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Furry-Treffen in Berlin: Der Mann im Tier

Eurofurence: Der mit dem Furry tanzt Fotos
AFP

Diese Fell-Füchse sind Rudeltiere: Mehr als 2000 Fans menschenähnlicher Tierfiguren treffen sich in Berlin. Viele der Furries - meist Männer - erscheinen in aufwendigen Kostümen.

Was wäre, wenn Tiere laufen und sprechen könnten wie Menschen? In Berlin-Neukölln kann man sich davon selbst ein Bild machen: Dort treffen sich mehr als 2000 Fans anthropomorpher Tierfiguren. Sie selbst nennen sich Furries, und viele von ihnen kleiden sich selbst gerne komplett in Fellkostüme.

Füchse sind darunter, Wölfe, Katzen und jede Menge Fabelwesen. Es ist eine eigene Subkultur, verwandt mit dem Cosplay. Das europaweite Treffen der Zwitterwesen-Liebhaber heißt Eurofurence und findet nach vielen Jahren wieder einmal in Berlin statt. Von Donnerstag bis Sonntag tauscht sich die Szene im Berliner Estrel-Hotel aus, bestaunt Kuscheltier-Kostüme, Comics, Fetisch-Zeichnungen - und kuschelt.

Aus mehreren Dutzend Ländern sind die Teilnehmer der Eurofurence angereist. Auch aus den USA, wo sich kurz zuvor 6000 Furries in Pittsburgh zur Anthrocon (Video) getroffen hatten. Nur in jedem zehnten Kostüm steckt eine Frau, berichtet die "Berliner Morgenpost": Die männlichen Tierfreunde kuscheln vor allem unter sich.

Hier geht es zu unserer Eurofurence-Fotostrecke.

ore

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insgesamt 8 Beiträge
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1. Spaß?
doppelpost123 23.08.2014
Wem´s Spaß macht :) Ich war als Student mal ein Maskottchen auf einer Messe - im Sommer. Never ever!
2.
deus_ex_machina 23.08.2014
Menschen, die einem augenscheinlich etwas schrägem, aber harmlosen und friedlichen Hobby nachgehen? Da wünsche ich doch viel Spaß, und frage mich höchstens, wo da die Meldung ist.
3. Auweia....
f.orenstöpsel 23.08.2014
" Nur in jedem zehnten Kostüm steckt eine Frau, berichtet die "Berliner Morgenpost": Die männlichenTierfreunde kuscheln vor allem unter sich." Schade hätte gerne dazu Expertenmeinungen von Psychologen in diesem Artikel gelesen. Was soll das sein ? Geschlechtsspezifischer Körperbehaarungsfetisch als Gegenbewegung zur Ganzkörperenthaarung ? Das Schlüpfen in eine zweite Haut ? Wolf im Schafspelz ? Rudelbildung inkl.späteres Rudelb*msen nicht ausgeschlossen ? An den Schwanz fassen bei diesen "Tieren" sogar erwünscht ? Nah , hoffentlich sind die wenigstens Stubenrein. Außerdem Vorsicht vor Flöhen und Zecken,eine Wurmkur wäre ebenfalls empfehlenswert.
4. Frauenquote?
dertt 23.08.2014
Kann man da nicht nicht irgendwas per Gesetz drehen, damit auch mehr weibliche Furries dabei sind? Woran liegt das? Nimmt man die Furradessen nicht freundlich auf? Ist offenbar eine der letzten Männerdomänen. Frauenbeauftragte, bitte übernehmen Sie!
5. In eine andere Rolle schlüpfen.
thakilla 24.08.2014
Meines erachtens ist das Geschlecht bei dieser Bewegung nebensächlich. Ich denke es geht einzig und alleine ums Wohlfühlen. Man kann seinem Alltag entfliehen und in eine Rolle von etwas harmlosen schlüpfen bei welchem man sein Kuschelbedürfniss nachkommen kann. Auch Männer haben sanfte Seiten, welche durch Erziehung und das Leitbild in der Gesellschaft oft unterdrückt werden. So muss man sich keine Gedanken machen wer unter dem Kostüm steckt. Im Prinzip also ein Ganzkörper Kostümball mit Kuschelecke. Sollen sie doch: make Peace not War.
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