Handy-Gadget iPhone im Speckmantel

Eine Handy-Tasche im Früstücksspeck-Look begeistert US-Technik-Blogger. Die Speck-Schutzhüllen produziert eine bayerische Schneiderin in Handarbeit - nun muss sie Extraschichten schieben, weil Bestellungen sogar aus Japan und Russland kommen.


Hm, lecker! Die Handy-Tasche namens "Bacon Case" für Apples iPhone sieht lecker aus - essen sollte man sie aber nicht.

Auf dem US-Blog Gizmodo trat die extravagante Handy-Tasche ihre Reise um die Welt an.

Das Speck-Täschchen hat die gelernte Schneiderin Antje Schmitt aus dem bayerischen Gangkofen entworfen. Sie schneidert jedes Exemplar selbst. Schmitt erzählt: "Nachdem ich die erste Tasche gefilzt hatte, waren meine Jungs sowie der Schlagzeuglehrer des Großen restlos begeistert. Da ahnte ich, dass es ankommen wird."

Das Ausmaß war da aber noch nicht absehbar. Denn nach den ersten Jubel-Einträgen in US-Blogs trudelten Bestellungen aus aller Welt ein - Japan, Iran, Russland. Die Nachfrage ist groß. Schmitt schiebt Extraschichten.

Sie verkauft das Bacon Case bei Dawanda, einer Handelsplattform für Selbstgemachtes, einem Amazon für Kunsthandwerker gewissermaßen (siehe Fotostrecke).

Bei Dawanda ist die Speckhülle derzeit das meistgeklickte Produkt im Katalog. Dawanda-Gründerin Claudia Helming: "Innerhalb von kürzester Zeit wurde die Tasche schon von über 20.000 Besuchern angeklickt - das ist ein Dawanda-Rekord." Der Erfolg dehnt die Lieferzeit ein wenig - zehn Tage gibt Schmitt inzwischen an.

dsc



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