Gesundheitsrisko Nintendo Wii Richtig Aufwärmen fürs Videospiel

Britische Physiotherapeuten und Chiropraktiker warnen: Wer mit Nintendos Konsole Wii spielt, sollte sich dehnen und aufwärmen wie vorm Sport. Sonst drohen Verletzungen. SPIEGEL ONLINE zeigt fünf einfache Übungen, empfohlen vom Verband britischer Chiropraktiker.


Golf, Baseball, Tennis – mit Nintendos Spielkonsole Wii kann man all das in seinem Wohnzimmer spielen. Man schwingt den Controller, springt, um Bälle auf dem Bildschirm zu erwischen und fühlt dank Vibrations-Funktion des Controllers den Ball aufprallen. Aber manche Spieler spüren auch etwas anderes: Schmerzen.

Der Wii-Controller: Wird je nach Spiel zum Golf-, Tennis- oder Baseballschläger
DPA

Der Wii-Controller: Wird je nach Spiel zum Golf-, Tennis- oder Baseballschläger

Sammy Margo, Sprecherin der britischen Vereinigung der Physiotherapeuten warnt in der britischen Times: "Niemand spielt zwei Stunden lang echtes Tennis, Wii-Tennis hingegen schon – und das führt zu einigen Verletzungen." Das Wall Street Journal hatte schon vorigen November von einem neuen Krankheitsbild, dem "Wii-Ellbogen" berichtet.

Um das Verletzungsrisiko zu senken, hat Tim Hutchful, Chiropraktiker und Sprecher des Verbands britischer Chiropraktiker, schon vor einiger Zeit ein Dehnprogramm für Wii-Spieler entwickelt. Anlass: eine Patientin, die nach zu viel Wii-Spielen über starke Schulterschmerzen klagte. Hutchful zu SPIEGEL ONLINE: "Mit der Wii ist es wie mit jeder körperlichen Anstrengung: Ist man das nicht gewohnt, hat man ein hohes Verletzungsrisiko. Aufwärmen, Dehnen und Lockern senkt dieses Risiko." Außerdem empfiehlt Hutchful Untrainierten: Alle 15 bis 30 Minuten eine kurze Pause einlegen. Denn: "Man sollte bei Wii-Spielen fast so sehr wie bei echtem Sport aufpassen."

Diese fünf Übungen empfiehlt Hutchful.

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