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ProPublica: Gestifteter Journalismus
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insgesamt 11 Beiträge
VorwaertsImmer 26.04.2010
Einer der großen Trends sind doch die vielen kleinen, hochwertigen Spezial-Blätter, die jetzt im kommen sind. Diese Blätter erscheinen wesentlich weniger oft und haben weniger Seiten - dafür muss man nicht mehr den Einheitsbrei [...]
Zitat von sysopÜberall wird gekürzt und gestrichen, entlassen und zusammengelegt - Qualitätsjournalismus ist für viele Verlage kaum noch zu bezahlen. Eine stiftungsfinanzierte Online-Reportage hat aber einen Pulitzerpreis ergattert - ist Mäzenatentum durch große und kleine Spender ein Weg, Medien zu retten? http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,690127,00.html
Einer der großen Trends sind doch die vielen kleinen, hochwertigen Spezial-Blätter, die jetzt im kommen sind. Diese Blätter erscheinen wesentlich weniger oft und haben weniger Seiten - dafür muss man nicht mehr den Einheitsbrei lesen, der eine breite Leserschaft bedienen muss. Dafür zahle ich gerne auch ein wenig mehr pro Ausgabe! Den Einheitsbrei kriegt man doch heute übers Internet.
alanderex 26.04.2010
Ich meine es ist die vernünftigste, nachhaltigste Lösung. Ein unabhängiger Journalismus ist essentiell. Ich würde ja gerne Medien, die ich online lese auch unterstützen, aber abonnieren ist nicht mein Fall (was soll ich mit dem [...]
Ich meine es ist die vernünftigste, nachhaltigste Lösung. Ein unabhängiger Journalismus ist essentiell. Ich würde ja gerne Medien, die ich online lese auch unterstützen, aber abonnieren ist nicht mein Fall (was soll ich mit dem ganzen Altpapier?) .
johndoe2 26.04.2010
Das erklärt die Ergebenheit der Journaille gegenüber dem neofeudalistischen Zeitgeist.
Zitat von sysopQualitätsjournalismus ist für viele Verlage kaum noch zu bezahlen.
Das erklärt die Ergebenheit der Journaille gegenüber dem neofeudalistischen Zeitgeist.
ingo werner 26.04.2010
Zitat von johndoe2Das erklärt die Ergebenheit der Journaille gegenüber dem neofeudalistischen Zeitgeist.
digidigi 26.04.2010
Das Problem ist nicht das Bezahlen - das Problem ist der Qualitätsjournalismus. Wäre das Geschreibe, das uns mittlerweile um die Ohren geworfen wird, wirklich Qualität, dann würde der Leser gerne was dafür zahlen. Für das [...]
Das Problem ist nicht das Bezahlen - das Problem ist der Qualitätsjournalismus. Wäre das Geschreibe, das uns mittlerweile um die Ohren geworfen wird, wirklich Qualität, dann würde der Leser gerne was dafür zahlen. Für das zusammengegoogelte Geschreibe will keiner zahlen, weil er denselben Text identisch an verschiedenen Stellen im Netz wiederfindet. Liebe schreibende Zunft, tut endlich wieder das, was ihr gelernt habt, berichtet objektiv und mit gut recherchiertem Hintergrund, und ihr werdet sehen, dass Leser gerne dafür zahlen - und das sogar freiwillig. Und lasst bitte endlich die unterschwellige Meinungsmache, wenn ein Artikel informieren soll, dann bitte objektiv, Eure Meinungen könnt ihr an anderer Stelle als solche markieren (M.P. und Y.M. sind für mich Beispiele von nicht objektiver Berichterstattung).
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