Frightgeist Google verrät, wie originell Ihr Halloween-Kostüm ist

Google bietet jetzt auch Fashion-Beratung - zumindest zu Halloween. Eine Seite namens Frightgeist hilft einzuschätzen, wie angesagt das eigene Kostüm ist.

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Wer sich an Halloween verkleidet, will meistens vor allem eins sein: originell und individuell. Doch oft ist es schwer zu erahnen, als was sich wohl die anderen Besucher einer Party verkleiden - landet man wohl eher in einer Horde Zombies oder in einem Haufen Vampire?

Bei Google hat sich die Freizeitabteilung nun etwas einfallen lassen, um solche Situationen zumindest ansatzweise vorherzusagen. Auf einer kleinen Website namens Frightgeist bekommen Kostümsuchende Tipps und Ratschläge, welche Verkleidungen dieses Jahr besonders beliebt sind.

Für ihre Angaben nutzen die Macher das Werkzeug Google Trends, das auswertet, wie oft nach bestimmten Kostümen gesucht wird. Zwar beschränkt sich die Auswertung auf die Top-Suchanfragen aus den USA, die Ergebnisse können aber auch diesseits des Atlantiks zumindest einige Fingerzeige geben.

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Wer etwa glaubt, mit einem Harley-Quinn-Kostüm originell verkleidet zu sein, muss erfahren, dass andere dasselbe denken. Der Charakter aus den "Batman"-Comics belegt aktuell Platz eins der Rangliste. Auf dieser tauchen neben unverwüstlichen Dauerbrennern wie Pirat, Hexe oder Vampir auch Figuren auf, die eher weniger zum Gruseln geeignet sind. So haben wohl viele Amerikaner vor, als Minnie Maus, Minion oder Super Mario zur Halloween-Party zu gehen.

Die Website bieten die Option, sich die landesweit und in bestimmten Gegenden beliebtesten Kostümen anzeigen zu lassen, liefert aber auch Angaben zur Beliebtheit bestimmter Figuren über die Jahre. So erfreut sich etwa Darth Vader immer noch eines gewissen Zuspruchs, in den letzten zehn Jahren hat das Interesse an ihm allerdings schwer nachgelassen.

Tipps für ausgefallenere Kostüme

Wird man bei Frightgeist nicht fündig oder findet alle dort genannten Kostüme zu mainstreamig, kann man sich online durch Arbeiten zahlreicher Fotografen, Kostümbildnern oder Visagisten inspirieren zu lassen. So liefert zum Beispiel der russische Fotograf Alexander Khokhlov mit seiner Fotoserie "2D oder nicht 2D" faszinierende Aufnahmen von Gesichtern, die in zweidimensionale Gemälde verwandelt wurden.

Gefällt einem partout nichts, kann man aus der Not eine Tugend machen und einfach ein Nicht-Kostüm tragen. Dazu reichen schon ein weißes T-Shirt und ein schwarzer Edding aus. Der "Buzzfeed"-Nutzer haleyg465dd3039 macht es vor: ein paar Striche und fertig ist die 404-Fehlermeldung "Kostüm nicht gefunden". Ein bisschen aufwendiger ist die Druckvariante des Fotografen Eldete, der Vervollständigungsvorschläge der Google-Suche aufs T-Shirt bringt.

meu

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