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Conficker-Wurm: Bundeswehr kämpft gegen Viren-Befall

Nach dem britischen und französischen Militär hat der Wurm Conficker jetzt auch die Bundeswehr erwischt. Einige hundert Computer sind bereits betroffen. Mehrere Dienststellen wurden vom Netz getrennt, um die Ausbreitung der Schadsoftware zu verhindern.

Berlin - Die Bundeswehr ist im Einsatz gegen Computerviren: Seit Donnerstag habe sich der Virus auf mehreren hundert Computern verschiedener Dienststellen der Bundeswehr verbreitet, teilte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums am Freitagabend in Berlin mit. "Einzelne betroffene Dienststellen wurden vom Bundeswehr-Netzwerk getrennt, um eine weitere Ausbreitung der Schadsoftware zu verhindern."

Das Computer Emergency Response Team der Bundeswehr (CERTBw) und das Unternehmen BWI Informationstechnik würden daran arbeiten, den Wurm von den Bundeswehr-Rechnern zu entfernen, so das Ministerium. Conficker hat sich in den vergangenen Tagen rasend schnell in Millionen von Computern weltweit ausgebreitet. Der US-Software-Riese Microsoft hat eine Belohnung in Höhe von 250.000 Dollar (rund 194.000 Euro) für Hinweise auf die Erfinder des Virus ausgesetzt.

Am Donnerstag hatte die französische Marine eingeräumt, dass sie ihre Netzwerke im Januar wegen des Wurms zeitweilig deaktivieren musste: Ein Soldat hatte Conficker über einen USB-Stick eingeschleppt.

sac/afp

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