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Computerviren: IT-Manager warnen vor Cyber-Attacken auf Stromnetze

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Der Computerwurm Stuxnet zeigt, wie massiv Infrastruktur manipuliert werden kann. Strom-, Gas- und Wasserversorgung sind besonders angreifbar. Eine Befragung unter IT-Verantwortlichen aus 14 Staaten offenbart gravierende Sicherheitslücken.

Hochspannungsmasten: Nehmen Energieversorger PC-Viren zu leicht? Zur Großansicht
dapd

Hochspannungsmasten: Nehmen Energieversorger PC-Viren zu leicht?

Der Titel des Berichts, den das Sicherheitssoftware-Unternehmen McAfee am Dienstag veröffentlicht, sagt eigentlich schon alles: "In the Dark". Denn im Dunkeln könnten wir bald sitzen, wenn eintritt, was in dem Papier auf 28 Seiten geschildert wird.

Die Autoren malen ein düsteres Bild von der Bedrohung kritischer Infrastrukturen durch Computer-Schädlinge. Vor allem Stromversorger seien bedroht, viele hätten schon mit Software-Schädlingen zu kämpfen, heißt es darin.

Für die Studie wurden 200 IT-Verantwortliche von Konzernen in 14 Staaten befragt. Ein Ergebnis: In Deutschland haben 59 Prozent der befragten Strom-, Gas- und Wasserversorger den Stuxnet-Virus auf ihren Systemen entdeckt.

Einige Zahlen in der Studie widersprechen sich allerdings. So gibt gut die Hälfte der befragten deutschen Manager an, sie seien der Meinung, die Anfälligkeit kritischer Infrastrukturen gegenüber Software-Angriffen in ihrem Bereich sei im vergangenen Jahr zurückgegangen. Gleichzeitig berichten zwei Drittel der Befragten, ihre Netzwerke würden täglich oder mehrmals pro Woche Opfer sogenannter Denial-of-Service-Attacken (siehe Kasten links), knapp ein Drittel stellt täglich sogar mehrere solcher Attacken fest.

Sorgenkind Mexiko

53 Prozent der befragten deutschen Experten gehen davon aus, dass es bereits innerhalb der nächsten zwölf Monate einen "großen Cyberangriff auf kritische Infrastrukturen" in Deutschland geben wird. Unter einem solchen "großen Cyberangriff" verstehen die Autoren der Studie eine Attacke, die beispielsweise einen mindestens 24-stündigen Stromausfall oder Todesfälle zur Folge hätte. Nur in Mexiko fürchtet noch mehr der dort Befragten, nämlich 70 Prozent, ein solches Desaster.

Eine durchaus verständliche Einschätzung. Um die Computersicherheit mexikanischer Energieversorger steht es offenbar schlecht. Von den befragten Managern gaben vier Fünftel an, kritische Infrastrukturen in ihrem Land seien im vergangenen Jahr angreifbarer geworden. Ebenso viele meldeten, ihre Firma sei in den vergangenen zwei Jahren bereits Opfer einer Erpressung durch Cyber-Attacken geworden.

Der Aurora-Generator-Test

Gefährlicher noch als Erpressungsversuche via Software sind dem Bericht zufolge allerdings direkte, womöglich staatlich gelenkte Angriffe auf Infrastruktursysteme. Über Jahre sei die Gefahr solcher Attacken von Verantwortlichen in Unternehmen heruntergespielt worden, weil sie eine staatliche Regulierung der Sicherheitssysteme fürchteten, schreiben nun die Autoren des Berichts. Die Entdeckung des Stuxnet-Virus sei ein Weckruf gewesen. Vor allem, weil er zeigte, dass es tatsächlich Schadsoftware gibt, die, ohne kriminellen Hintergrund, offenbar von Nationalstaaten entwickelt wurde.

Beeindruckt zeigen sich die befragten IT-Verantwortlichen von der Komplexität des Schädlings Stuxnet. Er verfüge über 4000 Funktionen und wurde ausschließlich entwickelt, um bestimmte Microcontroller zu manipulieren - deren Kontrollsysteme melden dem jeweiligen Kontrollpersonal jedoch ein ordnungsgemäßes Funktionieren. Als gesichert gilt, dass Stuxnet konstruiert wurde, um die iranische Urananreicherungsanlagen in Natanz zu sabotieren, was zeitweilig offensichtlich mit einigem Erfolg funktionierte.

