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Google-Forscher Dan Russell: "Treffer sind keine Antworten"

Googles Suchmaschine wirkt schlauer als sie ist. Tatsächlich versteht die Software das Netz nicht - sie analysiert nur, was Menschen für wichtig halten. Dan Russell beobachtet für den Konzern die Nutzer. Im Interview warnt er: Überlasst der Technik nicht das Denken!

Google-Logo: Die Suchmaschine beobachtet, was Menschen für relevant erachten Zur Großansicht
dapd

Google-Logo: Die Suchmaschine beobachtet, was Menschen für relevant erachten

SPIEGEL ONLINE: Herr Russell, Sie untersuchen bei Google die Qualität der Web-Suche. Was kann ich mit einer Google-Suche nicht finden?

Russell: Einiges ist schwierig. Wir haben vieldeutige Begriffe noch nicht im Griff. Es ist auch sehr schwierig, Software zu finden, die ein bestimmtes Problem löst. Wenn ich zum Beispiel eine genaue Vorstellung habe, wie ich Daten visualisieren will und ein Programm suche, mit dem ich das umsetzen kann.

SPIEGEL ONLINE: Wo ist das Problem?

Russell: Ich kann nur eine vage Beschreibung der Aufgabe ins Suchfenster tippen, zum Beispiel "visualisierung tabellen programm". Ich habe keine Ahnung, wie die Programme heißen. Im Moment stellt der Algorithmus diese Verbindung her, wenn jemand im Web klar geschrieben hat, Software X löst Problem Y. Um da immer befriedigende Ergebnisse zu liefern, müsste die Suchmaschine abstrakte Konzepte verstehen. Bei einem ähnlichen Problem sind wir weiter: zwischen einer Absicht und ihrer Artikulation zu unterscheiden. Das ist wie bei Ihrer Frage: Vielleicht meinen Sie etwas ganz anderes als das, was ich nun beantwortet habe.

SPIEGEL ONLINE: Was könnte ich denn gemeint haben?

Russell: Versteht Google, was ich eigentlich suche? Mit denselben zwei, drei Suchbegriffen wollen Menschen oft ganz unterschiedliche Dinge herausfinden. Ich beobachte das oft bei Programmierern: Einer tippt "Java Funktion" ein, um eine Definition zu finden, ein anderer sucht mit dem Begriff Code-Beispiele. Es fällt Nutzern oft schwer, ihre Absicht als Suchanfrage zu formulieren.

SPIEGEL ONLINE: Wie findet Google heraus, was Menschen eigentlich meinen?

Russell: Wir verstehen nicht, was Menschen meinen. Aber wir wissen zum Beispiel, auf welchen Treffer jemand klickt, wie lange er auf dieser Seite bleibt. Kehrt er sofort zurück und klickt auf ein anderes Ergebnis, stimmt etwas nicht. Wir messen die Güte der Suchergebnisse mittels vieler solcher Indikatoren. Manchmal können wir erklären, was nicht stimmt - oft nicht. Das wäre sonst Gedankenlesen.

SPIEGEL ONLINE: Sie werten statistisch aus, wie Menschen auf die Treffer reagieren, die Google liefert. So können Sie aber nicht herausfinden, ob grundsätzlich etwas falsch läuft bei der Suche.

Russell: Stimmt. Deshalb machen wir regelmäßig Laborversuche. Wir stellen Testpersonen Aufgaben und beobachten, wie sie suchen. Zum Beispiel: Wie komme ich mit der U-Bahn in San Francisco von A nach B. Manche Menschen rufen direkt die Seite der Nahverkehrsgesellschaft auf, andere Google Maps oder die Web-Suche. Wir machen auch Feldforschung. Ich begleite oft Testpersonen in der Stadt oder bei der Arbeit und beobachte, wie sie suchen, was sie falsch verstehen. Ich nenne das Suchanthropologie. Wir forschen so auch nach verborgenen Bedürfnissen.

SPIEGEL ONLINE: Zum Beispiel?

Russell: Die Rechtschreibkorrektur bei Suchanfragen. Das war die wohl wichtigste Google-Innovation bislang, was die Bedienung angeht. Wie erfolgreich das ist, haben wir erst gesehen, als wir die automatischen Vorschläge aktiviert haben. Bam! Der Traffic hat sich vervielfacht, die Suchergebnisse entsprachen der Absicht, nicht der ursprünglichen Anfrage. Der Algorithmus lernt nun die 20.000 Arten, Britney Spears falsch zu buchstabieren - und kennt die richtige.

