Nach Hurrikan Sandy: Echtzeit-Informationen für New York und Umgebung

Wo gibt es Strom, welche U-Bahn fährt? New York erholt sich nur langsam vom Hurrikan "Sandy". Im Web gibt es nützliche und teils spektakulär aufbereitete Informationen über die Folgen des Wirbelsturms und Hilfsangebote. US-Medien ziehen alle Register, die das Netz von heute bietet.

New Yorker in der U-Bahn: Welcher Zug fährt, wo steht das Wasser? Zur Großansicht
AFP

New Yorker in der U-Bahn: Welcher Zug fährt, wo steht das Wasser?

New York - Der Hurrikan Sandy hat New York schwer getroffen. U-Bahn-Tunnel stehen unter Wasser, ganze Straßenzüge sind noch immer ohne Strom. Doch wo kommt man voran, wo bleibt man stecken, welche U-Bahnen fahren - und wo steht noch immer das Wasser? Medien und Internetnutzer legen sich gewaltig ins Zeug, um New Yorkern und allen anderen Interessierten aufwendig aufbereitete Informationen zu bieten:

  • Die "New York Times" hat zwei interaktive Karten auf ihrer Website veröffentlicht. Zu sehen sind die aktuellen Stromausfälle in New York, außerdem, welche U-Bahn-Linien fahren und welche Strecken die Metropolitan Transport Authority wegen abgesoffener Tunnel vorerst stillgelegt hat. Anderswo hat die Zeitung in teils spektakulären Grafiken Informationen darüber aufbereitet, wo in der Stadt welche Schäden entstanden sind, unterteilt etwa nach blockierten Verkehrswegen, Bränden, Stromausfällen.
  • Die Nachrichtenagentur Reuters sammelt aktuelle Meldungen, Fotos, Videos und Tweets auf einer eigenen Seite: "Tracking Storm Sandy Recovery Live".
  • Redakteure der "Washington Post" sammeln aktuelle Informationen, Fotos, Videos und ausgewählte Twitter-Nachrichten auf einer Extraseite.
  • Auf Twitter laufen aktuelle Informationen unter #Sandy ein - darunter auch nützliche Tipps, etwa, wo es gerade Strom gibt.
  • Das "New York Magazine" listet auf, welche Restaurants nach "Frankenstorm Sandy" geöffnet haben. Außerdem gibt es Informationen dazu, wo freiwillige Hilfe benötigt wird.
  • Das Stadtblog Gothamist berichtet von Lebensmittellastern, die in Gebieten ohne Stromversorgung unterwegs sind.
  • Google News hat eine "Echtzeit Berichterstatttung" eingerichtet. Dort erscheinen aktuelle Meldungen im Stil eines Nachrichtentickers. Um das auch in Deutschland sehen zu können, muss die Sprachversion auf "U.S." umgestellt werden. Google Maps hat eine Crisis Map eingerichtet, auf der unter anderem aktuelle Wetterinformationen und Stromausfälle angezeigt werden.
  • Der "New Yorker" berichtet ausführlich und lässt seine Autoren den Sturm und die Nachwirkungen dokumentieren.

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Was die Hurrikan-Stärken bedeuten
Hurrikans werden nach der sogenannten Saffir-Simpson-Skala je nach Intensität in Kategorien von 1 bis 5 eingestuft. Wichtige Merkmale zur Einordnung sind Windgeschwindigkeit und Zerstörungskraft.
Windgeschwindigkeiten von 119 bis 153 Kilometer pro Stunde - minimale Schäden an Bäumen und schlecht verankerten Gebäuden.
Windgeschwindigkeiten von 154 bis 177 Kilometer pro Stunde - Bäume werden entwurzelt und Schilder umgerissen, auch können Hausdächer, Fenster und Türen beschädigt werden. Küstenstraßen werden überflutet, kleinere ungeschützte Schiffe aus der Verankerung gerissen. Bewohnern an Küstenstreifen wird empfohlen, sich in Sicherheit zu bringen.
Windgeschwindigkeiten von 178 bis 209 Kilometer pro Stunde - mobile Häuser werden zerstört, ebenso leichtere Bauwerke in Küstennähe. Der Wind drückt Fenster ein und deckt Dächer ab. Große Bäume werden entwurzelt oder knicken einfach um. Die Überflutungen werden stärker. Ein Küstenstreifen von etwa 400 Metern Breite sollte geräumt werden.
Windgeschwindigkeiten von 210 bis 249 Kilometer pro Stunde - extreme Schäden an Gebäuden. Wohnwagen werden zerstört oder weggeweht. Bauwerke an der Küste werden durch Wind und Wellen schwer beschädigt oder zerstört, tiefer liegende Gebiete überflutet. Massive Evakuierungen sind notwendig. Menschen können zu Schaden kommen oder getötet werden.
Windgeschwindigkeiten ab 250 Kilometer pro Stunde - die Zerstörungen sind katastrophal. Es gibt schwere Überschwemmungen, Häuser werden zerstört oder fortgeblasen. Es gibt massenweise abgedeckte Dächer, zertrümmerte Türen und Fenster. In Küstengebieten sind manchmal große Evakuierungsaktionen erforderlich. Wer sich nicht in Sicherheit bringt, kann verletzt oder getötet werden.


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