Was eine Software wie Stuxnet bei Stromversorgern anrichten kann, hatten Forscher des Idaho National Laboratory bereits 2007, lange vor Stuxnet, ausgesprochen anschaulich demonstriert. Im Auftrag des US-Heimatschutzministeriums demonstrierten sie damals, wie sie sich Zugang zu den Steuerungssystemen eines Stromgenerators verschafften und ihn von außen manipulierten. Das Ergebnis dieses sogenannten Aurora-Generator-Tests zeigte ein CNN zugespieltes Video: Zuerst ruckelte der Generator merklich, dann strömte weißer Dampf aus, bis die millionenteure Maschine schließlich schwarz-qualmend zum Stillstand kam.

Geschwindigkeit siegt über Sicherheit

Gegenüber der bei diesem Experiment verwendeten Software sei Stuxnet aber schon ein großes Stück weiter, urteilen die Autoren des McAfee-Berichts: "Stuxnet ist eine Waffe."

Stuxnet beweise, dass Regierungen solche Cyber-Waffen entwickelten, um die kritischen Infrastrukturen ihrer Gegner zu sabotieren. Dazu wird auch ein nichtgenannter Experte zitiert, der sagt, Cyber-Sicherheit stehe beim Aufbau von Infrastruktursystemen nicht im Fokus. Wichtiger sei es, eine reibungslose Versorgung von Industrie und Bevölkerung sicherzustellen: "Selbst heute verwenden viele Stromanbieter die Standardpassworte der Hardware-Hersteller", um sicherzustellen, dass Techniker sich im Schadensfall schnell Zugang zu den Steuerungssystemen verschaffen können.

Angesichts eines derart laschen Umgangs mit Computersicherheit wundert es kaum, dass laut Bericht nahezu die Hälfte der Befragten aus der Stromindustrie erklärt haben soll, Stuxnet bereits in ihren Systeme gefunden zu haben. In Deutschland lag der Anteil mit 59 Prozent sogar höher als im Durchschnitt. Eine Erklärung dafür wird nicht gegeben.

Die Ursache könnte man aber darin vermuten, dass Stuxnet auf Steuerungssysteme von Siemens zugeschnitten ist, die in Deutschland möglicherweise besonders häufig verwendet werden. Von Schäden durch den Stuxnet-Befall ist aber nicht die Rede. Diesen Widerspruch erklärt die Tatsache, dass der Virus Experten zufolge eben nur in iranischen Atomanlagen aktiv wird.

Neue Gefahr durch intelligente Stromnetze?

Doch auch wenn der so außergewöhnliche Stuxnet-Virus für den Großteil der Welt keine Bedrohung darstellt, haben die McAfee-Experten bereits ein neues Angriffsziel ausgemacht: intelligente Stromnetze, sogenannte Smart-Grids, die nicht nur Strom, sondern auch Daten transportieren.

Bis 2015 würden weltweit 45 Milliarden Dollar in diese Technik investiert. Sie soll künftig dafür sorgen, den Stromverbrauch besser kontrollier- und regelbar zu machen, indem alle Geräte Informationen austauschen und Steuerbefehle übers Datennetz empfangen können. Mit intelligenten Stromzählern und entsprechender Steuerungstechnik ausgestattete Haushaltsgeräten soll der Stromverbrauch beispielsweise besser über deren Tag verteilt und so die Auslastung von Kraftwerken optimiert werden.

Diese Technik sehen die Experten als mögliches Sicherheitsproblem. Wenn die Kontrolle über die Netze in die Haushalte verlagert würde, öffne man auch neue Einfallstore für Schadsoftware. Durch Manipulationen wäre es möglich, die Stromverteilung gezielt umzulenken oder etwa durch gezielte punktuelle Überlastung Stromausfälle hervorzurufen.

Besonders schwer würde das den Angreifern nicht gemacht, wie der ehemalige CIA-Direktor James Woolsey sagt: "90 bis 95 Prozent der Leute, die am Smart Grid arbeiten, machen sich keine Gedanken über Sicherheit. Sie wollen das nur abhaken." Das sollte sich ändern.

