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Webspielerei Hier können Sie den "Jurassic Park" hacken

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Jurassic Systems

Screenshot des Jurassic-Systems: Den Dinopark hacken

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1993 kam ein besonderer Streifen in die Kinos: "Jurassic Park". Der Abenteuerfilm von Steven Spielberg fuhr damals alles auf, was an Spezialeffekten und Computertechnologie zur Verfügung stand, um die Hauptakteure des Films möglichst lebensecht in Szene zu setzen. Wer sich nicht mehr erinnert: Es geht um einen Erlebnispark auf einer pazifischen Insel, dessen Hauptattraktion durch Gentechnologie wieder zum Leben erweckte Dinosaurier sind.

Um die wilden Kreaturen im Park unter Kontrolle zu halten, ist selbstverständlich eine hochentwickelte Software vonnöten, die die Abläufe steuert. Eben diese legt der Programmierer Tully Robinson mit Jurassic Systems vertrauensvoll in jedermanns Hände. Mit HTML5 und Javascript hat er eine browserbasierte funktionsfähige Emulation der im Film eingesetzten Irix- und Macintosh-Umgebung erstellt.

Das Webprojekt spielt auf eine Szene an, in der Chefingenieur Ray Arnold versucht, das System nach einem Ausfall zu hacken, um es wieder zum Laufen zu bringen.

Daran kann sich nun jeder versuchen. Höchstwahrscheinlich genauso erfolglos wie im Film, aber immerhin ohne Angst, hinterrücks von Raubsauriern angefallen zu werden. Auf die Notlösung aus dem Film (Strom abschalten) sollten Sie allerdings lieber verzichten.

4 Leserkommentare Diskutieren Sie mit!
ruediger 05.03.2014
mheitm 05.03.2014
backspin 05.03.2014
trololofski 05.03.2014

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  • Das Internet hat eine neue Form des Unterhaltungskonsums hervorgebracht. Es fing an mit Videos, Fotos, Powerpoint-Präsentationen, die per E-Mail herumgeschickt wurden, ging weiter mit über Instant-Messaging-Dienste verbreiteten Links zu Clips mit skateboardfahrenden Hunden oder ungelenken Kindern beim Lichtschwert-Exerzieren und fand seinen vorläufigen Höhepunkt im Weitererzähl-Web der digitalen Gegenwart. Der Lacher für die Mittagspause wird heute über Facebook oder Twitter weitergereicht, genau wie der schnelle Niedlichkeits-Kick (Katzenvideos!) als Mittel gegen den grauen Büroalltag oder der mitgefilmte schmerzhaft-dämliche Skateboard-Unfall für zwischendurch.

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