SPIEGEL ONLINE: Welche Bedürfnisse beobachten Sie bei Ihrer Feldforschung?

Russell: Ich sehe zum Beispiel, dass Menschen oft eine knappe Zusammenfassung eines Themas suchen. Menschen wollen sich schnell einlesen - 30 Sekunden. So ein Abriss müsste kürzer als ein Wikipedia-Artikel sein und vor allem eine Zusammenfassung zu jeder erdenklichen Suchanfrage bieten, nicht allein zu vorab definierten Themen.

SPIEGEL ONLINE: Das wären dann keine Treffer mehr, sondern Antworten. Die müsste Google selbst berechnen, auf Basis der im Netz verfügbaren Inhalte.

Russell: Genau! Ich habe mir das gerade ausgedacht - das ist kein Produkt. Aber bei bestimmten Suchanfragen ist eine andere Präsentation als die zehn Top-Treffer sicher hilfreicher für die Nutzer.

SPIEGEL ONLINE: Als Ergebnisse liefert Google manchmal Fakten - wo ist Paris? In Frankreich! Aber manchmal sind die Treffer auch Meinungen darüber, was Fakten sind, zum Beispiel, wenn es um die Wirksamkeit von Homöopathie geht. Verstehen die Nutzer den Unterschied?

Russell: Das ist ein wichtiger Punkt. Wenn ich Seminare zum Thema Web-Glaubwürdigkeit gebe, sage ich immer: Interpretieren Sie Treffer nicht als Antworten - das sind unterschiedliche Dinge. Google befreit nicht von der Verantwortung zu denken. Das können wir nicht übernehmen. Wir haben bisher keinen Weg gefunden, Nutzern zu sagen, was die Wahrheit ist. Wir können nur urteilen: Das ist eine von Nutzern sehr gut angenommene Quelle.

SPIEGEL ONLINE: Wissen Menschen, wie Google funktioniert?

Russell: Nein, die meisten nicht. Stelle ich die Frage, kommt als Antwort meistens: "Ich tippe etwas ein, es erscheinen Treffer." Aber die Mehrheit weiß, dass wir Links zu Seiten anzeigen, die andere Menschen angelegt haben. Sie wissen, dass die Treffer Verweise auf Quellen sind, nicht abschließende Antworten.

SPIEGEL ONLINE: Aber manchmal errechnet Google Antworten. Wenn ich "139 Dollar in Euro" suche, zeigt mir die Google-Suche die aktuelle Umrechnung.

Russell: Das ist nur bei ganz wenigen Fragen so, bei denen wir uns sehr sicher sind, dass die Antwort stimmt. Wie alt ist Obama? Was läuft im Kino?

SPIEGEL ONLINE: Und wenn ich das in Hamburg eingebe, sehe ich das Hamburger Kinoprogramm. Wie personalisiert sind Suchergebnisse?

Russell: Dass wir in Deutschland deutschsprachige Treffer bevorzugt angeben, dass wir in Hamburg lokale Treffer zeigen - das ist keine Personalisierung. Das betrifft ja alle Nutzer in der Region. Die eigentliche Personalisierung ist derzeit sehr schwach: Es geht da nur darum, ob ein Treffer statt auf Position acht auf Position zwei angezeigt wird, weil das zu ihrer vorigen Suchanfrage passt.

SPIEGEL ONLINE: Kritiker wie der Sachbuchautor Eli Pariser fürchten einen Tunnelblick, wenn jeder nur noch Suchergebnisse sieht, die in sein Weltbild passen.

Russell: Jedes Informationsangebot schafft auf seine Art eine solche Filterblase. Zeitungen wählen Nachrichten aus, Bibliotheken wählen Bücher aus, Googles Algorithmen wählen aus, welche Treffer sie zuerst zeigen.

SPIEGEL ONLINE: Sie entscheiden auf Basis der Mehrheitsmeinung.

Russell: Ja, Google reflektiert die Gesellschaft. Das ist wie bei ausgetretenen Pfaden im Park, abseits der angelegten Wege. Niemand hat sie geplant, sie sind entstanden, weil viele Menschen diese Wege wählen. Google urteilt nicht, was der beste Weg ist. Wir analysieren, wie der Park genutzt wird.

SPIEGEL ONLINE: Sie schummeln. Es geht gar nicht darum, den Sinn der Inhalte zu erfassen. Es genügt Ihnen, die Auffassung der Mehrheit der Nutzer zu erfassen. Das ist der einfache Weg.

