Chrome: Marktforscher sehen Google-Browser vor Firefox

Das wäre eine Zeitenwende: Laut dem Statistikdienstleister Statcounter ist der Google-Browser Chrome nun die zweitpopulärste Software zum Navigieren im Web. Andere Marktforscher widersprechen den Daten, doch der Trend ist klar: Google gewinnt.

Chrome-Logo: Der Marktanteil des Google-Browsers wächst und wächst Zur Großansicht
DPA

Chrome-Logo: Der Marktanteil des Google-Browsers wächst und wächst

Boston/Dublin - Erst vor drei Jahren hatte Google seinen Browser veröffentlicht, doch seitdem gewinnt Chrome immer mehr Nutzer. Im November habe Chrome erstmals den Mozilla Firefox überholt, berichten die Marktforscher des irischen Unternehmens Statcounter. Die weltweiten Marktanteile im November im Überblick:

  • Microsofts Internet Explorer ist weiterhin die Nummer eins mit 40,63 Prozent.
  • Chrome kommt mit einem weltweiten Marktanteil von 25,69 Prozent auf Platz zwei.
  • Firefox liegt mit 25,23 Prozent knapp auf dem dritten Platz.

In Deutschland sieht das anders aus, laut Statcounter führt hier Firefox mit 52,26 Prozent der Seitenaufrufe, allerdings wächst auch hier die Chrome-Nutzung (12,95 Prozent), während die Anteile von Firefox und Internet Explorer schrumpfen.

Bei der Interpretation dieser Zahlen muss man vorsichtig sein: Andere Marktforscher kommen aufgrund anderer Stichproben zu anderen Ergebnissen. Die Statcounter-Zahlen stammen von etwa drei Millionen Websites, die ein kostenloses Werkzeug zur Nutzungsmessung integriert haben.

Net Applications weist andere Marktanteile aus, weil dieser Dienst auf anderen Seiten (bei 40.000 Web-Angeboten) misst. Net Applications sieht weltweit den Firefox-Browser (mit 22,1 Prozent) noch immer vor Google Chrome (18,2 Prozent) - allerdings wächst auch in dieser Statistik der Chrome-Anteil stetig, während Firefox verliert.

lis/dpa

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insgesamt 53 Beiträge
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1. ...
MartinHa 01.12.2011
Interessanterweise scheint laut Statcounter Deutschland das Land mit einem der geringsten Chrome-Anteile zu sein. Die Webseite gs.statcounter.com ist ganz gut, man kann recht viele Daten abrufen. Viel besser als bei Net Applications, die das nur gegen Bezahlung rausgeben. PS: Spiegel Online, das Chrome Logo, welches Ihr im Artikel abbildet, ist seit April veraltet.
2. na und ??
pudel_ohne_mütze 01.12.2011
Zitat von sysopDas wäre eine Zeitenwende:*Laut dem Statistikdienstleister*Statcounter ist der Google-Browser Chrome nun die zweitpopulärste Software zum Navigieren im Web. Andere Marktforscher widersprechen den Daten, doch der Trend ist klar: Google gewinnt. http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,801171,00.html
Boah, gleich eine Zeitenwende..... und ich hab die garnicht mitbekommen...........
3. meine Bewertung:
minimatz 01.12.2011
Chrome ist schon deshalb für mich keine Alternative, weil sich die Software auf meinem PC ohne mein Wissen installiert hat. Da bin ich trotzig und lösch den Scheiß, wer weiß wie die noch bei mir eingreifen? Ich empfehle opera, ein sauberer Browser, bin viel im Netz! Einfach zu bedienen, schnell, und es gibt jede Menge Erweiterungen. Probiert es einfach aus oder auch nicht...
4. Ff
DJ Doena 01.12.2011
Eigentlich liebe ich ja meinen Firefox, aber er hat ein echtes Speicherproblem. Er räumt nämlich nicht auf. Ich hab grad 6 tabs, 4 davon Spiegel Online und die anderen beiden eher harmlose Webseiten. Trotzdem frißt der FF im Moment (er läuft schon seit einiger Zeit) 367 MB Hauptspeicher. Und der Plugin-Container auch nochmal 451 MB. Das ist einfach zuviel.
5. ---
olleolaf 01.12.2011
Zitat von DJ DoenaTrotzdem frißt der FF im Moment (er läuft schon seit einiger Zeit) 367 MB Hauptspeicher. Und der Plugin-Container auch nochmal 451 MB. Das ist einfach zuviel.
Und nein, das ist nicht zuviel. Für diese Aktionen ist der Arbeitsspeicher zuständig. Lassen Sie mal Nero arbeiten, das macht wach! Es geht doch um Chrom/Chromium. Der läuft ohne Problem sehr schnell. Da ist der Feuerfuchs eine Schnarchnase gegen. Schade.
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