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Grimme Online Award 2015: Das Beste aus dem Web - zum Durchklicken

Screenshot der Weko-Media-Reportage "Auferstanden als Ruine": Nominiert in der Kategorie "Wissen und Bildung" Zur Großansicht

Screenshot der Weko-Media-Reportage "Auferstanden als Ruine": Nominiert in der Kategorie "Wissen und Bildung"

Willkommen in der Welt der Webreportagen und Multimedia-Specials: Jedes Jahr werden die besten digitalen Angebote mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. Hier die 25 Nominierungen.

Interaktive Erzählungen, YouTube-Kanäle, Twitter-Accounts könnten in diesem Jahr mit einem der Grimme Online Awards ausgezeichnet werden. In den Kategorien "Information", "Wissen und Bildung", "Kultur und Unterhaltung" sowie "Spezial" werden insgesamt maximal acht Preise vergeben. Welche 25 Angebote dieses Jahr die Chance auf die Auszeichnung bekommen, sehen Sie hier:

Kategorie Information

Die Journalistin Nora Burgard-Arp nennt ihr Projekt provokativ "Anorexie - heute sind doch alle magersüchtig". Sie will damit über Essstörungen aufklären. Und klarstellen, dass Anorexie wenig mit dem heutigen Schönheitswahn, aber sehr viel mit einer schweren Krankheit zu tun hat.

Das digitale Wissenschaftsmagazin "Substanz" will Wissenschaft neu erzählen. Also so, dass jeder auch schwierige Themen versteht. Und dabei auch noch Spaß hat.

Der Newsletter "Checkpoint" informiert Berliner und Touristen darüber, was gerade so in der Hauptstadt geht (Konzerte, Theater) und wo dort nichts mehr geht (aufgrund von Staus, Streiks).

Der Kosovo ist der jüngste Staat Europas, ein Land im Umbruch. "Apropos Kosovo" zeichnet in zwölf Geschichten ein Porträt des Landes und seiner Menschen. Das Onlinemagazin wurde von zwölf Journalisten der Zeitenspiegel-Reportageschule erstellt.

"Wer darf leben?", fragt die "Zeit" in einer Webreportage. Eine Frage, die viele werdende Eltern ins Straucheln bringt, wenn der Arzt ihnen eröffnet, dass ihr Kind wahrscheinlich nicht gesund ist. Wie sie sich entschieden haben und was danach kam, erzählen betroffene Eltern.

Was hat den Flug MH17 wirklich vom Himmel geholt? Wer tötete die knapp 300 Menschen an Bord? Das Recherchebüro Correctiv will diese Frage mit seiner Webreportage beantworten. Eine Reise in die Ukraine und zu den Augenzeugen vor Ort.

Kleine und große Geschichten aus dem achten Berliner Bezirk: Ein ehrenamtliches Team lässt in der Onlinezeitung "Neukoellner.net" den Lokaljournalismus wieder aufleben und erzählt Geschichten von der Bürgermeisterwahl, aus dem Obdachlosencafé oder von Stadtspaziergängen.

Im baden-württembergischen Meßstetten leben 5000 Einwohner. Und 1000 Flüchtlinge. "Jeder Sechste ein Flüchtling" berichtet vom Prozess der Aufnahme, lässt Flüchtlinge und Einheimische zu Wort kommen und dokumentiert noch bis Ende 2016 das Zusammenleben in dem kleinen Ort. Dann soll die Erstaufnahmestelle wieder geschlossen werden.

Kategorie Wissen und Bildung

Vor 25 Jahren töteten chinesische Panzer auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking Tausende demonstrierende Studenten. Die Multimedia-Reportage "Trauern verboten" der "Süddeutschen" und des "Weltspiegel" erinnert an das Massaker.

Ein landesweiter Stromausfall, und schon hungern, plündern und sterben Menschen. Die einzige Ursache: ein normaler Computer. "Netwars" erzählt nicht nur, was im Falle eines Cyberkriegs passieren könnte, sondern auch, was schon geschehen ist.

Ein Erdbeben verwüstete vor fünf Jahren Haiti, ließ 250.000 Tote zurück, 1,5 Millionen Menschen waren obdachlos. Die Webreportage "Auferstanden als Ruine" zieht Bilanz und fragt, wer von den Mitteln zum Wiederaufbau wirklich profitiert hat.

Haben Sie auch den Eindruck, in Zeitungen und auf Nachrichtenseiten immer wieder die gleichen Phrasen zu lesen? Die Webseite "Floskelwolke" analysiert, welche Floskeln gerade im Trend liegen - und was sie eigentlich bedeuten.

