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Rätselhafte E-Mails bei GMX und Co.: Das Geheimnis des Buchstaben-Spams

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Merkwürdige E-Mails: Nur wahllose Buchstaben im Betreff und kein Inhalt Zur Großansicht
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Merkwürdige E-Mails: Nur wahllose Buchstaben im Betreff und kein Inhalt

Insbesondere Nutzer des E-Mail-Anbieters GMX erhalten seit Wochen dutzendfach Spam-Mails ohne Inhalt. Im Betreff stehen einige Buchstaben, mehr nicht. Die Betroffenen sind besorgt - doch GMX gibt Entwarnung. Was hat es mit dem rätselhaften Spam auf sich?

Hamburg - Immer wieder waren in den vergangenen Wochen im Netz und auch in unseren Mailboxen Beschwerden von besorgten GMX-Nutzern zu lesen. Ob in Online-Foren oder per E-Mail, alle beklagten das selbe Phänomen: Ihr Account werde mit Spam-Mails überflutet, die irgendwie anders sind als sonst. Und auch ein Blick in die Postfächer der GMX-Nutzer in der Redaktion ergab: Fast alle haben zig dieser Nachrichten erhalten.

Statt auf ein großes Erbe, einen Gewinn oder die angebliche Möglichkeit des Erektionspillenerwerbs oder einer Penisverlängerung hinzuweisen, bestehen die Mails nur aus Buchstaben im Betreff; meist drei, manchmal mehr. Auch in der Absenderzeile stehen wahllose Buchstabenfolgen. Die E-Mails selbst sind komplett leer, und es gibt auch keinen Anhang, den man öffnen und sich so womöglich einen Trojaner einfangen könnte. Keine Werbung, kein Inhalt, keine Schadsoftware - das hat viele Nutzer stutzig gemacht.

"Analysen unserer IT-Forensiker haben ergeben, dass der Spam über Botnetze versandt worden ist, die sich aus gekaperten Rechnern aus der ganzen Welt zusammensetzen", erklärt GMX-Pressereferent Martin Wilhelm gegenüber SPIEGEL ONLINE. "Wir vermuten, dass es sich um einen Test der Internetkriminellen handelt, bei dem versucht wurde, durch minimale Inhalte Spam an unseren Filtern vorbeizumogeln". Dieser Versuch sei allerdings gescheitert. Das stimmt offensichtlich: In den letzten Stichproben jedenfalls ist uns keine dieser Mails mehr begegnet, die nicht korrekt im Spamverdacht-Ordner, sondern im regulären Posteingang gelandet wäre.

Nervig, aber harmlos

Womöglich zielten die kryptischen Botschaften aber auch auf Adress-Bestätigung ab, so Wilhelm weiter. Die vielen Mini-Mails seien auffällig und würden daher von einigen Nutzern "beachtet, geöffnet und beantwortet, was für den Spammer eine sehr wichtige Bestätigung eines aktiven Mailaccounts ist". Dieses Vorhaben können die Nutzer selbst durchkreuzen: Nicht antworten, sofort löschen. Und falls es doch noch einmal eine Nachricht in den Posteingang schafft, sollten Nutzer diese auch als Spam markieren, "damit die Filter schnell reagieren können". So lange die Nutzer nicht antworteten, gelte für die Buchstaben-Mails allerdings dasselbe wie für unerwünschte Werbung: nervig, aber harmlos.

Grundsätzlich, so heißt es aus der GMX-Pressestelle, sollten Nutzer ihre Rechner ausreichend schützen, damit sie nicht selbst Teil eines ferngesteuerten Rechnernetzes werden, über das Spam verschickt werden kann.

