Sascha Lobos Podcast Kopfüber in die Social-Media-Realität

Nicht einmal Facebook hat Facebook verstanden, schrieb Sascha Lobo in seiner Kolumne, die gesellschaftlichen Folgen seien geradezu toxisch. Im Podcast antwortet er auf Leserkommentare.

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Sascha Lobo: der Debatten-Podcast #61. Soziale Medien: Nicht einmal Facebook versteht Facebook

Auf den größten Plattformen im Netz, schrieb Sascha Lobo in seiner jüngsten Kolumne, entscheide sich, wie ganze Bevölkerungen die Welt wahrnehmen. Weil die Betreiber dieser Plattformen aber selbst noch nicht verstanden haben, wie sie das kontrollieren können, sei "die entstandene Wahrnehmung der Wirklichkeit eine hyperemotionale". Die Auswirkungen davon seien erst ansatzweise absehbar: "Trump gewählt, Brexit ebenso, Autoritäre weltweit auf dem Vormarsch".

Lobo hofft, dass nachfolgende Generationen klüger mit sozialen Medien umgehen als heutige. In seinem Podcast reagiert er auf die Kommentare seiner Leserinnen und Leser.

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insgesamt 2 Beiträge
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OhMyGosh 15.10.2018
1.
Zum Glück bin ich kein "digital native", kann daher als printmedial sozialisierter User den autoritären Backlash besser händeln. Was die faschistoide Kraft der sozialen Medien angeht, stimme ich dem Autor grosso modo zu, dieser besonderen Gefahr kann die schulische Bildung nur in Teilen begegnen. der wahrhaft afgklärte menssch wird sich nicht ohne weiteres vor den Karren der populisten und sonstigen verführer bzw. Blender spannen lassen. ob er damit allerdings auch einflss auf geellschaftspolitische prizesse gewinnt, bleibt alerdings fraglich.Zum Glück bin ich kein digital native, kann daher den autoritären Backlash besser händeln. Was die faschistoide Kraft der sozialen Medien angeht, stimme ich dem Autor grosso modo zu, dieser besonderen Gefahr kann die schulische Bildung nur in Teilen begegnen. der wahrhaft aufgeklärte Mensch wird sich nicht ohne weiteres vor den Karren der Populisten und sonstigen Verführer bzw. Blender spannen lassen. Ob er damit allerdings auch Einfluss auf gesellschaftspolitische Prozesse gewinnt, bleibt allerdings fraglich. Was die Relevanz und vor allem Effizienz dessen angeht, was in der Schule als sogenannte Medienkompetenz immer noch (un)angenehm verschleiert bleibt. Hierzu wäre sicherlich ein eigener Podcast vonnöten. Bis auf weiteres plädiere ich für den sorgfältigen Umgang mit elektronischen wie auch Printmedien, die sich im besten Falle wunderbar ergänzen können. Hier sind Schule als sekundäre Sozialisierungsinstanz, aber vor allem auch das Elternhaus (primäre Sozialisation) von herausragender Bedeutung. Der Diskurs in Elternhaus wie Schule schult das heranwachsende Individuum, aber auch die erfahreneren Instanzen und schafft so durch interpersonale und direkte Kommunikation die Gelegenheit, sich zu bilden und zuwachsen. Für beide Seiten.
OhMyGosh 15.10.2018
2. Sorry!!!
Leider habe ich den noch nicht redigierten Beitrag ins mediale All entlassen... Hier der korrekte Zum Glück bin ich kein "digital native", kann daher als printmedial sozialisierter User den autoritären Backlash besser händeln. Was die faschistoide Kraft der sozialen Medien angeht, stimme ich dem Autor grosso modo zu - dieser besonderen Gefahr kann die schulische Bildung nur in Teilen begegnen. Der aufgeklärte Mensch wird sich nicht ohne weiteres vor den Karren der Populisten und sonstigen Verführer bzw. Blender spannen lassen. Ob er damit allerdings auch Einfluss auf gesellschaftspolitische Prozesse gewinnt, bleibt allerdings fraglich. Was die Relevanz und vor allem Effizienz dessen angeht, was in der Schule als sogenannte Medienkompetenz immer noch (un)angenehm verschleiert bleibt: Hierzu wäre sicherlich ein eigener Podcast vonnöten. Bis auf weiteres plädiere ich für den sorgfältigen Umgang mit elektronischen wie auch Printmedien, die sich im besten Falle wunderbar ergänzen können. Hier sind Schule als sekundäre Sozialisierungsinstanz, aber vor allem auch das Elternhaus (primäre Sozialisation) von herausragender Bedeutung. Der Diskurs in Elternhaus wie Schule schult das heranwachsende Individuum, aber auch die erfahreneren Instanzen, und schafft so durch interpersonale und direkte Kommunikation die Gelegenheit, sich zu bilden und zu wachsen. Für beide Seiten. Um zu begreifen und zu bessern. "In Lebensfluten, im Tatensturm Wall ich auf und ab, Webe hin und her! Geburt und Grab, Ein ewiges Meer, Ein wechselnd Weben, Ein glühend Leben, So schaff ich am sausenden Webstuhl der Zeit Und wirke der Gottheit lebendiges Kleid." (Goethe, Faust. Der Tragödie erster Teil, 1808. Nacht, Geist zu Faust)
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