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Trampender Roboter: Der Hitchbot kommt nach Deutschland

Der Hitchbot: Er kann sprechen, aber er kann sich nicht bewegen Zur Großansicht
DPA

Der Hitchbot: Er kann sprechen, aber er kann sich nicht bewegen

Er trägt einen Mülleimerdeckel auf dem Kopf und will bei Fremden im Auto mitfahren - der Hitchbot ist ein trampender Roboter. Im Sommer ist er durch Kanada gereist, Mitte Februar kommt er nach Deutschland.

Würden Sie einem sprechenden Roboter helfen, der sich nicht allein bewegen kann? Der Hitchbot ist ein soziales Experiment eines Teams um die Kommunikationswissenschaftlerin Frauke Zeller. Mit ihrem Kollegen David Harris Smith hat sie den Roboter entwickelt und bereits einmal auf die Reise geschickt. Im Sommer ist er 6000 Kilometer durch Kanada getrampt. Ab 13. Februar ist der Hitchbot nun in Deutschland unterwegs. Seine erste Station ist München.

Für seinen neuen Ausflug lernt Hitchbot gerade Deutsch. Das Fernsehmagazin "Galileo" wird seine Reise mit der Kamera begleiten. Hitchbots Erbauer wollen herausfinden, wie die Menschen mit dem Roboter umgehen, ob sie ihn wie eine Person oder doch eher wie ein Objekt behandeln.

Wer den Roboter das erste Mal sieht, könnte ihn für eine Konstruktion aus Fundstücken vom Sperrmüll halten: Seine Arme und Beine sind Schwimmnudeln, sein Torso ist ein Bierfass, sein Kopf ist eine durchsichtige Kuchenhaube. Hitchbots Gesicht ist ein Smiley aus roten LED-Lämpchen.

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9  Bilder
Hitchbot unterwegs: Im Sommer reiste der Roboter durch Kanada
Aber der kleine Roboter ist schlau. Seine Umwelt nimmt er mit Kamera und Mikrofon wahr. Außerdem weiß er, wo er sich befindet und hat Zugriff auf ein Online-Lexikon. Damit kann er seine Begleiter mit Wissen über die Sehenswürdigkeiten in der Umgebung beeindrucken.

Schon Hitchbots Kanada-Reise hat für viel Aufmerksamkeit in den sozialen Medien gesorgt. Auch aus Deutschland wollen der Roboter und seine Entwickler per Twitter, Facebook und Instagram berichten.

Einen ersten Tweet zu Hitchbots neuem Abenteuer gibt es schon:

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Auf Deutsch: "Ich poliere meine Gummistiefel und packe meinen Koffer. Ich wurde für diesen Februar nach Deutschland eingeladen! Ich bin so aufgeregt; meine Familie sagt, ich habe schon Hummeln im Hintern."

mei

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insgesamt 10 Beiträge
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1. Tolles Projekt...
davidschmiedel 21.01.2015
... und eine große Ehre, dass er im Februar zu uns kommt. Ich persönlich hoffe, dass ich diesen Roboter einmal treffen und ein Stück fahren kann! Eine sehr sympathische Art Wissenschaft zu betreiben.
2. wie wunderbar
forschung 21.01.2015
Ich würde den kleinen Roboter auch gerne ein Stückchen begleiten. Auf jeden Fall wenigstens einmal bequatschen können. Dieses Projekt fasziniert mich.
3. ich würde...
hashtnt 21.01.2015
ihn auch gerne mal ein Stückchen mitnehmen. Sympatisches kleines Kerlchen auf großer Weltreise. "Hummeln im Hintern" ist gut.
4. Interessantes Forschungsthema...
sappelkopp 21.01.2015
Zitat von davidschmiedel... und eine große Ehre, dass er im Februar zu uns kommt. Ich persönlich hoffe, dass ich diesen Roboter einmal treffen und ein Stück fahren kann! Eine sehr sympathische Art Wissenschaft zu betreiben.
...ich möchte vermuten, dass der Roboter sehr zuvorkommend und freundlich behandelt wird. Der könnte sogar eine Bombe im dicken Bauch versteckt haben und jeder würde ihn mitnehmen. Achja, der Bärtige mit der dunklen Haut, er ist in seiner Heimat Mechaniker und hat drei Kinder, der direkt neben dem Roboter steht, der würde dort noch sehr lange stehen...
5. Schön!
fridolingehaus 21.01.2015
Ach irgendwie freue ich mich darüber... auch wenns völlig unwichtig ist :D
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