Russell: Also einfach würde ich nicht sagen... In Teilbereichen analysieren wir Wortbedeutungen, unsere Algorithmen lernen zum Beispiel Synonyme. Aber sie analysieren nicht das gesamte Web semantisch. Unsere Algorithmen erkennen nicht Verben und Subjekte wie man das vom natural language processing bei Künstlicher Intelligenz kennt. Unsere Ergebnisse wirken nur manchmal so.

Das Interview führte Konrad Lischka

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1. Grandiose Erkenntnis
MaxMatthias 05.10.2011
Dass SPON solche Banalität erwähnenswert findet erscheint mir schon sehr komisch. Sorry, aber das weiss doch jedes Kind! Hält dieser "Forscher" seine Mitmenschen für so dämlich, dass er glaubt ihnen die Grundbegriffe des Webs erklären zu müssen? Udn zu Ehec Zeiuten haben sie uns erklärt, wie man sich die Hände wäscht: damit wir unseren Daumen nicht vergessen beim Waschen. Achonmal versucht " den Daumen zu vergessen? Geht nicht! ABer das Niveau ist dasselbe!
2. Es ist wirklich ein fast Niedergang mit Google in den letzten 3 Monaten
blob123y 05.10.2011
Relevanz purzelt und man bekommt immer oefters Seiten an den Toppostionen der Listings wo gar nichts zum Thema steht ausser vielleicht 2 Woerter in Fett, usw. Google hat einen totalen Weg ins, es bringt nichts, eingeschlagen. Die sind total auf Speed, also je weniger auf der Seite steht umso besser, wenn dann noch ein Haufen Links da sind, ob relevant oder nicht ist egal knallen diese Seiten sofort nach oben, (wobei ein jeder weiss das wenigstens 50% der eingehenden Links manipuliert sind, gekauft usw.). Man stelle sich relativ vor, das dieser SPON Artikel z.B. 100 Worte hat und innerhalb dieser Anzahl steht das Wort Google zweimal, der Rest kann irgendetwas sein, egal, das ist die Relevanz usw.
3. .
static_noise 05.10.2011
---Zitat--- Die Rechtschreibkorrektur bei Suchanfragen. Das war die wohl wichtigste Google-Innovation bislang, ---Zitatende--- Das ist die HÖLLE solange man es nicht abschalten kann! Ich suche immer wieder Begriffe die einem gängigen Wort 'ähnlich' sind. Teilweise fehlt bereits der "Meinten Sie..." Header und mir wird nur noch die 'korrigierte Version' angeboten. Google's Software ist dann ein unnützer Besserwisser, der mir vorschreibt was ich gemeint habe. ;-) Wesentlich besser fände ich es, wenn Google zwischen originärem Content und Aggregiertem oder Wiederverwertetem erkennen könnte. Wer nach etwas sucht, das einem Produkt gleich kommt, muss sich durch mehrere Seiten Preisvergleichs und Beurteiliungsseiten klicken um zu sinnvollem Inhalt zu finden. (Sofern sich die suche nicht entsprechend verfeinern lässt) Ein sehr schönes Tool um Bedeutung in Worten zu dechiffrieren war die französische Metasuchmaschine KARTOO (http://en.wikipedia.org/wiki/Kartoo) welche 'Landkarten' mit den Treffern erzeugte. Dabei wurden die Treffer thematisch 'sortiert' und man konnte diese 'Regionen' ansteuern und so implizit die Suche verfeinern.
4. Ein ganz Schlauer
TheBear, 05.10.2011
Zitat von sysopGoogles Suchmaschine*wirkt schlauer als sie ist. Tatsächlich versteht die Software das Netz nicht -*sie analysiert nur, was Menschen für wichtig halten.*Dan Russell*beobachtet für den Konzern die Nutzer. Im Interview*warnt er: Überlasst der Technik nicht das Denken! http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,789395,00.html
Ein ganz Schlauer, dieser "Forscher". Google ist ja, für jeden bekannt, eine Suchmachine und keine Denkmachine. Man findet *Daten*, ob diese Daten dann richtig oder falsch, nützlich oder irrelevant sind muss der suchende Mensch dann schon selbst entscheiden. denn GIGO (garbage in -> garbage out) gilt seit Beginn der Informatik. Nur eines ist ganz klar: Urteilsvermögen und ein solides Grundwissen wird immer wichtiger, denn das Verhältnis von richtiger, nützlicher Information zu falschen, irrelevanten Daten wird kontinuierlich Schlechter.
5. Rechtschreibkorrektur
bismarck_utopia 05.10.2011
Zitat von static_noiseDas ist die HÖLLE solange man es nicht abschalten kann! Ich suche immer wieder Begriffe die einem gängigen Wort 'ähnlich' sind. Teilweise fehlt bereits der "Meinten Sie..." Header und mir wird nur noch die 'korrigierte Version' angeboten. Google's Software ist dann ein unnützer Besserwisser, der mir vorschreibt was ich gemeint habe. ;-) Wesentlich besser fände ich es, wenn Google zwischen originärem Content und Aggregiertem oder Wiederverwertetem erkennen könnte. Wer nach etwas sucht, das einem Produkt gleich kommt, muss sich durch mehrere Seiten Preisvergleichs und Beurteiliungsseiten klicken um zu sinnvollem Inhalt zu finden. (Sofern sich die suche nicht entsprechend verfeinern lässt) Ein sehr schönes Tool um Bedeutung in Worten zu dechiffrieren war die französische Metasuchmaschine KARTOO (http://en.wikipedia.org/wiki/Kartoo) welche 'Landkarten' mit den Treffern erzeugte. Dabei wurden die Treffer thematisch 'sortiert' und man konnte diese 'Regionen' ansteuern und so implizit die Suche verfeinern.
U.a. darum benutze ich "alernia (http://www.alernia.de)", wo man bei ungenauen Suchergebnissen mit einem einzigen Klick die Genauigkeit erhöhen kann. Apropos alernia: Die Intelligenz-Option dort ist eine der vielen Dinge, die Google noch fehlen.
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Zur Person
  • Dan Russell, 55, arbeitet als Forscher seit 2005 bei Google. Er untersucht, wie Menschen die Suchmaschine nutzen. Russell hat Informatik studiert, dann am Xerox Palo Alto Research Center (PARC) im Gebiet Mensch-Maschine-Schnittstellen geforscht. Bevor er zu Google wechselte, arbeitete Russell bei Apple und IBM.