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1. Warum sollen ...
mexi42 19.04.2011
Stromnetze intelligenter sein als ihre Erfinder?
2. Guter Artikel !
Jonny_C 19.04.2011
Entspricht meinen Erfahrungen. Leider ist meine Einschätzung der Situation auch negativ. "Man kann nichts narrensicher machen - die Narren sind zu einfallsreich." Deswegen heisst der Bericht ja auch "In the dark."
3. Na, so was ...
fred_krug 19.04.2011
Pünktlich zu den Aussagen des Vizepräsidenten der EU-Kommission zum Kick-Off für Cyber-Security ... Neelie Kroes am 15. April 2011: http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=SPEECH/11/275&format=HTML&aged=0&language=EN&guiLanguage=en Bis Ende 2012 soll eine solides Cyber-Security Paket auf Ebene der EU (in Kooperation mit der USA) geschaffen werden ... Deswegen jetzt wieder zunehmend Artikel über Hacker-Angriffe und Hacker-Gefahren ...
4. Hm...
tingeltangel-bob 19.04.2011
Hieß es nicht noch vor kurzem, daß sich Stuxnet nur auf Systemen mit einer ganz bestimmten Konfiguration (sprich: angeschlossene Zentrifugen, halt irgendwas, was im System auf Urananreicherung hinweißt), installiert? Warum findet sich Stuxnet dann bitte in 59 Prozent der Systeme der deutschen Wasser-, Gas- und Stromversorger? Wichtigtuerei, mies recherchiert oder gezielte Falschinformation? Oder baut die Vattenfall jetzt heimlich Bomben?
5. Viel schlimmer
thomasp1965 19.04.2011
sind die Programme die hier in Einsatz zu kommen scheinen. Wir hatten ein Softwareprojekt in dem ein Entwickler eines Softwarehauses das Konzept, das er in einem AKW schon einmal "erfolgreich" getestet hatte in einer Anwendung von uns verwandt hatte. Ergebnis eines Reviews war Mülleimerdeckel auf Software rein, Deckel drauf, 1,5 Mio€ futsch. Im praktischen Einsatz unter Hochlastbedingungen hätte das nie funktionieren können und ähnlicher Sondermüll steckt in irgendwelchen AKWs. Man kann nur hoffen, daß es nur die Buchhaltungssoftware oder irgendwelche Verwaltungskrimskramsware war, von der hier abgekupfert wurde.
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Schad- und Spähsoftware
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Trojaner
Wie das Trojanische Pferd in der griechischen Mythologie verbergen Computer-Trojaner ihre eigentliche Aufgabe (und Schädlichkeit!) hinter einer Verkleidung. Meist treten sie als harmlose Software auf: Bildschirmschoner, Videodatei, Zugangsprogramm. Sie werden zum Beispiel als E-Mail-Anhang verbreitet. Wer das Programm startet, setzt damit immer eine verborgene Schadfunktion ein: Meist besteht diese aus der Öffnung einer sogenannten Backdoor , einer Hintertür, die das Computersystem gegenüber dem Internet öffnet und durch die weitere Schadprogramme nachgeladen werden.
Virus
Computerviren befallen vorhandene Dateien auf den Computern ihrer Opfer. Die Wirtsdateien funktionieren – zumindest eine Zeit lang - weiterhin wie zuvor. Denn Viren sollen nicht entdeckt werden. Sie verbreiten sich nicht selbständig, sondern sind darauf angewiesen, dass Computernutzer infizierte Dateien weitergeben, sie per E-Mail verschicken, auf USB-Sticks kopieren oder in Tauschbörsen einstellen. Von den anderen Schad- und Spähprogrammen unterscheidet sich ein Virus allein durch die Verbreitungsmethode. Welche Schäden er anrichtet, hängt allein vom Willen seiner Schöpfer ab.
Rootkit
Das kleine Kompositum führt die Worte "Wurzel" und "Bausatz" zusammen: "Root" ist bei Unix-Systemen der Benutzer mit den Administratorenrechten, der auch in die Tiefen des Systems eingreifen darf. Ein "Kit" ist eine Zusammenstellung von Werkzeugen. Ein Rootkit ist folglich ein Satz von Programmen, die mit vollem Zugriff auf das System eines Computers ausgestattet sind. Das ermöglicht dem Rootkit weitgehende Manipulationen, ohne dass diese beispielsweise von Virenscannern noch wahrgenommen werden können. Entweder das Rootkit enthält Software, die beispielsweise Sicherheitsscanner deaktiviert, oder es baut eine sogenannte Shell auf, die als eine Art Mini-Betriebssystem im Betriebssystem alle verdächtigen Vorgänge vor dem Rechner verbirgt. Das Gros der im Umlauf befindlichen Rootkits wird genutzt, um Trojaner , Viren und andere zusätzliche Schadsoftware über das Internet nachzuladen. Rootkits gehören zu den am schwersten aufspürbaren Kompromittierungen eines Rechners.
Wurm
Computerwürmer sind in der Praxis die getunte, tiefergelegte Variante der Viren und Trojaner. Im strengen Sinn wird mit dem Begriff nur ein Programm beschrieben, das für seine eigene Verbreitung sorgt - und der Programme, die es transportiert. Würmer enthalten als Kern ein Schadprogramm , das beispielsweise durch Initiierung eines eigenen E-Mail-Programms für die Weiterverbreitung von einem befallenen Rechner aus sorgt. Ihr Hauptverbreitungsweg sind folglich die kommunikativen Wege des Webs: E-Mails, Chats, AIMs , P2P-Börsen und andere. In der Praxis werden sie oft als Vehikel für die Verbreitung verschiedener anderer Schadprogramme genutzt.
Drive-by
Unter einem Drive-by versteht man die Beeinflussung eines Rechners oder sogar die Infizierung des PC durch den bloßen Besuch einer verseuchten Web-Seite. Die Methode liegt seit einigen Jahren sehr im Trend: Unter Ausnutzung aktueller Sicherheitslücken in Browsern und unter Einsatz von Scripten nimmt ein auf einer Web-Seite hinterlegter Schadcode Einfluss auf einen Rechner. So werden zum Beispiel Viren verbreitet, Schnüffelprogramme installiert, Browseranfragen zu Web-Seiten umgelenkt, die dafür bezahlen und anderes. Drive-bys sind besonders perfide, weil sie vom PC-Nutzer keine Aktivität (wie das Öffnen einer E-Mail) verlangen, sondern nur Unvorsichtigkeit. Opfer sind zumeist Nutzer, die ihre Software nicht durch regelmäßige Updates aktuell halten - also potenziell so gut wie jeder.
Botnetz
Botnets sind Netzwerke gekidnappter Rechner - den Bots. Mit Hilfe von Trojaner-Programmen, die sie beispielsweise durch manipulierte Web-Seiten oder fingierte E-Mails auf die Rechner einschleusen, erlangen die Botnet-Betreiber Zugriff auf die fremden PC und können sie via Web steuern. Solche Botnets zu vermieten, kann ein einträgliches Geschäft sein. Die Zombiearmeen werden unter anderem genutzt, um millionenfache Spam-Mails zu versenden, durch eine Vielzahl gleichzeitiger Anfragen Web-Seiten in die Knie zu zwingen oder in großem Stile Passwörter abzugrasen. (mehr bei SPIEGEL ONLINE)
Fakeware, Ransomware
Das Wort setzt sich aus "Fake", also "Fälschung", und "Ware", der Kurzform für Software zusammen: Es geht also um "falsche Software" . Gemeint sind Programme, die vorgeben, eine bestimmte Leistung zu erbringen, in Wahrheit aber etwas ganz anderes tun. Häufigste Form: angebliche IT-Sicherheitsprogramme oder Virenscanner. In ihrer harmlosesten Variante sind sie nutzlos, aber nervig: Sie warnen ständig vor irgendwelchen nicht existenten Viren und versuchen, den PC-Nutzer zu einem Kauf zu bewegen. Als Adware-Programme belästigen sie den Nutzer mit Werbung.

