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Virtuelle Währung: Hack-Attacken bremsen Bitcoin-Rallye

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Bitcoin - Virtuelle Währung

Die Hackerwährung Bitcoin hatte gerade den Rekordwert von 140 Dollar erreicht - dann aber gab es einen Rückschlag. Der Grund sind wohl Angriffe auf die Bitcoin-Börse Mt. Gox und ein Hack gegen die Online-Sparkasse Instawallet. Deren Kunden mit mehr als 50 BTC sehen ihr Geld womöglich nicht wieder.

Krisenzeiten können für Newcomer die Chance für Erfolg bieten. Das galt auch für die virtuelle Währung Bitcoin (BTC), deren Unabhängigkeit von staatlicher Kontrolle wirkte sich in der Währungskrise offenbar als Vorteil aus. Der Kurs, der 2012 noch bei 10 Dollar gelegen hatte, stieg auf zunächst 20 Dollar im Februar, um Anfang April schließlich die 100-Dollar-Grenze zu knacken. Dienstagabend sprang der Kurswert kurzfristig auf bis zu 140 Dollar. Dann aber ging es bergab. Derzeit schwankt der Wert einer Bitcoin um die 128 Dollar.

Ein Grund für den ausgebremsten Anstieg könnte eine DDoS-Attacke auf die weltgrößte Bitcoin-Handelsplattform Mt. Gox sein. Am Mittwochabend berichtete der Online-Händler via Twitter von der Massenattacke.

Wie "Ars Technica" meldet, war auch Instawallet, eine Art virtueller Bitcoin-Sparkasse, von Ausfällen betroffen. Der Service bietet seinen Nutzern die Möglichkeit, anonym Bitcoin-Beträge zu deponieren, scheint damit aber für Hack-Attacken besonders anfällig zu sein.

Erste Hinweis auf entsprechende Angriffe tauchten bereits am Montag in einem Bitcoin-Forum auf. Inzwischen trifft der Instawallet-Nutzer statt des gewohnten Web-Auftritts nur auf eine dürre Mitteilung. Der ist zu entnehmen, dass der Service "auf unbestimmte Zeit eingestellt" sei. "Auf unsere Datenbank wurde in betrügerischer Absicht zugegriffen. Aufgrund der Eigenschaften von Instawallet kann der Service in seinem jetzigen Zustand nicht wiedereröffnet werden." Das sei erst möglich, wenn die Betreiber imstande wären, eine alternative Architektur zu entwickeln, heißt es weiter. Besitzer von Guthaben unter 50 BTC würden ihre Einlagen erstattet bekommen. Bei größeren Guthaben werde nach Einzelfall entschieden.

Eine gute Gelegenheit für Ökonomen, über das Für und Wider von Währungen zu streiten, die nicht nur wie der Euro oder der Dollar auf den Goldstandard verzichten, sondern gleich ganz auf eine staatliche oder territoriale Anbindung. So wälzt das Wirtschaftsmagazin "Forbes" ökonomische Theorien, um dem Verdacht entgegenzutreten, es handele sich bei Geld letztlich nur um eine "universelle Massen-Illusion".

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insgesamt 8 Beiträge
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1. Die Hackerwährung Bitcoin
yoghurt_lx 04.04.2013
Aber sonst gehts dem SPON noch gut ?
2. Bitcoin
bitcoin 04.04.2013
Der Bitcoin erfuhr auch 2011 herbe Rückschläge durch Hackerangriffe. Trotzdem hat sich der Wert seitdem wieder deutlichst erhöt siehe Bitcoinchart der deutschen Handelsplattform https://www.bitcoin.de/r/sk64hv
3. Zusammenhang mit Zypern?
fmbga 04.04.2013
Ist Bitcoin vielleicht ein Schlupfloch, um Geld aus Zypern heraus zu bekommen? Dann wird der Kurs wohl bald wieder zusammenbrechen, denn die Bitcoin-Käufer werden diese bald wieder gegen stabilere Währungen anderer Länder eintauschen.
4. optional
prevail 04.04.2013
Wer freiwillig Online-Wallets nutzt, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen, da kann ich mein Geld auch gleich bei der Laiki-Bank einzahlen. Bei einem Kurszuwachs von 50% in einer Woche ist es auf jedenfall ziemlich daneben von fallenden Preisen zu sprechen.
5. das ausbremsen ist normal
spon-facebook-10000039235 04.04.2013
zum einen ist es bei einem so starken höhenflug von über 50% wertgewinn an nur einem tag völlig normal, dass es am ende des tages viele user gibt die erstmal kasse machen wollen, läuft auf der börse nicht anders. zum anderen muss ich prevail recht geben. Unsicher sind nur online wallets. Wer online mit bitcoins handelt ( https://www.bitcoin.de/r/7eube8 ) sollte die großzahl seiner bitcoins ins eigene wallet transferieren.
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