Hamburg - Internetnutzer können jetzt mit Google
auf Tauchstation gehen. Der Internetkonzern geht einen weiteren Schritt in seinem großen Projekt zur "Vermessung der Welt". In einem Blogeintrag verkündete Google am Mittwoch die Erweiterung für seinen Kartendienst Google Maps: eine Art Street View unter Wasser. Jetzt könnten Millionen Nutzer exotische Mantarochen und Meeresschildkröten entdecken, ohne selbst ein Taucher zu sein, gar "ohne überhaupt schwimmen zu können", heißt es in der Mitteilung.
Zu den ersten Bildern des Dienstes gehören beeindruckende 360-Grad-Panoramaaufnahmen aus dem Meeresparadies: Sechs Korallenriffe haben die Google-Taucher fotografiert. Das australische Great Barrier Reef ist dabei, aber auch vor den Philippinen und Hawaii wurden Bilder gemacht.
Für die Aufnahmen hat sich Google einen Partner gesucht: das Forschungsprojekt Catlin Seaview Survey. Die Wissenschaftler haben die Panoramabilder aus der Unterwasserwelt mit einer Spezialkamera, der SVII, geschossen.
Bisher ist die Auswahl an Unterwasserausflugsplätzen bei Street View noch sehr begrenzt und in den weiten der Ozeane auch gar nicht so leicht zu finden. Ein Beispiel für den Korallenriff-Street View finden Sie hier.
In Zukunft sollen weitere Bilder hinzukommen. Unter anderem ist offenbar eine Fotosession auf den Bermuda-Inseln geplant. Die ersten Bilder seien der nächste Schritt in unserem Bestreben, den Menschen ein umfassende, akkurate und benutzbare Karte der Welt zu bieten, heißt es in einem Google-Blogeintrag.
juh
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