Lady Gaga darf der Welt wieder Videos bei YouTube zeigen. Am Mittwochmorgen erschien auf der offiziellen YouTube-Seite Lady Gagas nur folgende Fehlermeldung: "Das YouTube-Konto ladygagaofficial wurde gekündigt, weil wir von Drittparteien mehrere Benachrichtigungen über Urheberrechtsverletzungen erhalten haben." Als Beschwerdeführer wurde die französische Produktionsfirma Air Production angeführt.
Ein Vertreter der französischen TV-Produktionsfirma Air Production bestätigte SPIEGEL ONLINE, dass das Unternehmen eine Beschwerde wegen Urheberrechtsverletzungen bei YouTube eingereicht habe. Das geschehe automatisch, wenn Nutzer Ausschnitte aus Fernsehsendungen der Firma hochladen. In dem Fall Lady Gaga ging es wohl um den Mitschnitt eines Auftritts der Künstlerin in der französischen Fernsehshow Taratata. Dieser Clip dürfte in Lady Gagas offiziellem YouTube-Kanal veröffentlicht worden sein, was die automatisierte Copyright-Beschwerde auslöste.
Der Firmenvertreter nannte diesen Vorgang ein Missverständnis, man sei im Gespräch mit Lady Gagas Management und YouTube und habe die Angelegenheit gegenüber YouTube klargestellt. Das dürfte erklären, warum Lady Gagas YouTube-Kanal so schnell nun wieder online gegangen ist.
Ein Sprecher von YouTube-Besitzer Google sagte auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE, dass man den Fall prüfe, ihn aber derzeit noch nicht kommentieren könne.
kad/lis
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