Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

"OK Google": Mit Googles Browser kann man reden

Google Chrome: Berührungslose Suche ohne Tastatur Zur Großansicht
DPA

Google Chrome: Berührungslose Suche ohne Tastatur

Nur mit der Stimme suchen, ohne vorherige Tastatureingabe, das kennen Nutzer des mobilen Betriebssystems Android bereits. Eine neue Erweiterung soll das auch für Desktop-Rechner und Notebooks ermöglichen.

Google will den Umgang mit Computern wieder ein Stück näher an die Zukunft der "Star Trek"-Filme heranrücken. Mit einer Erweiterung für den Webbrowser Chrome sollen Anwender ihrem Desktop-Rechner oder Notebook künftig freihändig Suchanfragen diktieren können. Um die Funktion zu aktivieren soll es ausreichen das Codewort "OK Google" ins Mikrofon zu sprechen. Bisher musste die sprachgesteuerte Frage-Antwort-Funktion per Mausklick auf das Mikrofonsymbol im Suchfenster aktiviert werden.

Eine ähnliche Funktionalität kennt man von einigen Android-Handys. Sowohl Motorolas Moto X als auch das neue Nexus 5 von Google können so konfiguriert werden, dass ihre Mikrofonen ständig aktiv sind und das Handy aus seinem Ruhezustand wecken, sobald man "OK Google". nach demselben Prinzip lässt sich auch die Datenbrille Google Glass steuern, nur dass man bei ihr "OK Glass" sagen muss.

Was zunächst sehr elegant klingt, hat in der Praxis einen Haken. Damit die Erweiterung namens Google Voice Search Hotword funktioniert, muss im Browser die Startseite von Google geladen sein. Und zwar die amerikanische, mit dem Endung .com. Die deutsche Google-Seite wird offiziell noch nicht unterstützt. Allerdings wird die Erweiterung - wie viele Google-Produkte - noch als Betaversion bezeichnet, als noch in der Entwicklung befindliche Software.

Eine Werbevideo des Internetkonzerns zeigt, wie sich die Erweiterung im Idealfall nutzen lässt. Englisch gesprochene Suchanfragen beantwortet sie beispielsweise mit vorgelesenen Wikipedia-Texten und kann auch mit anderen Google-Angeboten interagieren. Die Anfrage: "OK Google, erinnere mich daran heute Abend einzukaufen", erzeugt beispielsweise einen entsprechenden Eintrag im Online-Kalender des Unternehmens.

meu

Diesen Artikel...
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 19 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. Super!!
gedoens 27.11.2013
Jetzt will die NSA auch noch Stimmproben von uns sammeln.
2.
Wolffpack 27.11.2013
Jetzt mal ehrlich: Benutzt jemand diese ganze Sprachsteuerung außer als Gimmick oder beim Autofahren? (Und gerade beim letzteren würde ich mal behaupten, das das viel zu ablenked und dementsprechend gefährlich ist) Man ist doch beim tippen (egal ob per Tastatur oder Touchscreen) deutlich schneller, und alles andere interessiert nicht.
3. Wer das nutzt ..
caligus 27.11.2013
... ist echt selber schuld, wenn er ausspioniert wird. Das Mikrofon soll also immer offen sein. Die NSA wird´s freuen.
4. nice
c.klaus 27.11.2013
Jepp Tippen ist jetzt noch schneller ... und mit einem Tastenmobiltelefon habe ich früher auch viel schneller SMS getippt ... komisch hat kaum noch einer ... die Maus am PC ist auch überflüssig ... Tastatur ist auch besser ... in 10 Jahren tippt niemand mehr ... ausser man ist retro
5. Find ich echt gut.
katzenfreund10 27.11.2013
Zitat von sysopDPANur mit der Stimme suchen, ohne vorherige Tastatureingabe, das kennen Nutzer des mobilen Betriebssystems Android bereits. Eine neue Erweiterung soll das auch für Desktop-Rechner und Notebooks ermöglichen. http://www.spiegel.de/netzwelt/web/chrome-google-baut-sprachsuche-in-webbrowser-ein-a-935883.html
Ja,finde ich echt gut. Die Entwicklung geht in die richtige Richtung. Bald kann ich mir das getippse sparen. Einfach sprechen,fragem etc. Und schon kommt das Ergebniss. Ich denke das dieSpracheingabe immer wichtiger. Und isch denke das es immer schneller geht. In der Entwicklung wie auch bei der Ein/Ausgabe.
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    

© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



Zum Autor
  • Richard Meusers schreibt als Autor für SPIEGEL ONLINE über die Digitalisierung.

Netzwelt auf Twitter

Über diesen Account erreichen Sie das Ressort und verpassen keinen Artikel.



Anzeige
  • Christian Stöcker:
    Spielmacher

    Gespräche mit Pionieren der Gamesbranche.

    Mit Dan Houser ("Grand Theft Auto"), Ken Levine ("Bioshock"), Sid Meier ("Civilization"), Hideo Kojima ("Metal Gear Solid") u.v.a.

    SPIEGEL E-Book; 2,69 Euro.

  • Bei Amazon kaufen.
Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier: