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Gratis-Bildbearbeitung: Adobe gibt Fehler zu – Grabsch-Klausel soll verschwinden

Kostenlos Fotos bearbeiten - so wirbt Adobe für seinen Webdienst "Photoshop Express". Mit einer Klausel sichert sich das Unternehmen umfassende Rechte an den Privatfotos der Nutzer. Nach Protest denkt man nun darüber nach, die Grabsch-Klausel zu entschärfen.

Software-Riese Adobe bietet eine kostenlose und abgespeckte Web-Version seiner Bildbearbeitungs-Software Photoshop an. Das Programm überzeugte beim SPIEGEL-ONLINE-Test, die Geschäftsbedingungen nicht. Wer sich für den Gratisdienst anmeldet, stimmt umfassenden Nutzungsbedingungen zu. In einer Klausel räumt der Nutzer Adobe darin auch weitreichende Rechte an den eingestellten Fotos ein.

Wie SPIEGEL ONLINE berichtete, lässt sich unter anderem Adobe "unbefristet", "unabänderlich" erlauben,

  • mit öffentlichen Fotos der Nutzer "Einnahmen zu erzielen".
  • diese Bilder zu "reproduzieren, verändern, veröffentlichen" und in "anderen Materialien oder Arbeiten in jedem Format und Medium" zu verwenden
  • das Bildmaterial "an Dritte weiterzulizenzieren".

Nun erklärt Adobe-Sprecher Alexander Hopstein SPIEGEL ONLINE: "Die Geschäftsbedingungen wurden noch einmal geprüft, wir stimmen zu, dass sie Dinge implizieren, die wir niemals mit den Inhalten unserer Kunden tun würden." Deshalb, so Hopstein, sollen die Klauseln so schnell es geht entschärft werden: "Unsere Rechtsabteilung arbeitet mit hoher Priorität an neuen Geschäftsbedingungen, die den Photoshop-Express-Nutzern angemessen sind."

lis

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Fotoaufhübscher: So funktioniert das Online-Photoshop


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