bekanntgewordener Lücken.
Risiko Nummer eins: Nutzer
Das größte Sicherheitsrisiko in der Welt der Computer sitzt vor dem Rechner. Nicht nur mangelnde Disziplin bei nötigen Software-Updates machen den Nutzer gefährlich: Er hat auch eine große Vorliebe für kostenlose Musik aus obskuren Quellen, lustige Datei-Anhänge in E-Mails und eine große Kommunikationsfreude im ach so informellen Plauderraum des Webs. Die meisten Schäden in der IT dürften von Nutzer-Fingern auf Maustasten verursacht werden.
DDoS-Attacken
Sogenannte distribuierte Denial-of-Service-Attacken (DDoS) sind Angriffe, bei denen einzelne Server oder Netzwerke mit einer Flut von Anfragen anderer Rechner so lange überlastet werden, bis sie nicht mehr erreichbar sind. Üblicherweise werden für solche verteilten Attacken heutzutage sogenannte Botnetze verwendet, zusammengeschaltete Rechner, oft Tausende oder gar Zehntausende, die von einem Hacker oder einer Organisation ferngesteuert werden.


Anzeige
  • Christian Stöcker:
    Spielmacher

    Gespräche mit Pionieren der Gamesbranche.

    Mit Dan Houser ("Grand Theft Auto"), Ken Levine ("Bioshock"), Sid Meier ("Civilization"), Hideo Kojima ("Metal Gear Solid") u.v.a.

    SPIEGEL E-Book; 2,69 Euro.

  • Bei Amazon kaufen.
Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier: