Viele Spiele-Apps sind kostenlos und versuchen, den Nutzern nachträglich zum Geldausgeben zu bewegen. In den USA haben Eltern deswegen vor zwei Jahren eine Klage gegen Apple angestrengt: Ihre Kinder hatten über solche Apps Geld ausgegeben, ohne die Zustimmung der Eltern. Damals hatte Apple noch keine Kindersicherung eingebaut, um den Nachwuchs vom Geldausgeben abzuhalten.
Nun hat Apple eine außergerichtliche Einigung vorgeschlagen, berichtet GigaOm. Demnach sollen betroffene Eltern einen Gutschein über fünf Dollar für den App Store erhalten. Können sie nachweisen, dass Kinder mehr als 30 Dollar ausgegeben haben, sollen sie auch eine höhere Rückzahlung beanspruchen können. Die Kläger sind damit einverstanden. Dem Vergleich, der offenbar nur für die USA gilt, muss noch ein Bundesrichter zustimmen.
Aus den Dokumenten geht hervor, dass bis zu 23 Millionen Nutzer Anspruch auf Geld haben könnten - die Summe, die Apple für den Vergleich ausgibt, könnte demnach rund 100 Millionen Dollar betragen, rechnet der "Guardian" vor.
ore
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