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Neues Geschäftsfeld: Facebook testet Internet-Drohnen

Facebook-Chef Mark Zuckerberg: Drohnenprojekt gestartet Zur Großansicht
AFP

Facebook-Chef Mark Zuckerberg: Drohnenprojekt gestartet

Facebook hat in Großbritannien eine kleine Variante seiner Drohnen getestet, die abgelegene Regionen mit Internet versorgen sollen. Die endgültige Fassung der Fluggeräte soll zehnmal so groß sein.

Der erste Testflug ist geglückt: Eine kleine Version der Facebook-Drohne hat nach Angaben des Unternehmens ihren Flug erfolgreich absolviert. Wie Facebook-Chef Mark Zuckerberg am Donnerstag mitteilte, hat ein unbemanntes Flugzeug des Konzerns einen Rundflug in Großbritannien beendet. Die Drohnen des Unternehmens sollen eines Tages Menschen in Ländern mit schlechter technischer Infrastruktur Zugang zum Internet ermöglichen.

Bei dem Fluggerät handelt es sich laut "Wall Street Journal" um ein kleines Modell der geplanten Fluggeräte. Die Normalvariante der Drohnen soll zehnmal so groß sein und eine größere Spannweite haben als eine Boeing 737, aber weniger wiegen als ein Auto. Erste Tests mit den großen Flugzeugen sollen im Sommer starten.

Die Drohnen sollen in einer Höhe von mehr als 18.000 Metern kreisen, um dem Flugverkehr aus dem Weg zu gehen und das Wetter zu überfliegen. Außerdem sollen die Fluggeräte monatelang in der Luft bleiben, ohne zwischendurch landen zu müssen. Die Drohnen werden mit Solarenergie betrieben.

Dieser Antrieb stellt die Entwickler aber immer wieder vor Probleme. Im September vergangenen Jahres berichtete Yael Maguire, der Chefentwickler des Facebook Connectivity Lab, über die Schwierigkeiten mit der Stromversorgung der Drohnen. Maguire klagte damals, dass die Batterien und die Solartechnik noch nicht reif seien für das Projekt.

Mit dem Facebook Connectivity Lab will Zuckerberg nach eigenen Angaben die zehn Prozent der Bevölkerung mit Internet versorgen, die in abgelegenen Regionen ohne Chance auf einen Online-Zugang leben. An einem ähnlichen Projekt arbeitet auch der Suchmaschinenkonzern Google. Unter dem Projektnamen Loon sollen Hightech-Ballons das Internet in alle Welt bringen. Mittlerweile können die Ballons offenbar sechs Monate in der Luft bleiben.

jbr

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insgesamt 5 Beiträge
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1. Juhu
les2005 27.03.2015
Dann besteht ja vielleicht uach den ländlichen Raum in Bayern noch Hoffnung...
2. Welche
rudi.waurich 27.03.2015
10% welcher Bevölkerung? Das gibt's dann übrigens alles völlig kostenlos, den F.ckbook ist einer der letzten wahren Wohltäter der Menschheit. Oder auch nicht.
3.
Frank Zi. 27.03.2015
Coole Sache, leider ist sowas in Deutschland wohl nicht möglich. Da werde ich ja schon mit meiner Privatdrohne von Rentnern bepöbelt, obwohl alles legal ist.
4. Toll...
nikoniac 27.03.2015
...diese technischen Möglichkeiten heute. Schade nur um die letzten Internet-freien Regionen! Dann kann man endlich auch diese letzten Paradise mit Facebook zumüllen. Danke, Marc!
5.
dbeck90 27.03.2015
ich kenne da ein paar regionen, die seit jahrzehnten darauf warten außer das festnetztelefon auch das mobile Internet ausnutzen zu können. taunus gebiet in hessen, franken in bayern... leider sind 10% deutschlands nicht von der 99% netzabdeckung betroffen... ein armutszeugnis...
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