Laut GMX waren auch noch andere Provider vom mysteriösen Buchstaben-Spam betroffen; auch die Seite "Spam-Info" erwähnt weitere Anbieter wie Web.de, Googlemail und T-Online. Die Welle haben man aber bereits eingedämmt, heißt es von GMX. Überhaupt komme der meiste E-Mail-Schrott bei den Nutzern gar nicht erst an: "Im Schnitt werden für GMX beispielsweise zirka 250 Millionen Mails pro Tag erst gar nicht in die E-Mail-Systeme gelassen (also geblockt), weil wir durch frühzeitige Prüfung eindeutig erkannt haben, dass es sich um Spam handelt", so Wilhelm. Etwa ein weiteres Viertel der hundert Millionen Mails, die der Anbieter pro Tag an seine Nutzer zustelle, werde dann noch als Spam klassifiziert. Zwar müssten die Nachrichten nach deutschem Recht zugestellt werden - landeten dann aber im Spam-Ordner des Nutzers.

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1. Unsinn!
Don Loewi 06.11.2013
Da kann GMX mir hundert Mal so einen Mist auftischen, es ändert nichts daran, dass man ihren Datenbestand offenbar regelmäßig ausforschen kann! Ich hatte bis vor kurzem einen GMX-Account unter flaschem Namen angelegt, um dort Werbeflyer etc. hinschicken zu lassen. Irgendwann bekam ich Spam, der auch noch genau an den gefakten Namen adressiert war, obwohl der nirgends in der Emailadresse stand. Merkwürdig, gell? Entweder da werden Adressdaten verkauft oder ausspioniert. GMX reagierte auf den Hinweis nur lapidar, man könne keinen "Support" für kostenlose Angebote leisten. Tja, anscheinend ist man dort an der Sicherheit der Kundendaten nicht weiter interessiert ...
2. 2 Fragen
fuhbar 06.11.2013
1) Was treibt Leute an, auf solche Mails zu antworten 2) Warum lässt deutsches Recht zu, dass pro Tag 250Mio Spammailsgeblockt werden, während weitere 25Mio als Spam klassifizierte Mails zwingend zugestellt werden müssen?
3. Fragwuerdig
titeroy 06.11.2013
Zitat: >>Die vielen Mini-Mails seien auffällig und würden daher von einigen Nutzern "beachtet, geöffnet und beantwortet, was für den Spammer eine sehr wichtige Bestätigung eines aktiven Mailaccounts ist". Dieses Vorhaben können die Nutzer selbst durchkreuzen: Nicht antworten, sofort löschen.
4. GMX ist Spammail
onkel_apollo 06.11.2013
Ich denke mein Beispiel belegt, dass es an GMX liegt und es sich um keinen Zufall handelt, dass soetwas bei GMX passiert. Ich habe ein Account bei GMX (kryptischer Name) und einen bei Google (mit Klarnamen). Letzteren Nutze ich immer und überall. Der GMX Account liegt eigentlich brach und existiert nur wegen des GMX Media Centers (Teilen großer Dateien mit anderen). Und trotzdem die Gmail-Adresse exzessiv genutzt wird und die GMX-Adresse nirgends verbreitet wird, habe ich nach 3 Tagen zw. 130 und 200 Spam-Mails bei GMX im POSTEINGANG (und weitere hundert im Spam-Ordner). Bei Googlemail landet keine (KEINE) Spam-Mail im Posteingang und ca. 2-4 pro Woche im Spamordner. Nun sage man mir: ist das Zufall? Entweder weiß Google eher, was sie tun bzw. tun müssen und GMX beschäftigt statt ITler Textileinzelhandelskaufleute oder GMX handelt mit den Adressen.
5.
hk1963 06.11.2013
Zitat von Don LoewiDa kann GMX mir hundert Mal so einen Mist auftischen, es ändert nichts daran, dass man ihren Datenbestand offenbar regelmäßig ausforschen kann! Ich hatte bis vor kurzem einen GMX-Account unter flaschem Namen angelegt, um dort Werbeflyer etc. hinschicken zu lassen. Irgendwann bekam ich Spam, der auch noch genau an den gefakten Namen adressiert war, obwohl der nirgends in der Emailadresse stand. Merkwürdig, gell? Entweder da werden Adressdaten verkauft oder ausspioniert. GMX reagierte auf den Hinweis nur lapidar, man könne keinen "Support" für kostenlose Angebote leisten. Tja, anscheinend ist man dort an der Sicherheit der Kundendaten nicht weiter interessiert ...
Bei einem kostenlosen Angebot ist man nicht Kunde, sondern Ware.
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Schad- und Spähsoftware
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Trojaner
Wie das Trojanische Pferd in der griechischen Mythologie verbergen Computer-Trojaner ihre eigentliche Aufgabe (und Schädlichkeit!) hinter einer Verkleidung. Meist treten sie als harmlose Software auf: Bildschirmschoner, Videodatei, Zugangsprogramm. Sie werden zum Beispiel als E-Mail-Anhang verbreitet. Wer das Programm startet, setzt damit immer eine verborgene Schadfunktion ein: Meist besteht diese aus der Öffnung einer sogenannten Backdoor , einer Hintertür, die das Computersystem gegenüber dem Internet öffnet und durch die weitere Schadprogramme nachgeladen werden.
