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Datenschutzbericht: WhatsApp fällt durch, Bestnoten für Apple und Dropbox

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Electronic Frontier Foundation

Übersicht: Bis zu fünf Sterne für den Datenschutz

Apple und Dropbox schützen Nutzerdaten gut vor staatlichen Zugriffen, WhatsApp gibt sich deutlich weniger Mühe. Das geht aus dem neuen Datenschutzbericht der Electronic Frontier Foundation hervor.

Welche Internetkonzerne lassen zu, dass ihre Nutzer vom Staat belauscht werden? Dieser Frage geht die Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) in ihrem jährlichen Datenschutzbericht nach, der jetzt im Netz abrufbar ist. Am besten schneiden dieses Jahr unter anderem Apple, Dropbox und Yahoo ab. WhatsApp hingegen landet auf einem der letzten Plätze.

Insgesamt wurden 24 Internetkonzerne überprüft, dabei ging es unter anderem um folgende Fragen: Erlauben die Konzerne technische Hintertüren, damit Behörden auf Nutzerdaten zugreifen können? Geben sie bekannt, wie oft Behörden nach Nutzerdaten fragen? Verraten sie, wie lange beispielsweise IP-Adressen gespeichert werden?

Die schlechteste Bewertung erhielten der Kurznachrichtendienst WhatsApp und das US-Mobilfunkunternehmen AT&T. Lediglich für die Bekenntnis, Hintertüren für Behörden abzulehnen, erhielt WhatsApp einen von fünf möglichen Stern.

"WhatsApp sollte sich dazu bekennen, nur auf richterliche Anordnung Nutzerdaten weiterzugeben und einen Transparenz-Bericht veröffentlichen", fordert die EFF in ihrem Bericht. Außerdem sollte das Unternehmen bekannt geben, auf welchem Weg Behörden die Weitergabe von Nutzerdaten verlangen dürfen und welche Daten gespeichert werden.

Facebook und Twitter erhielten von der EFF vier von fünf Sternen. Drei Sterne gab es für Google, Microsoft und Amazon . Auch Snapchat, das im vergangenen Jahr zu den Verlierern gehörte, erhielt dieses Mal drei Sterne. Der Datenschutzbericht wird seit 2011 veröffentlicht.

mei

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1. Was nützt es,
schlaueralsschlau 19.06.2015
wenn düse Konzerne keine Daten an den Staat weitergeben, aber die Nutzer das Produkt sind?
2. Prerequisites
olav_olavson 19.06.2015
Diese Kurzzusammenfassung läßt zwei Dinge vermissen, die der (unbedarfte) deutsche Leser ggf. gar nicht bedenkt: 1. Die EFF ist US-amerikanisch. Der Bericht setzt Kenntnisse des US-Rechts (ua. patriot act) vorraus. Diese gelten selbstverständlich für alle Dienste/Hersteller - sind für europäisches Empfinden aber ... 2. Der Untersuchungszeitraum. Relevant im Zusammenhang mit Punkt 1, aber auch mit den aktuellen Sicherheitsproblemen (so ist der letzte Patch für OSX [nur Yosemite, nicht für Mavericks erhältlich] schon nicht mehr betrachet.
3. Untersuchungszeitraum
swnf 19.06.2015
Zitat von olav_olavsonDiese Kurzzusammenfassung läßt zwei Dinge vermissen, die der (unbedarfte) deutsche Leser ggf. gar nicht bedenkt: 1. Die EFF ist US-amerikanisch. Der Bericht setzt Kenntnisse des US-Rechts (ua. patriot act) vorraus. Diese gelten selbstverständlich für alle Dienste/Hersteller - sind für europäisches Empfinden aber ... 2. Der Untersuchungszeitraum. Relevant im Zusammenhang mit Punkt 1, aber auch mit den aktuellen Sicherheitsproblemen (so ist der letzte Patch für OSX [nur Yosemite, nicht für Mavericks erhältlich] schon nicht mehr betrachet.
zu 2.: Im Artikel steht, dass der Bericht jedes Jahr seit 2011 veröffentlicht wird. Daher ist der Untersuchungszeitraum max. 1 Jahr vor Veröffentlichung! Ausserdem kann man in solch einer Untersuchung immer nur die Sicherheitsprobleme berücksichtigen, die in dem jeweiligen Zeitraum bekannt waren! Wie die Vergangenheit gezeigt hat, hat es immer Sicherheitslücken gegeben und es werden auch immer wieder neue entdeckt werden. Sollte hier also ein Sicherheitsproblem von OS X nicht berücksichtigt worden sein, dann wird es das wohl im Bericht nächstes Jahr aber werden! Ich glaube aber, dass es in diesem Bericht nicht um ungewollte Datenschutzprobleme geht, sondern ausschließlich darum, was vom Hersteller tatsächlich beabsichtigt ist - ungewollte Sicherheitslücken (ob nun gepatcht oder nicht) gehören daher wahrscheinlich nicht dazu!
4. 4/5 ???
irgendwer_bln 19.06.2015
Keine Fragen mehr... Wenn Facebook 4/5 Sterne in Sachen Datensicherheit bekommt, ist dieser (amerikanische!) "Untersuchungsbericht" nicht das Papier wert, auf dem er hoffentlich nie gedruckt wurde. Oder wie erklären sich die unzähligen Artikel nach jeder "Anpassung der Nutzungsrechte" auf FB?
5. Den Gewinner
hennesee 20.06.2015
Kann man ruhig nennen, auch wenn der Schwerpunkt des Artikels offenbar woanders liegt. Es dürfte viele interessieren das die Daten in der Creative Cloud von Adobe offensichtlich relativ sicher sind. Für mich war das zumindest die wichtigste Erkenntnis. Halte es für schlechten Journalismus alle Platzierungen bis auf die erste zu nennen.
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