Phishing-Angriffe Gefälschte E-Mails der Deutschen Bank im Umlauf

Vorsicht bei vermeintlichen E-Mails von der Deutschen Bank: Derzeit wollen Betrüger unter falschem Namen die Bankdaten von Kunden ergattern. Die Anfragen sollte man am besten direkt löschen.

Hauptsitz der Deutschen Bank: Warnung vor gefälschten Mails
REUTERS

Hauptsitz der Deutschen Bank: Warnung vor gefälschten Mails


Derzeit verbreiten Betrüger im Namen der Deutschen Bank gefälschte E-Mails. Die Empfänger werden darin aufgefordert, eine verlinkte Website aufzurufen und ihre Tele-Pin zu erneuern, wie die Verbraucherzentrale NRW mitteilt. Nutzer sollten die entsprechenden E-Mails direkt löschen.

Die gefälschten E-Mails haben der Verbraucherzentrale zufolge Betreffzeilen wie "Deutsche Bank: Erinnerung Bitte erneuern Sie Ihre Telepin". Auf einer Service-Seite warnt die Deutsche Bank vor solchen sogenannten Phishing-Mails und stellt klar: "Die Deutsche Bank wird von Ihnen niemals vertrauliche Daten wie Ihre Kontonummer, Online- oder Telefonbanking-Pin oder Tan per E-Mail oder telefonisch oder per SMS abfragen."

Wer dem Link aus der gefälschten E-Mail folgt, gelangt auf eine gefälschte Website, die der Seite der Deutschen Bank zum Verwechseln ähnlich sieht. Dort eingegebene Nutzerdaten werden direkt an die Betrüger übermittelt, warnt die Verbraucherzentrale.

Phishing-Mails werden oft von Kriminellen genutzt, um an Passwörter und andere private Daten zu gelangen. Solche gefälschten Mails werden auch beispielsweise im Namen von Amazon, PayPal oder der Deutschen Bahn verschickt.

Misstrauen ist immer dann angebracht, wenn Nutzer in unerwarteten E-Mails dazu aufgefordert werden, persönliche Daten wie beispielsweise Kennwörter einzugeben. Im Zweifelsfall sollten Nutzer die betroffenen Internetkonten direkt über den Browser anwählen - und nicht die möglicherweise gefälschten Links der E-Mail benutzen. Weitere Tipps gegen Trickbetrug durch E-Mails gibt es hier.

mei/dpa

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insgesamt 13 Beiträge
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Seite 1
ptb29 22.06.2015
1. Diese Mails kommen seit mehreren Jahren
im Quartalstakt. Mal von der DB, mal von der Postbank. Für unsere Bundestagsabgeordneten wäre dieser Artikel wahrscheinlich etwas neues, aber die lesen ihn ja nicht.
demokroete 22.06.2015
2. Phisher aus Athen haben sich unter Angabe
falscher Haushaltsdaten in die Euro-Zone eingehackt und phishen seit Jahren die Steuerzahler der EU ab. Der Schaden beträgt schon ca. 400 Milliarden Euro, aber das scheint man nicht durch Löschen der Phishingmail abstellen zu können. Schade eigentlich !
huelgueuer 22.06.2015
3. Tolle neue Nachricht
Ist ein alter Hut. Gestern diese... heute jene Bank. Ob das eine Nachricht wert ist?
yerblues 22.06.2015
4. Gähn
gibt es nichts Wichtigeres zu berichten? Ist vielleicht in China ein Sack Reis umgefallen? Und wieviele sind stehen geblieben?
Business Ethics 22.06.2015
5.
Ach, ob nun die DB selbst das Konto im Laufe der Zeit leerräumt oder dies durch Pishing erfolgt ist doch beinahe egal... ;))
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