Virus
Computerviren befallen vorhandene Dateien auf den Computern ihrer Opfer. Die Wirtsdateien funktionieren – zumindest eine Zeit lang - weiterhin wie zuvor. Denn Viren sollen nicht entdeckt werden. Sie verbreiten sich nicht selbständig, sondern sind darauf angewiesen, dass Computernutzer infizierte Dateien weitergeben, sie per E-Mail verschicken, auf USB-Sticks kopieren oder in Tauschbörsen einstellen. Von den anderen Schad- und Spähprogrammen unterscheidet sich ein Virus allein durch die Verbreitungsmethode. Welche Schäden er anrichtet, hängt allein vom Willen seiner Schöpfer ab.
Rootkit
Das kleine Kompositum führt die Worte "Wurzel" und "Bausatz" zusammen: "Root" ist bei Unix-Systemen der Benutzer mit den Administratorenrechten, der auch in die Tiefen des Systems eingreifen darf. Ein "Kit" ist eine Zusammenstellung von Werkzeugen. Ein Rootkit ist folglich ein Satz von Programmen, die mit vollem Zugriff auf das System eines Computers ausgestattet sind. Das ermöglicht dem Rootkit weitgehende Manipulationen, ohne dass diese beispielsweise von Virenscannern noch wahrgenommen werden können. Entweder das Rootkit enthält Software, die beispielsweise Sicherheitsscanner deaktiviert, oder es baut eine sogenannte Shell auf, die als eine Art Mini-Betriebssystem im Betriebssystem alle verdächtigen Vorgänge vor dem Rechner verbirgt. Das Gros der im Umlauf befindlichen Rootkits wird genutzt, um Trojaner , Viren und andere zusätzliche Schadsoftware über das Internet nachzuladen. Rootkits gehören zu den am schwersten aufspürbaren Kompromittierungen eines Rechners.
Wurm
Computerwürmer sind in der Praxis die getunte, tiefergelegte Variante der Viren und Trojaner. Im strengen Sinn wird mit dem Begriff nur ein Programm beschrieben, das für seine eigene Verbreitung sorgt - und der Programme, die es transportiert. Würmer enthalten als Kern ein Schadprogramm , das beispielsweise durch Initiierung eines eigenen E-Mail-Programms für die Weiterverbreitung von einem befallenen Rechner aus sorgt. Ihr Hauptverbreitungsweg sind folglich die kommunikativen Wege des Webs: E-Mails, Chats, AIMs , P2P-Börsen und andere. In der Praxis werden sie oft als Vehikel für die Verbreitung verschiedener anderer Schadprogramme genutzt.
Drive-by
Unter einem Drive-by versteht man die Beeinflussung eines Rechners oder sogar die Infizierung des PC durch den bloßen Besuch einer verseuchten Web-Seite. Die Methode liegt seit einigen Jahren sehr im Trend: Unter Ausnutzung aktueller Sicherheitslücken in Browsern und unter Einsatz von Scripten nimmt ein auf einer Web-Seite hinterlegter Schadcode Einfluss auf einen Rechner. So werden zum Beispiel Viren verbreitet, Schnüffelprogramme installiert, Browseranfragen zu Web-Seiten umgelenkt, die dafür bezahlen und anderes. Drive-bys sind besonders perfide, weil sie vom PC-Nutzer keine Aktivität (wie das Öffnen einer E-Mail) verlangen, sondern nur Unvorsichtigkeit. Opfer sind zumeist Nutzer, die ihre Software nicht durch regelmäßige Updates aktuell halten - also potenziell so gut wie jeder.
Botnetz
Botnets sind Netzwerke gekidnappter Rechner - den Bots. Mit Hilfe von Trojaner-Programmen, die sie beispielsweise durch manipulierte Web-Seiten oder fingierte E-Mails auf die Rechner einschleusen, erlangen die Botnet-Betreiber Zugriff auf die fremden PC und können sie via Web steuern. Solche Botnets zu vermieten, kann ein einträgliches Geschäft sein. Die Zombiearmeen werden unter anderem genutzt, um millionenfache Spam-Mails zu versenden, durch eine Vielzahl gleichzeitiger Anfragen Web-Seiten in die Knie zu zwingen oder in großem Stile Passwörter abzugrasen. (mehr bei SPIEGEL ONLINE)
Fakeware, Ransomware
Das Wort setzt sich aus "Fake", also "Fälschung", und "Ware", der Kurzform für Software zusammen: Es geht also um "falsche Software" . Gemeint sind Programme, die vorgeben, eine bestimmte Leistung zu erbringen, in Wahrheit aber etwas ganz anderes tun. Häufigste Form: angebliche IT-Sicherheitsprogramme oder Virenscanner. In ihrer harmlosesten Variante sind sie nutzlos, aber nervig: Sie warnen ständig vor irgendwelchen nicht existenten Viren und versuchen, den PC-Nutzer zu einem Kauf zu bewegen. Als Adware-Programme belästigen sie den Nutzer mit Werbung.