Die perfideste Form aber ist Ransomware : Sie kidnappt den Rechner regelrecht, macht ihn zur Geisel. Sie behindert oder verhindert das normale Arbeiten, lädt Viren aus dem Netz und stellt Forderungen auf eine "Reinigungsgebühr" oder Freigabegebühr, die nichts anderes ist als ein Lösegeld: Erst, wenn man zahlt, kann man mit dem Rechner wieder arbeiten. War 2006/2007 häufig, ist seitdem aber zurückgegangen.
Zero-Day-Exploits
Ein Zero-Day-Exploit nutzt eine Software-Sicherheitslücke bereits an dem Tag aus, an dem das Risiko überhaupt bemerkt wird. Normalerweise liefern sich Hersteller von Schutzsoftware und die Autoren von Schadprogrammen ein Kopf-an-Kopf-Rennen beim Stopfen, Abdichten und Ausnutzen bekanntgewordener Lücken.
Risiko Nummer eins: Nutzer
Das größte Sicherheitsrisiko in der Welt der Computer sitzt vor dem Rechner. Nicht nur mangelnde Disziplin bei nötigen Software-Updates machen den Nutzer gefährlich: Er hat auch eine große Vorliebe für kostenlose Musik aus obskuren Quellen, lustige Datei-Anhänge in E-Mails und eine große Kommunikationsfreude im ach so informellen Plauderraum des Webs. Die meisten Schäden in der IT dürften von Nutzer-Fingern auf Maustasten verursacht werden.
DDoS-Attacken
Sogenannte distribuierte Denial-of-Service-Attacken (DDoS) sind Angriffe, bei denen einzelne Server oder Netzwerke mit einer Flut von Anfragen anderer Rechner so lange überlastet werden, bis sie nicht mehr erreichbar sind. Üblicherweise werden für solche verteilten Attacken heutzutage sogenannte Botnetze verwendet, zusammengeschaltete Rechner, oft Tausende oder gar Zehntausende, die von einem Hacker oder einer Organisation ferngesteuert werden.