Der Ex-Junkie "Sick" sitzt mit Kippe und Kaffee am Küchentisch und erzählt aus seinem Leben mit den Drogen. "Shore, Stein, Papier" soll aufklären und abschrecken. Die Serie läuft auf dem YouTube-Kanal "zqnce", jeden Mittwoch gibt es neue Folgen.

Wer sind eigentlich diese Menschen, die aus ihrem gewohnten Leben vertrieben werden und nur noch ums Überleben kämpfen? Vier Monate lang hat Arte in vier Ländern Flüchtlinge besucht und erzählt nun deren Geschichten in der Webreportage "Refugees".

Werwölfe nannten sich die Freiwilligen, die in den letzten Kriegstagen gegen Kollaborateure vorgehen sollten. Einer von ihnen war Georg Schnibben. Er erschoss einen "Volksverräter". Sein Sohn, der SPIEGEL-Redakteur Cordt Schnibben, hat sich der Erinnerung an seinen Vater gestellt und erzählt in "Mein Vater, ein Werwolf" seine ganz persönliche Familiengeschichte. Hier finden Sie das Stück noch einmal zum Nachlesen.

Kategorie Kultur und Unterhaltung

Wie geht was? Und kann man das auch selbst machen? "Die Maus" erklärt seit Jahrzehnten die Welt, mittlerweile auch digital und als App. Kinder können mit der Software die letzten beiden Sendungen sehen und Spiele spielen.

"Hyperbole TV" greift gesellschaftlich relevante Themen auf und verpackt sie in Unterhaltung. Ernste Themen wie posttraumatische Belastungsstörungen haben genauso Platz wie Kommentare zu allem Möglichen.

Fünfzig Jahre lang hat er als Straßenmusiker gewirkt: Onkel Willi. Der WDR erzählt seine Geschichte, lässt seine Musik erklingen und zeigt die Bilder eines Lebens zwischen seiner Kindheit als Arztsohn und der Freiheit auf der Straße.

Die "Buslinie M29" fährt von den Villen in Grunewald über den Kudamm und den Checkpoint Charlie bis nach Neukölln. Eine Tour durch das soziale Universum der Stadt. Haltestelle für Haltestelle zeigt die "Berliner Morgenpost" die größten Gegensätze Berlins.

Eine Schweizerin und ein Senegalese lieben sich. Er hat keine Papiere, sie ist unsicher, ob sie den Schritt in den Senegal wagen soll. Die Berner Zeitung erzählt in der Multimediareportage "Mamour, mon amour" mit kurzen Texten die Beziehung dieser ungleichen Partner.

Erst das "Digitorial", dann der Museumsbesuch. So ist es gedacht. Das Frankfurter Städel Museum will mit "Monet und die Geburt des Impressionismus" genau dieses Thema erklären. Damit man dann mit genug Vorwissen die Bilder im Museum einfach nur genießen kann.

"Polar Sea 360°" nimmt den Nutzer mit in die Arktis - in der Rundumsicht. So kann jeder das Leben der Inuit vor Ort selbst erkunden und Wissenschaftler bei ihrer Forschungsarbeit begleiten. Und auch die Auswirkungen des Klimawandels werden greifbar.

Kategorie Spezial

"Astro Alex" twittert aus dem Weltall. Der deutsche Astronaut knipst aber nicht nur hübsche Bilder von ganz oben, sondern kommentiert auch aktuelle Ereignisse wie den vergangenen Gaza-Krieg oder das Erdbeben in Nepal.

Das gemeinnützige Recherchebüro "Correctiv" hat es sich zum Ziel gesetzt, jedem Bürger Zugang zu Informationen zu verschaffen. Auch zu solchen, die andere lieber geheim halten würden.

Was weiß der Staat eigentlich von mir? Welche Informationen sammeln Verfassungsschutz und BND über mich? Das Portal "Frag den Staat" will helfen, sich diese Fragen beantworten zu lassen.

aer

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insgesamt 4 Beiträge
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1. RocketBEANS
madpaddy 29.04.2015
!!!??? Wenn die nicht nominiert sind, ist der Preis nichts wert!
2. rocketbeans
akkulader 29.04.2015
Sind sie. Aber als person of the year zusammen mit gronkh und noch sonem komischen youtube heini... Leider haben so die besten Medienschaffenden Deutschlands keine Chance :(
3. Rocketbeans
vlabs 30.04.2015
Gegen Gronkh und unge haben die Bohnen wohl kaum eime Chance. Leider! Das RBTV-Programm übersteigt das der Konkurrenz (und so einiger TV-Sender) um Längen. Nur leider ist deren Fanbase wohl zu klein, um gegen Gronkh und Co. anzutreten.
4. Liebe Redaktion:
Putenbuch 30.04.2015
In der Kategorie Spezial funktioniert der Link bei Correctiv.org (https://correctiv.org/recherchen/ttip/) nicht.
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