Die perfideste Form aber ist Ransomware : Sie kidnappt den Rechner regelrecht, macht ihn zur Geisel. Sie behindert oder verhindert das normale Arbeiten, lädt Viren aus dem Netz und stellt Forderungen auf eine "Reinigungsgebühr" oder Freigabegebühr, die nichts anderes ist als ein Lösegeld: Erst, wenn man zahlt, kann man mit dem Rechner wieder arbeiten. War 2006/2007 häufig, ist seitdem aber zurückgegangen.
Zero-Day-Exploits
Ein Zero-Day-Exploit nutzt eine Software-Sicherheitslücke bereits an dem Tag aus, an dem das Risiko überhaupt bemerkt wird. Normalerweise liefern sich Hersteller von Schutzsoftware und die Autoren von Schadprogrammen ein Kopf-an-Kopf-Rennen beim Stopfen, Abdichten und Ausnutzen bekanntgewordener Lücken.
Risiko Nummer eins: Nutzer
Das größte Sicherheitsrisiko in der Welt der Computer sitzt vor dem Rechner. Nicht nur mangelnde Disziplin bei nötigen Software-Updates machen den Nutzer gefährlich: Er hat auch eine große Vorliebe für kostenlose Musik aus obskuren Quellen, lustige Datei-Anhänge in E-Mails und eine große Kommunikationsfreude im ach so informellen Plauderraum des Webs. Die meisten Schäden in der IT dürften von Nutzer-Fingern auf Maustasten verursacht werden.
DDoS-Attacken
Sogenannte distribuierte Denial-of-Service-Attacken (DDoS) sind Angriffe, bei denen einzelne Server oder Netzwerke mit einer Flut von Anfragen anderer Rechner so lange überlastet werden, bis sie nicht mehr erreichbar sind. Üblicherweise werden für solche verteilten Attacken heutzutage sogenannte Botnetze verwendet, zusammengeschaltete Rechner, oft Tausende oder gar Zehntausende, die von einem Hacker oder einer Organisation ferngesteuert werden.