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Viren und Trojaner - Informationen im Netz
Vireninfos von der Behörde
bsi-fuer-buerger.de: Wer sich im Internet über Viren und andere schädliche Programme informieren will, ist auf der Seite des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) richtig. Die Behörde mit Sitz in Bonn untersucht Risiken bei der Anwendung moderner Informationstechnik wie dem Internet und entwickelt Sicherheitsvorkehrungen. Für Bürger wurde die Infoseite eingerichtet, die über Gefahren im Netz informiert. Auch für Laien verständlich ist dort erklärt, wie Cyberkriminelle agieren, was Viren, Würmer und Trojaner sind. Außerdem bekommen Bürger Tipps, wie sie sich vor Gefahren aus dem Netz schützen können.
Mittel gegen Schädlinge auf dem Rechner
trojaner-info.de: Die Seite beschäftigt sich ausführlich mit dem Thema Trojaner. Nutzer können nachlesen, wie diese Computer-Schädlinge generell funktionieren, wie man sich am besten vor ihnen schützt und wie man sie entfernen kann. In der Rubrik Downloads gibt es kostenlos Programme, um Schädlinge von der heimischen Festplatte zu tilgen. Ein zuverlässiges Anti-Viren-Programm ersetzen diese Gratis-Downloads aber nicht.
Welche Würmer durchs Netz kriechen
viren-ticker.de:Sober, Bagle, Mytob - welche Schadprogramme aktuell im Netz kursieren, listet der Viren-Ticker des Bonner Fachverlags für Computerwissen auf. In kurzen Viren-Steckbriefen wird beschrieben, auf welchem Weg der Eindringling auf einen Rechner gelangt, woran er zu erkennen ist und wie er auf der Festplatte wütet, wenn er sich erst mal eingenistet hat.
Echte und unechte Viren
hoax-info.de: Mehr über Viren, die derzeit im Internet die Runde machen, liefert diese im Kooperation mit der Technischen Universität Berlin betriebene Seite. Ein Weblog bietet einen Überblick über Artikel in der Fachpresse, die sich mit der Internet-Sicherheit beschäftigen. Dazu gibt es Informationen über Hoaxes - vermeintliche Virenwarnungen per Mail - die Empfänger oft grundlos verunsichern.

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