Positionswechsel Facebooks Freundschaftssymbol wird weiblicher

Haben Sie es gemerkt? Facebook hat das Symbol für Freundschaftsanfragen geändert. Bisher war der Mann vor der Frau abgebildet. Das ist jetzt anders.

Freundschaftssymbol bei Facebook: Links das alte, rechts das neue Symbol
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Freundschaftssymbol bei Facebook: Links das alte, rechts das neue Symbol


Caitlin Winner, Design-Managerin bei Facebook, war unzufrieden. So jedenfalls erzählt sie es in einem Beitrag auf Medium.com. "Symbole sind wichtig", schreibt sie darin. Daher habe es sie sehr gestört, dass bei den bisherigen Zeichen für Facebook-Freundschaftsanfragen der Mann größer und vor der Frau platziert war.

Als an einem Frauen-College ausgebildete Frau sei es ihr schwergefallen, da nichts hineinzuinterpretieren. "Die Frau stand sprichwörtlich im Schatten des Mannes. Ohne Möglichkeit, sich einzubringen", schreibt Winner. Im Originaltext verwendet sie die Formulierung "not in a position to lean in" - eine Anspielung auf das Buch "Lean in" von Facebook-Chefin Sheryl Sandberg.

Mit ihrem Protest hat Winner veranlasst, dass Facebook das Symbol überarbeitet hat. Die Frau ist jetzt in gleicher Größe und leicht vor dem Mann zu sehen - zunächst nur in der App und in der Browser-Version von Profilen weiblicher Nutzerinnen. Männliche Nutzer bekommen am Rechner zunächst weiter das alte Symbol zu sehen.

Auch das Standardsymbol für vom Nutzer erstellte Gruppen hat Facebook modifiziert. Es zeigte bisher drei Personen, davon nur eine weiblich und im Hintergrund. In der aktualisierten Version ist nun die Frau in der Mitte, eingerahmt von zwei kleineren Männersilhouetten.

mos



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insgesamt 93 Beiträge
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Seite 1
phops 09.07.2015
1. ....
Ich werde mich abmelden! Fühle mich als Mann diskriminiert. Purer Sexismus.
alsterherr 09.07.2015
2.
Und? jetzt ist die Frau vor dem Mann abgebildet ... wieder ein ungleichgewicht und deutliche Benachteiligung eines Geschlechtes. Wie geht's jetzt weiter? Zum Glück gibt es für uns Männer wichtigere Themen als solch Feministenfirlefanz!
elveda 09.07.2015
3. Der Durchschnittmann, die Durchsnittsfrau
Wie kann Mutter Natur aber auch so ungerecht und sexistisch sein, den Durchschnittsmann grösser und stärker als die Durchschnittsfrau zu machen? Das muss natürlich korrigiert werden - und sei es auch nur auf Facebooks Symbol. Realitätsverleugnung als Grundlage des Feminismus?
lupidus 09.07.2015
4.
lustig. ist mir bisher gar nicht aufgefallen. was mir auffiel ist dieser satz: "Als an einem Frauen-College ausgebildete Frau sei es ihr schwer gefallen, da nichts hineinzuinterpretieren". ist sie überhaupt in der lage etwas neutral zu sehen ? mir scheint als könne sie gar nicht anders, als nur das für sie schlimmste überall hineinzuinterpretieren, gefolgt vom obligatorischen aufschrei. gegenfrage, hat das symbol irgendwelchen freundschaften geschadet oder welche verhindert ? wird zeit, dass außer "daumen hoch" noch andere finger einen respektablen platz angeboten bekommen...
runawaygirl 09.07.2015
5. Jetzt mal ganz im Ernst
Ich hab mir schon zu Schulzeiten nachsagen lassen, ich wäre ziemlich emanzipiert, manchen war das auch zuviel. Aber ich als Frau kann es langsam nicht mehr hören. Jetzt stört also irgendwen die Reihenfolge der kleinen Facebookmännchen? Ernsthaft? Ich bin wirklich absolut für Gleichberechtigung und sehe die auch nicht überall verwirklicht, aber langsam nervt's. Hätte keiner was gesagt, wär mir weder der alte noch der neue Zustand wirklich aufgefallen. Liebe Damen, bitte hört auf mit dem Geschrei, das nimmt bald keiner mehr ernst!
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