Spam-Varianten 1: Nigeria-Scams
Der Klassiker in Kurzform
Lange, erzählerische Nigeria-Mails sind selten geworden. Heute treten sie vor allem in zwei Varianten auf: Kurze Botschaften mit der Bitte um Kontaktaufnahme (siehe unten) - oder aber kurze Mails mit PDF- oder anderen Anhängen, die oft Viren enthalten.

So sieht die klassiche Nigeria-Mail heute aus:

"Hello
My name toure celine 22years, Ivorian nationality, I am heiress of 12.5 Million U.S. Dollars. I want to transfer it to your account and in return I promise 20% for support and assistance so write me (toureceline1987@yahoo.fr).
Thank you very much for your help celine"
Tückische Variante: Freund in Not
Die vielleicht tückischste Variante beruht auf Spamming der Adressen aus einem bestimmten Adressbuch, verschickt als Hilferuf der Person, deren Mailadressen abgegriffen wurden. Soll auch als Facebook-Variante innerhalb von Freundesnetzwerken kursieren:

"How is your day?, hope you are doing fine. Please can you do me a favor, I need a loan from you urgently to solve some certain problems at hand which has been giving me great worries. I'll reimburse you with in a week if given. However, I'd prefer we discuss this issue only through email as i am presently in the United Kingdom and out of reach on cell.
Something urgent came up, sorry if i didn't tell you and please try to understand. I will let you know how much am in need of, if you are willing to assist.

I await your reply.
Best regards"
Post vom FBI (neue Variante)
Anti-Terrorist and Monetary Crimes Division
FBI Headquarters in Washington , D.C.
Federal Bureau of Investigation
J. Edgar Hoover Building
935 Pennsylvania Avenue, NW Washington , D.C. 20535-0001


We, office of the Federal Bureau of Investigation (FBI) hereby write to inform you that we caught a diplomatic lady called Mrs. Vernon Wallace at ( John F Kennedy International Airport ) here in New York with consignment box filed with united state dollars.

Meanwhile, base on our interview to the diplomat she said that the consignment box belongs to you, that she was sent to deliver the consignment box to your doorstep not knowing that the content of the box is money. The diplomat also said that her first transit in the state was at Cincinnati Northern Kentucky International Airport Ohio .

Now, the diplomat is under detention in our office(FBI) security, and we cannot release her until we carry out our proper investigation on how this huge amount of money managed to be yours before we will release her with the box. So, in this regards you are to reassure and prove to us that the money you are about to receive is legal by sending us the Award Ownership Certificate showing that the money is not illegal.

Note, that the Award Ownership Certificate must to be secured from the office of the senate president in Nigeria, because that is the only office that will issue you the original Award Ownership Certificate of this funds since it has been confirmed that the fund was originated from Nigeria..

You are advised to forward immediately the Award Ownership Certificate if you have it with you, but if you did not have it we will urge you to contact our representative in Nigeria bellow this message to help you secure the Award Ownership Certificate if at all you did not have it.

Name: Dr. Ernest Ebi Email: edr.ernest53@xxxxxxxxxxx.xxx

Furthermore, we are giving you only but 3 working business days to forward the requested Award Ownership Certificate. Please note that we shall get back to you after the 3 working business days, that if you didn't come up with the certificate we shall confiscate the funds into World Bank account then charge you for money laundry, but if you forward the Award Ownership Certificate then we will release diplomat with your consignment box also gives you every back up on the money.

Thanks for your understanding, co-operation and continued patronage.