Marktanteile der Tech-Riesen
Suchmaschinen (Desktop)
Google 75,68%
Baidu 11,95%
Yahoo 5,92%
Bing 4,24%
Stand: Februar 2012, Quelle: Net Applications
Suchmaschinen (Mobil)
Google 88,35%
Yahoo 6,63%
Baidu 3,34%
Bing 1,08%
Stand: Februar 2012, Quelle: Net Applications
Browser (Desktop)
Microsoft Internet Explorer 58,35%
Firefox 23,72%
Chrome (Google) 11,50%
Safari (Apple) 4,15%
*weltweiter Marktanteil, erhoben auf der Webbrowser-Angabe, Stand: Januar 2012, Quelle: Net Applications
Browser (Mobil)
Safari (Apple) 54,03%
Opera Mini 21,42%
Android Browser 12,74%
Symbian 6,89%
*weltweiter Marktanteil, erhoben auf der Webbrowser-Angabe, Stand: Januar 2012, Quelle: Net Applications
Betriebssysteme (Desktop)
Windows 91,92%
Mac 6,92%
Linux 1,16%
*weltweit, erhoben auf der Webbrowser-Angabe zum user-agent Stand: Februar 2012, Quelle: Net Applications
Betriebssysteme (Mobil)
Android (Google) 49,7
iOS (Apple) 30,1
Symbian 6,9
RIM 2,1
Nokia 1,8
andere 9,4
Marktanteil an Smartphone-Betriebsystemen im März 2011 in Deutschland (%). Quelle: InMob Mobile Insights, Basis der Auswertung sind 518,7 Millionen inMobi-Werbeeinblendungen auf Mobilgeräten in Deutschland im März 2011 und 470,3 Millionen Werbeeinblendungen im Januar
Werbung
Umsatz gesamt* Umsatz Google* Anteil Google (in %)
Internet 72,842 36,531 50,15
Magazine 43,122 0
TV 184,29 0
Zeitungen 91,495 0
gesamt 458,385 36,531 7,97
*Werbeumsätze 2011, weltweit in Mrd. Dollar, veröffentlicht von ZenithOptimedia 15. März 2012, Googles Werbeumsatz im Jahr 2011
Webnutzer
Angebot Unique Visitors (Mio.) Ø-Stunden
Webnutzer gesamt 366,8 26,75
Google 333,4 3.,14
Microsoft 270,8 3,22
Facebook 240,0 5,43
Wikimedia 161,3 0,22
Yahoo 141,0 1,23
eBay 107,6 0,99
Amazon 91,4 0,27
Top 30 Online Portale in Europa nach Gesamtzahl der Unique Visitors. Mai 2011, Internetnutzer in Europa, Alter 15+, Zuhause und am Arbeitsplatz; Quelle: comScore Media Metrix
Produkte, die Google nie veröffentlichen wollte

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