Robert Mueller, III FBI Director
Post vom vermeintlichen Liebchen (sozusagen Englisches Original)
hello dear new friend,

how are you today i hope that every thing is ok with you as is my pleassure to contact you after viewing your profile at singles.ch,which really interest me in having communication with you if you will have the desire with me so that we can get to know each other better and see what happened in future.

i will be very happy if you can write me through my email for easiest communication and to know all about each other i will be waiting to hear from you as i wish you all the best for your day.

yours new friend.

linda.
Post vom vermeintlichen Liebchen (Variante in Maschinendeutsch)
Linda Williams:

Hallo liebe neuen Freund, wie geht es dir heute ich hoffe, dass alles, was mit dir ist ok, wie ist mein pleassure Sie nach dem Lesen Ihres Profils zu singles.ch, die mich wirklich interessieren, in Kommunikation mit Ihnen, wenn Sie den Wunsch mit mir haben, so dass an können wir uns gegenseitig besser kennen lernen und sehen, was passiert in der Zukunft. Ich werde mich sehr freuen, wenn Sie mich durch meine E-Mail für einfachste Kommunikation schreiben und alles über jeden anderen weiß, ich werde warten, von Ihnen zu hören, wie ich wünsche Ihnen alles Gute für den Tag . Ihr neuer Freund. Linda.
Post von der Bank (Nigeria-Klassiker, Variante Südostasien)
Grüße

Ich bin Herr Peter Wong Tung Shun, ich arbeite mit Hang Seng Bank, HONG KONG.and Ich habe einen geschäftlichen Vorschlag für Sie. Unser Kunde spät machte ein Festgeldkonto Höhe von US $ 20.500.000m aber nicht etwaige nächsten Angehörigen in einer seiner Schreibarbeit, ich möchte Sie als Ausländer, als der Empfänger dieser Gelder stehen, um aus meinem Bank übertragen werden zu einem Offshore-Konto mit Ihrer Hilfe, wenn bereit.

Nach dem erfolgreichen Transfer sind wir im Verhältnis von 30% für Sie und 70% für mich zu teilen.

Alles was ich brauche von Ihnen ist Ihre Bereitschaft, Vertrauenswürdigkeit und Engagement, wenn Interesse sende ich Ihnen die volle Angaben zur Transaktion nach Eingang Ihrer Antwort.

Du kannst mich auf meiner privaten E-Mail-Kontakt: (petershun.wong@xxxxxxxxxx) und senden Sie die folgenden Informationen für die Dokumentation dazu.

(1) Vollständige Namen (2) aktuelle Wohnadresse (3) Private Telefonnummer,

Ich freue mich von Ihnen zu hören

Mit freundlichen Grüßen

Herr Peter Wong Tung Shun
Spam-Varianten: Geldwäscher gesucht
7500 Euro Nebenverdienst als Mittelsmann?
"Guten Tag!

Wie geht es Ihnen? Ich verfuege ueber Informationen, die sehr interessant fuer Sie sein koennen.
Die Gesellschaft "XXXXXX" sucht nach Geschaeftspartnern gerade in Ihrer Region. Sie sollen sich unbedingt mit den Informationen bekannt machen. Falls Sie zum Partner dieser Gesellschaft werden, koennen Sie in Gewaehrung von mehreren Dienstleistungen vermitteln, z.B.
- kurzfristiger Aufkauf von umfangreichen Vermoegenswerten;
- Kauf, Verkauf und (Ver)mietung von elitaeren Immobilien;
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- Instandsetzungsarbeiten und Bauleistungen.

Das ist nur ein kleiner Teil der aussichtsreichen Richtungen der moeglichen Zusammenarbeit. Die Gesellschaft verspricht Entlohnung in Hoehe von 7.500,- Euro plus umsatzbezogene Provision. Sie bekommen auch volle juristische und finanzielle Unterstuetzung.

Um sich mit den Mitarbeitern der Gesellschaft "XXXXXX" in Verbindung zu setzen, schreiben Sie bitte eine Mitteilung an folgende Adresse: XXXXX@XXXXXX.xxx .

Sie sollen unbedingt Ihre Anmeldung einreichen. Ich wuensche Ihnen viel Erfolg."
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ABOUT THE COMPANY: I will like you to know more about my company. XXXXX Co., China was established February 1998 and presently, there are 4 subsidiaries under the administration of XXXXX Co., China. We deal in Import and export of (es folgt eine lange Liste von Produkten)...

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